Image-Wandel - Soll der Thurgau weg vom Image als Apfelkanton?

09.05.2022 18:33:00

Ein Ex-Nationalrat des Thurgaus will das Image des Kantons aufpolieren und sorgt damit für hitzige Diskussionen.

Soll der Thurgau weg vom Image als Apfelkanton? Ein Ex-Nationalrat des Thurgaus will das Image des Kantons aufpolieren und sorgt damit für hitzige Diskussionen.

Ein Ex-Nationalrat des Thurgaus will das Image des Kantons aufpolieren und sorgt damit für hitzige Diskussionen.

Hand aufs Herz: Wenn Sie «Thurgau» hören, woran denken Sie? Äpfel? Oder vielleicht Erdbeeren? Oft wird der Thurgau tatsächlich auf den Obstbau reduziert.Es brauchte ihren Mann.Audio Aus dem Archiv: Unfreie Wahlen in Hongkong 04:53 min, aus Echo der Zeit vom 05.Das hat Putin gesagt: Der Kremlchef hat den Einsatz der russischen Streitkräfte in der Ukraine gewürdigt.

Das hat auch der Unternehmer Hermann Hess erlebt, als der von 2015 bis 2017 für die FDP im Nationalrat sass.«Als Nationalrat war ich überrascht, wie wenig man über den Thurgau weiss, und dass man teilweise herablassende Meinungen hörte», sagt der 70-Jährige.Worauf ihr Mann zwei simple Fragen stellte: Warum gehen sie denn überhaupt hin? Und: Wenn alle das Training boykottieren würden, müsste sich dann nicht etwas ändern? Was für dumme Fragen, dachte Bruce-Martin zunächst.Fortschritt statt RückständigkeitMan müsse weg vom Image eines rückständigen Landwirtschaftskantons, hin zu einem Wirtschaftskanton und zu einer Tourismus-Hochburg.abspielen.Man müsse als fortschrittlich gesehen werden, so Hess.Wendy Bruce, so hiess sie mit ledigem Namen, gewann mit dem US-Team an den Olympischen Spielen 1992 die Bronzemedaille.«Schauen Sie den Thurgauer Tourismus an.Keystone Bild 2 / 14 Legende: Putin demonstriert seine Macht: Während der Militärparade lässt er verschiedenste Militärgeräte zeigen.

Der ist wahnsinnig schwach.Um ein System, in dem nur die eine Strategie erfolgversprechend schien: Dass man eine Athletin zunächst brechen müsse, um sie dann in Richtung Erfolg wieder aufzubauen.Der 64-jährige John Lee gilt als politischer Hardliner und ist berüchtigt für seine absolute Loyalität gegenüber der chinesischen Zentralregierung.» Der Thurgau ist ein Landwirtschaftskanton Box aufklappen Box zuklappen Im Kanton Thurgau sind der Landwirtschaftssektor und vor allem der Industriesektor im gesamtschweizerischen Vergleich übervertreten.Das zeigt eine Analyse des Kantons Thurgau aus dem Jahr 2019.Aber es hat auch bei einigen funktioniert, also muss es wohl richtig sein.Im Thurgau arbeiten 5.Die meisten der kritischen Politiker und Aktivisten sitzen mittlerweile im Gefängnis oder haben sich zurückgezogen.5 Prozent in der Landwirtschaft – schweizweit sind es 2.Negative Erfahrungen nicht mehr als AusgangspunktBruce-Martin studierte nach ihrer Turnkarriere Psychologie.Reuters Bild 6 / 14 Legende: Die grösste Militärparade findet auf dem Roten Platz im Zentrum der russischen Hauptstadt Moskau statt.

5 Prozent.Der Anteil Beschäftigter in Industrie, Gewerbe und Bau beträgt 35.Es brauchte zwei Fragen ihres Ehemannes, eines Aussenstehenden..1 Prozent.Zum Vergleich: schweizweit sind es 24.Mit dem ersten Teil geht bloss Zeit verloren.1 Prozent.Reuters Bild 9 / 14 Legende: Auch Kinder beobachten das Geschehen in Moskau.

