Infantinos Privatflug war laut Fifa rechtens

Der Rückflug aus Surinam von Gianni Infantino in einem Privatjet und die Begründung dafür sorgen für Schlagzeilen. Nun hat der Fussball-Weltverband reagiert.

23.05.2020 12:00:00

Der Fussball-Weltverband Fifa hat seinen Präsidenten Gianni Infantino gegen den Vorwurf der Falschaussage über einen transkontinentalen Flug in einem Privatjet verteidigt.

Der Rückflug aus Surinam von Gianni Infantino in einem Privatjet und die Begründung dafür sorgen für Schlagzeilen. Nun hat der Fussball-Weltverband reagiert.

Keystone/Alessandro della ValleUm den Rückflug aus Surinam in einem Privatjet zu rechtfertigen, soll Infantino laut einer Zeitung gelogen haben.Keystone/Markus SchreiberInfantino nannte unter anderem einen Termin mit dem Uefa-Präsidenten Aleksander Ceferin als Grund für den Privatflug.

Corona in Schweden: Erste Selbstzweifel an der Sonder-Strategie YB-Goalielegende im Insta-Live - «Architekt» Wölfli über Abschiede, Freundschaften und die Zukunft Bilanz zu Trumps Krisenmanagement – Der perfekte Sturm

Keystone/Alessandro della ValleDoch hat es laut der «Süddeutschen Zeitung» diesen Termin nicht gegeben.Keystone/Martial TrezziniInfantino war schon zu Beginn seiner Amtszeit 2016 wegen seiner Fluggewohnheiten in die Kritik geraten. So hatte er die Reise zu einem Besuch beim Papst im Privatflieger vorgenommen.

Keystone/L'Osservatore RomanoDer Fifa-Präsident besucht regelmässig die Mächtigen dieser Welt: Infantino (links) mit US-Präsident Donald Trump.Keystone/Andrew Harnik«Die Gesamtkosten für solche Privatflüge sind mit der neuen Fifa-Führung im Jahr 2016 erheblich gesunken», hiess es nun vom Weltverband.

Keystone/Andres CoelhoDarum gehtsInfos einblendenDie Fifa verteidigt ihren Präsidenten Gianni Infantino gegen den Vorwurf der Falschaussage über einen transkontinentalen Flug mit einem Privatjet.Infantinos Rückflug aus Surinam habe den «Regeln und Vorschriften» der Fifa entsprochen.

Der Fifa-Chef kam schon früher wegen seiner Fluggewohnheiten in die Kritik.Der Fussball-Weltverband Fifa hat seinen Präsidenten Gianni Infantino gegen den Vorwurf der Falschaussage über einen transkontinentalen Flug in einem Privatjet verteidigt. «Der Fifa-Präsident besuchte Surinam im April 2017 im Rahmen einer Reise in die CONCACAF-Region», hiess es auf Anfrage. Der Rückflug habe «den Regeln und Vorschriften der Fifa» entsprochen.

Zuvor hatte die«Süddeutsche Zeitung»berichtet, Infantino habe kurzfristig einen Privatflieger gechartet, um aus Südamerika in die Schweiz zurückzureisen. Dieser habe Kosten im sechsstelligen Bereich verursacht, wie die Zeitung schreibt. Gegenüber dem Compliance-Chef des Weltverbandes habe er die dadurch anfallenden höheren Kosten mit dringenden Terminen am Folgetag gerechtfertigt. Unter anderem sei er mit Uefa-Präsident Aleksander Ceferin verabredet gewesen. Diesen Termin hat es laut «SZ»-Bericht aber nie gegeben.

Infantino war schon zu Beginn seiner Amtszeit 2016 wegen seiner Fluggewohnheiten in die Kritik geraten. So hatte er die Reise zu einem Besuch beim Papst im Privatflieger vorgenommen und auch den Flieger eines russischen Oligarchen genutzt. Konsequenzen gab es für Infantino nicht.

Karikatur provoziert – Trump ist Hitlers Schnurrbart Diese 3 Punkte zeigen, dass das «Modell Schweden» gescheitert ist Plant Donald Trump einen Staatsstreich?

Seinen ersten Flug als Fifa-Chef zu einem Treffen des International Football Association Board in Wales hatte er einst mit einem Billig-Linien-Flieger absolviert und damit Hoffnungen auf einen Sinneswandel bei der damals von Korruptionsskandalen erschütterten Fifa geschürt. «Die Gesamtkosten für solche Privatflüge sind mit der neuen Fifa-Führung im Jahr 2016 erheblich gesunken», hiess es nun vom Weltverband.

Weiterlesen: Tages-Anzeiger »

Mann bei Polizeieinsatz in Adelboden erschossen - BlickBei einem Polizeieinsatz in Adelboden wurde ein Mann von einer Polizeiwaffe tödlich getroffen. Der Mann sei bewaffnet und verhaltensauffällig gewesen, teilt die Polizei mit. Polizei dringt in Wohnung ein und erschiesst Bewohner. Die Sicherheit in den eigenen vier Wänden ist relativ.

No-Deal-Brexit immer wahrscheinlicherKeine Kontrollen für den Warenverkehr zwischen Grossbritannien und Nordirland – das hatte Johnson versprochen. Jetzt räumt er ein, dass das gelogen war. Sein Eingeständnis ist bislang der einzige Lichtblick in den Brexit-Verhandlungen.

Von Amoah bis Zellweger – der Meisterfrühling des FCSG im Jahr 2000In diesen Tagen feiert der FC St.Gallen ein Jubiläum: Vor 20 Jahren wurden die Ostschweizer sensationell und überlegen Schweizer Meister. Es war der erste Titelgewinn nach 96 langen Jahren des Wartens. Ein grün-weisser Rückblick von einem, der in der Fankurve oft gelitten hatte und in einer unvergessenen Saison plötzlich Spiel für Spiel feiern durfte.

Familie vergibt Mördern von KhashoggiDer Kritiker des saudischen Königshauses war 2018 unter mysteriösen Umständen getötet worden. Die Herrscherfamilie streitet eine Verwicklung darin ab, fünf angebliche Täter wurden zum Tode verurteilt. Verständlich, die müssen ja dort leben.

Pionierin des US-Abtreibungsurteils liess sich von Gegnern bezahlenIn einem neuen Dokumentarfilm gesteht die Protagonistin des berühmten US-Abtreibungsurteils Roe v. Wade, sie sei später gegen Geld als Abtreibungsgegnerin aufgetreten. «Es war alles eine Show», so Norma McCorvey.

Glatzkopf Stam verwechselt - Cincinnatis Neo-Trainer: Meister Proper oder doch Jason Statham?Der FC Cincinnati gab am Donnerstag die Verpflichtung von Jaap Stam als Trainer bekannt. Einziges Problem: Auf dem Bild auf Social Media war nicht Stam abgebildet. MLS srffussball Wir finden ja, dass der Jobwechsel von Daniel Koch ein schlauer Move war. Es kann nur einen geben, der mit einer Haifischmaske durch den Atlantik schwimmt!