Neue Enthüllungen zu Beschaffungsdebakel – Millionen unbrauchbarer Masken in Schweizer Lagern

Die Armee kaufte zuhauf unnütze Schutzmasken. Die Firma Emix lieferte gleich mehrere minderwertige Modelle. Eine Rechnung zeigt: Ihre Marge dürfte sehr hoch gewesen sein.

24.01.2021 12:34:00

Die Maskenaffäre nimmt keine Ende: In den Lagern von Bund, Kantonen, Spitälern und Heimen liegen Millionen Atemschutzmasken, die vom Pflegepersonal nicht benutzt werden dürfen. (Abo)

Die Armee kaufte zuhauf unnütze Schutzmasken. Die Firma Emix lieferte gleich mehrere minderwertige Modelle. Eine Rechnung zeigt: Ihre Marge dürfte sehr hoch gewesen sein.

73In der Schweiz müssen viele Masken nachgeprüft werden, weil nicht klar ist, ob sie als FFP2-Masken taugen.Foto: Christian Beutler (Keystone)Die Maskenaffäre nimmt keine Ende: In den Lagern von Bund, Kantonen, Spitälern und Heimen liegen Millionen Atemschutzmasken, die vom Pflegepersonal nicht benutzt werden dürfen. Es bestehen Zweifel an der Qualität der Masken. Wie viele Masken genau betroffen sind, kann niemand sagen. Alleine in den Lagern der Armee sind es 5,4 Millionen Stück der Norm KN95, wie ein Sprecher sagt.

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KN95 ist eine chinesische Norm. Letzten Frühling wurden zuhauf solche Masken gekauft–als Ersatz für Masken des europäischen FFP2-Standards, die damals wegen der riesigen Nachfrage kaum erhältlich waren. Die Schweiz und andere Länder wie Deutschland führten daher Sonderregeln ein, um das Gesundheitspersonal mit Masken versorgen zu können.

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Und wie überall, gibt es auch in der Schweiz nicht einen politisch Verantwortlichen, soviel zur Schweizer Demokratur tagesanzeiger Noch eine hervorragende Errungenschaft des schweizerischen Könnens.🍾🎉 Bleibt irgendwas hierzulande im Bereich Covid, was noch nicht völlig verpfüscht worden ist? tagesanzeiger Die Geschäftsleitung der Firma EmixTrading gehört inhaftiert und für den entstandenen Schaden in vollumfänglichem Rahmen haftbar gemacht d.h., Beschlagnahmung sämtlicher geschäftlicher und privater Vermögenswerte inkl. Ferrari.