Pekings politischer Plan - Chinesische Firmen drängen an die Schweizer Börse

10.05.2022 13:16:00

Chinesische Firmen, die im Ausland an die Börse gehen, kannte man bisher aus New York. Nun entdecken sie die Schweiz.

Schweizerbörse, Börse

Der Drang zur SchweizerBörse – Chinesische Firmen, die im Ausland an die Börse gehen, kannte man bisher nur von NewYork. Nun entdecken die Milliardenkonzerne auch die Schweiz.

Chinesische Firmen, die im Ausland an die Börse gehen, kannte man bisher aus New York. Nun entdecken sie die Schweiz .

Sie sollen also neben den Börsen von Schanghai und Shenzhen auch an der Schweizer Börse gehandelt werden. Dieser Schritt folgt nicht einer Marktlogik, sondern dem politischen Willen Chinas. Das sagt Jacob Gunter, der beim Mercator Institut für Chinastudien die chinesisch-europäischen Wirtschaftsbeziehungen erforscht. «Wichtig ist, zu verstehen, dass chinesische Unternehmen nicht einfach den Kräften des freien Marktes folgen. Die Kommunistischen Partei und die Regierung beeinflussen ihre Geschäftsentscheide stark.»

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Like ever: Gerne schaue ich bei den Chinesen wer nach 3 J noch da ist. Ein Bruchteil der Wirtschaft dort ist überhaupt an der Börse, cheers!

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Die Namen sind hierzulande kaum bekannt.Viele Schweizer Firmen sind trotz Krieges noch in Russland aktiv.Viele Schweizer Firmen sind trotz Krieges noch in Russland aktiv.HCD: Ein Schwede kommt, ein Schwede gehtMathias Bromé hat seinen Vertrag bei Davos aus familiären Gründen vorzeitig aufgelöst.

Doch es sind Milliardenkonzerne, die an die Schweizer Börse wollen: Sany, ein Baumaschinenhersteller, wird mit 22 Milliarden Dollar bewertet. Auch die beiden Batteriehersteller Ningbo Shanshan und Gotion und der Medizinprodukte-Hersteller Lepu sind milliardenschwer. Bei vielen Unternehmen geht es aber um lebenswichtige Produkte. Sie sollen also neben den Börsen von Schanghai und Shenzhen auch an der Schweizer Börse gehandelt werden. Seit dem Krieg in der Ukraine stehen Firmen, die weiterhin in Russland tätig sind, im Shitstorm. Dieser Schritt folgt nicht einer Marktlogik, sondern dem politischen Willen Chinas. In die Schusslinie kamen etwa die deutschen Unternehmen Ritter-Sport und Henkel. Das sagt Jacob Gunter, der beim Mercator Institut für Chinastudien die chinesisch-europäischen Wirtschaftsbeziehungen erforscht. Der 31-Jährige spielte zuletzt 3 Saisons in der KHL für Metallurg Magnitogorsk, zuvor war er in der finnischen Liiga sowie in Nordamerika (AHL, ECHL) engagiert.

«Wichtig ist, zu verstehen, dass chinesische Unternehmen nicht einfach den Kräften des freien Marktes folgen. Doch fast 1000 Firmen sind noch in Russland tätig, wie eine Liste der US-Elite-Uni Yale zeigt, auch Nestlé. Doch fast 1000 Firmen sind noch in Russland tätig, wie eine Liste der US-Elite-Uni Yale zeigt, auch Nestlé. Die Kommunistischen Partei und die Regierung beeinflussen ihre Geschäftsentscheide stark.» Die Börsengänge seien Teil eines politischen Plans. Ukrainische Regierungsvertreter werfen Nestlé vor, sich an den «Kriegsverbrechen Russlands in der Ukraine zu beteiligen». «Wenn ich höre, dass mehrere chinesische Firmen an die Schweizer Börse gehen, so tönt das für mich nach einem Pilotprojekt der chinesischen Regierung», so Gunter. Der Aufschrei in den sozialen Medien ist riesig. Das Ganze passe in einen grösseren Trend. Nestlé erklärt das Engagement in Russland auf Anfrage damit, dass sich die Firma auf lebenswichtige Produkte wie Kleinkindnahrung konzentriere und nicht auf Gewinnerzielung. 04:35 Video Archiv: Die Schweiz bezwingt Finnland mit Olkinuora im Tor an den Sweden Hockey Games Aus Sport-Clip vom 05.

