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Gericht reduziert Strafe für Chatpartner

Nacktfotos von Mädchen (14) veröffentlicht: Zürcher Obergericht reduziert Strafe für Chatpartner (31) auf 28 Monate.

16.09.2019 12:25:00

Nacktfotos von Mädchen (14) veröffentlicht: Zürcher Obergericht reduziert Strafe für Chatpartner (31) auf 28 Monate.

Ein Mann hatte private Nacktbilder einer 14-jährigen Finnin veröffentlicht. Das Mädchen beging Suizid. Nun verhandelt das Obergericht den Fall.

).In einem weissen Hemd, einem schwarzen Jackett und schwarzen Anzughosen erschien der 31-j�hrige Schweizer vor dem Z�rcher Obergericht. Mit n�chterner und bestimmter Stimme spricht er �ber die Taten, die er vor drei Jahren begangen hat. Er verlangte von einer 14-j�hrigen Finnin Nacktfotos und stellte etwa 10 Bilder ohne ihr Einverst�ndnis auf ein Pornoportal, auf dem auch der vollst�ndige Name des M�dchens stand.

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�Ich wollte unbedingt Nacktfotos und sah keinen anderen Weg, als sie unter Druck zu setzen�, sagt der Angeklagte, der mittlerweile eine 26-j�hrige Freundin hat. Er habe Druck aus�ben wollen, um noch mehr Fotos zu bekommen und habe deshalb die Bilder auf eine Pornosite geladen. Es sei ihm aber auch um Aufmerksamkeit gegangen. �Ich habe die Bilder hochgeladen wegen Likes.�

�So etwas soll nie mehr passieren�Er habe keine Gef�hle f�r das Opfer gehabt, sagt der Angeklagte. �Ich kannte sie gar nicht. Ich habe ihr zwar gesagt, dass ich sie liebe, aber das war gelogen. Das habe ich nur geschrieben, um an Nacktfotos zu kommen�, sagt der 31-J�hrige. Der Mann spricht mit ruhiger Stimme, er wirkt gefasst und redet n�chtern �ber seine Taten.

Der Angeklagte zeigte sich vor Obergericht gel�utert. �Damals habe ich mein Verhalten als nicht schlimm empfunden. Ich wusste nicht, dass ich einem Menschen so schaden w�rde.� Heute sehe er das auch wegen der Therapie, die er derzeit macht, anders. �Es ist unter der G�rtellinie. Es tut mir leid, was das M�dchen wegen mir durchmachen musste. So etwas soll nie mehr passieren.� Er habe sein Facebook- und Instagram-Profil mittlerweile gel�scht und sei nur noch auf Whatsapp aktiv.

M�dchen beging SuizidDas M�dchen beging drei Monate nach dem letzten Chat-Kontakt mit dem damals 28-J�hrigen Suizid. Einen direkten Zusammenhang zwischen dem Suizid des M�dchens und den Handlungen des Angeklagten gebe es nicht, so der Staatsanwalt. Das M�dchen wurde gemobbt und litt an psychischen Problemen.

Trotzdem sagte der Mann vor Gericht: �Meine Handlungen hatten sicher auch darauf Einfluss.� Es habe sicher eine Rolle gespielt, dass er das M�dchen so unter Druck gesetzt habe. Der Mann habe erst in der Untersuchungshaft vom Tod des M�dchens erfahren. �Ich habe geweint, war �berfordert. Ich habe nie gedacht, dass das jemand macht.�

Verteidiger will mildere StrafeDas Bezirksgericht Uster verurteilte den Mann im November zu einer Freiheitsstrafe von 42 Monaten, die zugunsten einer ambulanten Therapie aufgeschoben werden sollte. Der 31-J�hrige akzeptierte die H�he dieser Strafe nicht und forderte eine bedingte Freiheitsstrafe von 12 Monaten.