Deshalb hat er nun ein Projekt ins Leben gerufen.Und da ist die seelische Komponente noch nicht mit dabei.Hess stellte «Open Thurgau» kürzlich der Öffentlichkeit vor.Die Idee dahinter: Der Kanton brauche eine eigene Kommunikationsagentur.Es wurde zwei Stunden lang viel gelacht und trotzdem intensiv und fokussiert trainiert.Die Interessen der Wirtschaft, des Tourismus, der Politik und der Wohnbevölkerung sollen vertreten sein.Damit soll auch das Image des Kantons aufpoliert werden.Die Sache mit dem respektvollen Umgang, die Sorge um das Seelenheil der Turnerinnen, das muss sie sich nicht vornehmen.» Keystone Bild 12 / 14 Legende: Der Vorsitzende der russischen Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) Wjatscheslaw Wolodin und die stellvertretende russische Ministerpräsidentin Tatjana Golikowa nehmen ebenfalls an der Parade Teil.

«Es wäre gut, wenn man das von der kantonalen Verwaltung abkoppeln würde», sagt Hess.Regierungspräsidentin anderer MeinungVon diesem Projekt hat auch Regierungspräsidentin Monika Knill erfahren und ist zwiegespalten.Da steht eine Cheftrainerin, die positives Coaching lebt, was die Stimmung rund um die Turnerinnen in wenigen Monaten massgeblich verändert hat.Einerseits sei es löblich, dass sich Ex-Nationalrat Hess sich Gedanken mache, andererseits gehe er mit dem Thurgau und seinem Image zu hart ins Gericht.«Es braucht kein besseres Image.Wenn die Athletinnen sie mögen, wenn sie selber die Athletinnen gern hat, dann lässt sich voneinander trennen was man tut und wer man ist.Das würde bedeuten, dass wir jetzt ein schlechtes haben.Reuters Der Westen bereite aktuell «die Invasion unseres Landes, einschliesslich der Krim» vor.

Diese Auffassung teile ich nicht», sagt Knill.Das geht viel besser, wenn dabei eine junge Athletin nicht jedes Mal um Zuneigung und Anerkennung fürchten muss.Was macht den Kanton Thurgau aus? Regierungspräsidentin Monika Knill hat eine andere Idee.Sie möchte enger mit den bestehenden Verbänden und Organisationen zusammenarbeiten.Die innere Motivation nimmt zu, die Einsatzbereitschaft steigt und so am Ende die Leistungsfähigkeit.Damit könne man die Kräfte bündeln und sich gegenseitig unterstützen.Vergleich mit dem Kanton TessinEiner, der hinter der Idee von Hermann Hess steht, ist Jérôme Müggler, Direktor der Industrie- und Handelskammer Thurgau: «Dem Kanton Thurgau täte es gut, die Kombination zwischen Wohnort, Natur, dem See und spannenden Arbeitsplätzen zu zeigen.Keine Athletin soll, so sagt die Cheftrainerin, irgendwann Magglingen mit geschundener Seele verlassen.05.

Mit dem Apfel-Image bleibt der Kanton unter seinen Möglichkeiten.» Hess beispielsweise vergleicht den Thurgau mit dem Kanton Tessin.Das macht alles so viel Sinn, dass man sich fragen muss, warum sich das alte System so lange halten konnte.«Dort spricht man von Kunst, vom Filmfestival, von der Universität, der Industrie oder der Verknüpfung mit Italien», sagt der Unternehmer.Das liesse sich aber nicht vergleichen, sagt Rolf Müller, Chef von Thurgau Tourismus, das – natürlich – einen Apfel im Logo hat.Denn damit sind genau solche Trainings für die Schweizer Turnerinnen kein Thema mehr.Wir sind ein überraschender Ort.Der damalige Kampf bedeute nicht nur die Verpflichtung, das Andenken derer zu erhalten, die den Nazismus besiegt hätten.

À la: ‹Ach, hier ist es auch schön› Autor: Rolf Müller Chef von Thurgau Tourismus «Auch wenn wir uns anders entwickelt hätten, hätten wir nie diesen Zugriff auf die Gäste wie das Tessin.Der Thurgau ist ein überraschender Ort.À la: ‹Ach, hier ist es auch schön›», so Müller.Die Idee von Hess findet er grundsätzlich spannend und er könne sich vorstellen, mitzuwirken.So wichtig sei der Apfel für den Thurgau aber gar nicht: «Ich glaube, dass der Apfel nicht diese Markenkraft hat, wie Hermann Hess das negativ suggeriert.05.

» Der Apfel im Thurgau wird vom Leitsymbol zum Politikum..

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Nun ja. Anstelle des Apfels doch lieber MOWAG? Saurer gibt's ja nicht mehr in ihrer einstigen grösse. Die Thurgauer sollten stolz darüber sein anstatt sich zu schämen… 🍎 An Apple a day keeps the doctor away. Braucht es so viele NR‘s...?!

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