«Nämlich Chinas Suche nach neuen Zugängen zu internationalem Kapital – ausserhalb der USA und der EU.» Die Beziehungen China-EU und China-USA sind angespannt. OC Oerlikon will sich zurückziehen Weiter in Russland tätig sind auch die Pharmariesen Novartis und Roche. OC Oerlikon will sich zurückziehen Weiter in Russland tätig sind auch die Pharmariesen Novartis und Roche. Insbesondere im Finanzbereich. US-Behörden drohen dutzenden chinesischen Firmen, sie von den dortigen Börsen zu verbannen. Es gebe einen guten Grund, dass Medis von Sanktionen ausgenommen seien, sagt ein Sprecher von Roche auf Anfrage. Grosse Börsen buhlen um chinesische FirmenBei der Schweizer Börse SIX sieht man das Interesse der chinesischen Unternehmen vor allem als Erfolg der eigenen Marketing-Bemühungen. Doch auch Industriefirmen wie ABB und OC Oerlikon sind in Russland tätig. Schweiz Teil der Euro Hockey TourDie Schweizer Nationalmannschaft wird in den kommenden beiden Saisons Teil der Euro Hockey Tour sein.

Bereits vor Jahren wurde ein erstes entsprechendes Absichtspapier mit den chinesischen Börsen unterschrieben, gefolgt von Werbeveranstaltungen vor Ort, wie Mediensprecher Jürg Schneider sagt. Laut einem ABB-Sprecher nimmt die Firma keine neuen Aufträge in Russland entgegen, muss aber bestehende Verträge erfüllen. «Wir haben sehr intensiv mit den chinesischen Börsen von Shenzhen und Schanghai zusammengearbeitet.» So habe man etwa gemeinsame Workshops durchgeführt, um den chinesischen Teilnehmenden die Vorzüge der Schweizer Börse aufzuzeigen. CS und UBS verringern Russland-Geschäft Banken wie die UBS und die Credit Suisse sind ebenfalls noch im Land und werden auf Social Media dafür kritisiert. CS und UBS verringern Russland-Geschäft Banken wie die UBS und die Credit Suisse sind ebenfalls noch im Land und werden auf Social Media dafür kritisiert. «Das ist sicher ein Grund, warum sie sich jetzt allenfalls für die Schweiz entscheiden werden.» Aber: Nicht nur die Schweizer Börse, auch die Frankfurter und Londoner Börse haben vor Ort um chinesische Unternehmen gebuhlt. Zur Kritik wollen sie sich nicht äussern. Übersicht.

Dass die Schweizer Börse nun politisch gewollt den Vorzug erhält, dazu will sich die SIX nicht äussern. Die Genfer Rohstofffirma Trafigura will den Ölkauf der russischen Firma Rosneft ab nächster Woche reduzieren, wie ein Sprecher sagt. «Eine Antwort zu dieser Frage wäre rein spekulativ», sagt Schneider. Trafigura hält aber noch eine Minderheitsbeteiligung am Mega-Projekt Vostok Oil mit mehreren Ölfeldern. «Wir können nur für uns sprechen und sagen: Wir haben seit der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding sehr gut mit den chinesischen Behörden zusammengearbeitet und pflegen eine sehr offene und transparente Beziehung.» Schweizer Finanzdepartement involviertDie chinesischen Behörden sind entscheidend: Sie müssen jeden Börsengang von chinesischen Firmen im Ausland absegnen. Schwurbeln verboten Die Debatte um die Geschäfte in Russland sei hoch emotional, sagt Reputationsexpertin Clarissa Haller von der Dynamics Group. Schwurbeln verboten Die Debatte um die Geschäfte in Russland sei hoch emotional, sagt Reputationsexpertin Clarissa Haller von der Dynamics Group. Aber nicht nur die chinesische, auch die Schweizer Politik hatte die Finger im Spiel bei den geplanten Börsengängen.

Bevor die SIX auf Werbetour in China ging, diente das Schweizer Finanzdepartement als Türöffner. Bleibe eine Firma im Land aktiv, müsse sie gute Gründe dafür haben und diese klar kommunizieren. Auf einer Reise nach China im April 2019 hatte der damalige Bundespräsident und Finanzminister Ueli Maurer die Schweizer Börse SIX mitgenommen. Sonst bestehe die Gefahr, dass die Gesellschaft die Firma «moralisierend in eine Ecke stellt». Bei diesem Besuch wurden im Beisein Maurers die entsprechenden Grundlagenpapiere erneuert, unterzeichnet und damit der Weg für chinesische Firmen an die Schweizer Börse geebnet. Wichtig sei auch, dass Unternehmen «nicht schwurbeln» und die Situation in der Ukraine klar als Krieg benennen, so Haller. Bis im Herbst sollen ihre Aktienkurse auf den hiesigen Börsentickern erscheinen. . Allerdings seien Firmen, die dem Druck standhalten, gerade wenn sie Medikamente oder ähnliche Produkte liefern, tendenziell längerfristig besser dran. Allerdings seien Firmen, die dem Druck standhalten, gerade wenn sie Medikamente oder ähnliche Produkte liefern, tendenziell längerfristig besser dran.