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Der Verteidiger des Angeklagten forderte das Obergericht dazu auf, den Suizid des M�dchens bei der Strafzumessung ausser Acht zu lassen. Die Vorinstanz habe das tragische Ereignis bei der Ansetzung der H�he der Strafe nicht ausgeblendet, obwohl kein kausaler Zusammenhang zwischen den Handlungen des Angeklagten und des Suizids nachgewiesen werden konnte.

Relation zu �hnlichen F�llenDas Strafmass von 42 Monaten Freiheitsstrafe sei �derart �berbordend hoch ausgefallen�, so der Verteidiger, �weil es gedanklich die Tat nicht vom Suizid des Opfers hat trennen k�nnen.� Und weiter: �Dies darzulegen ist deshalb delikat, weil es als Bagatellisierung wahrgenommen werden k�nnte.� Beides sei falsch. �Aber es ist wichtig, dass man das tats�chlich Vorgefallene richtig einordnet�, sagt der Verteidiger.

Der Verteidiger f�hrte zudem �hnlich gelagerte F�lle auf und wollte so aufzeigen, dass diese deutlich milder bestraft worden seien und deshalb eine Freiheitsstrafe von 42 Monaten bei seinem Mandanten nicht gerechtfertigt sei.Beispielsweise nannte er ein Fall eines T�ters, der eine 14-J�hrige zur Duldung von Analverkehr gen�tigt und ihr damit nicht unerhebliche Schmerzen zugef�gt habe. Zudem habe er kein Kondom verwendet und so die Gefahr gesundheitlicher Beeintr�chtigungen des Opfers erh�ht. �Auch dieser Fall erweist sich in seiner tats�chlichen Ausf�hrung als massiv viel schwerwiegender, als der Fall meines Mandanten. Und doch setzte das Obergericht als Einsatzstrafe ein Jahr tiefer an, als die Vorinstanz dies im Fall meines Mandanten tat.�

Staatsanwalt will auch mildere StrafeDer Verteidiger wolle nicht, dass eine Massnahme, also eine Therapie, vom Gericht angeordnet werde, weil keine juristisch relevante schwere pyschische St�rung beim Angeklagten vorliegt. Trotzdem: Der Angeklagte wolle ohnehin die begonnene Therapie weiterf�hren. �Er hat im vergangenen Jahr schon grosse Fortschritte erzielen k�nnen�, so der Verteidiger.

Auch der Staatsanwalt erachtete die Freiheitsstrafe von 3,5 Jahren, die das Bezirksgericht Uster sprach, als zu hoch. Er beantragte 2 Jahre Freiheitsstrafe zugunsten einer ambulanten Therapie. �Wenn das Obergericht bei diesem Strafmass bleiben w�rde, w�rde sie eine Pr�judiz f�r Sexting-F�lle schaffen.�

Sprich: Das Obergericht w�rde eine h�rtete Bestrafung von Sexting-F�llen anschlagen. Ganz einverstanden damit ist der Staatsanwalt nicht. Denn er ist der Meinung, dass die H�he der Strafe von 3,5 Jahren Freiheitsstrafe �deutlich zu hoch ist�, wenn man vergleichbare und �hnliche F�lle betrachtet.

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Das Obergericht wird um 11:15 Uhr das Urteil bekannt geben. Weiterlesen: 20 Minuten »

Denke schon, dass der Suizid des Mädchens was mit der Erpressung zu tun hatte. Solche Monster muss man lebenslang wegsperren. Hoffentlich bekommt er im Knast was er verdient. Rechtssystem 2.0 die Strafe müsste verschärft werden, damit solche Gemeinheiten aufhören! 31-jähriger Mann vs. 14-Jahre altes Mädchen!

Wenn man als erwachsener Mensch heutzutage immer noch nicht versteht welches grosse Leid man anderen Personen (hier minderjährig!!) mit solch einem kriminellen Verhalten antut, dann hat man ein seriöses Problem & unsere Gesellschaft auch. Der Richter darf die Strafen verstärken! Supposed, it would be your daughter....?

Jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene Verteidigung vor Gericht. Aber genau wegen solcher Personen und Anklagen wäre ich kein guter Strafverteidiger. Für mich ist die geforderte Strafe absolut angemessen.

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