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Gericht reduziert Strafe für Chatpartner

Nacktfotos von Mädchen (14) veröffentlicht: Zürcher Obergericht reduziert Strafe für Chatpartner (31) auf 28 Monate.

16.9.2019

Nacktfotos von Mädchen (14) veröffentlicht: Zürcher Obergericht reduziert Strafe für Chatpartner (31) auf 28 Monate.

Ein Mann hatte private Nacktbilder einer 14-jährigen Finnin veröffentlicht. Das Mädchen beging Suizid. Nun verhandelt das Obergericht den Fall.

�Ich wollte unbedingt Nacktfotos und sah keinen anderen Weg, als sie unter Druck zu setzen�, sagt der Angeklagte, der mittlerweile eine 26-j�hrige Freundin hat. Er habe Druck aus�ben wollen, um noch mehr Fotos zu bekommen und habe deshalb die Bilder auf eine Pornosite geladen. Es sei ihm aber auch um Aufmerksamkeit gegangen. �Ich habe die Bilder hochgeladen wegen Likes.�

Der Angeklagte zeigte sich vor Obergericht gel�utert. �Damals habe ich mein Verhalten als nicht schlimm empfunden. Ich wusste nicht, dass ich einem Menschen so schaden w�rde.� Heute sehe er das auch wegen der Therapie, die er derzeit macht, anders. �Es ist unter der G�rtellinie. Es tut mir leid, was das M�dchen wegen mir durchmachen musste. So etwas soll nie mehr passieren.� Er habe sein Facebook- und Instagram-Profil mittlerweile gel�scht und sei nur noch auf Whatsapp aktiv.

Trotzdem sagte der Mann vor Gericht: �Meine Handlungen hatten sicher auch darauf Einfluss.� Es habe sicher eine Rolle gespielt, dass er das M�dchen so unter Druck gesetzt habe. Der Mann habe erst in der Untersuchungshaft vom Tod des M�dchens erfahren. �Ich habe geweint, war �berfordert. Ich habe nie gedacht, dass das jemand macht.�

Der Verteidiger des Angeklagten forderte das Obergericht dazu auf, den Suizid des M�dchens bei der Strafzumessung ausser Acht zu lassen. Die Vorinstanz habe das tragische Ereignis bei der Ansetzung der H�he der Strafe nicht ausgeblendet, obwohl kein kausaler Zusammenhang zwischen den Handlungen des Angeklagten und des Suizids nachgewiesen werden konnte.

Der Verteidiger f�hrte zudem �hnlich gelagerte F�lle auf und wollte so aufzeigen, dass diese deutlich milder bestraft worden seien und deshalb eine Freiheitsstrafe von 42 Monaten bei seinem Mandanten nicht gerechtfertigt sei.

Der Verteidiger wolle nicht, dass eine Massnahme, also eine Therapie, vom Gericht angeordnet werde, weil keine juristisch relevante schwere pyschische St�rung beim Angeklagten vorliegt. Trotzdem: Der Angeklagte wolle ohnehin die begonnene Therapie weiterf�hren. �Er hat im vergangenen Jahr schon grosse Fortschritte erzielen k�nnen�, so der Verteidiger.

Das Obergericht wird um 11:15 Uhr das Urteil bekannt geben.

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Denke schon, dass der Suizid des Mädchens was mit der Erpressung zu tun hatte. Solche Monster muss man lebenslang wegsperren. Hoffentlich bekommt er im Knast was er verdient. Rechtssystem 2.0 die Strafe müsste verschärft werden, damit solche Gemeinheiten aufhören! 31-jähriger Mann vs. 14-Jahre altes Mädchen!

Wenn man als erwachsener Mensch heutzutage immer noch nicht versteht welches grosse Leid man anderen Personen (hier minderjährig!!) mit solch einem kriminellen Verhalten antut, dann hat man ein seriöses Problem & unsere Gesellschaft auch. Der Richter darf die Strafen verstärken! Supposed, it would be your daughter....?

Jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene Verteidigung vor Gericht. Aber genau wegen solcher Personen und Anklagen wäre ich kein guter Strafverteidiger. Für mich ist die geforderte Strafe absolut angemessen.

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