Europa, Terror

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Verfassungsschutzbericht: 326 Jihad-Kämpfer in Österreich: Bericht warnt vor Terrorgefahr

'Die Gefahr von islamistisch motivierten Anschlägen durch radikalisierte Einzeltäter bleibt in #Europa sehr wahrscheinlich weiterhin erhöht.' #terror

26.11.2020 18:30:00

'Die Gefahr von islamistisch motivierten Anschlägen durch radikalisierte Einzeltäter bleibt in Europa sehr wahrscheinlich weiterhin erhöht.' terror

Der Verfassungsschutzbericht 2019 legt offen: Die Gefahr islamistisch motivierter Anschläge bleibt weiterhin erhöht. Insbesondere der Schutz kritischer Infrastruktur gewinnt an Bedeutung.

Verfassungsschutzbericht 2019hervor, den das Ressort entgegen den bisherigen Usancen still und heimlich auf seiner Internetseite veröffentlicht hat. Der islamistische Extremismus stellte für Österreich, wie auch für andere Staaten,"eine anhaltende und erhöhte Bedrohung dar", heißt es in dem Bericht.

"Die Gefahr von islamistisch motivierten Anschlägen durch radikalisierte Einzeltäter oder autonom agierende Kleinstgruppen und Zellen, die Anschläge ohne direkten Auftrag bzw. Anleitung einer terroristischen Organisation ausführen,

bleibt in Europa sehr wahrscheinlich weiterhin erhöht", schreibt das Innenministerium und prophezeit:"Attraktivität und Anziehungskraft islamistischer Ideologien, insbesondere mit salafistisch-jihadistischer Prägung, werden auf nicht absehbare Zeit ungebrochen bleiben." headtopics.com

Der 2018 erkennbare rückläufige Trend in Hinblick auf die Häufigkeit islamistischer Anschläge, setzte sich im vergangenen Jahr fort: Europaweit - auch in Österreich - ereignete sich 2019 kein größerer islamistisch motivierter Terroranschlag."

Dennoch stellen jihadistisch inspirierte Anschlagsplanungen unverändert und in absehbarer Zeit eine der größten sicherheitspolitischen Herausforderungen für Europa und Österreich dar"- was sich vor dreieinhalb Wochen in Wien blutig bestätigen sollte.

Strategische Überlegungen bei AnschlagszielenUnd auch auf das in Wien gewählte Anschlagziel nimmt der Verfassungsschutzbericht 2019 bereits Bezug: Die Anschläge zielen in der Regel darauf ab,"größtmöglichen Personen- und Sachschaden zu verursachen

. In einschlägigen Medien bzw. Foren wird dementsprechend immer wieder auch zu Anschlägen auf stark frequentierten Plätzen aufgerufen." Bei der Auswahl der Anschlagziele spielen"strategische und praktische Überlegungen eine Rolle". Das potenzielle Zielspektrum islamistischer Terroristen reicht von Objekten der Kritischen Infrastruktur bis zu sogenannten"weichen Zielen". headtopics.com

Ein Bedrohungspotenzial geht"hauptsächlich vonradikalisierten Einzelaktivisten und potenziellen Nachahmungstäternaus, die durch die jihadistische Ideologie inspiriert und durch Aufrufe in sozialen Medien motiviert wurden." Auch bei dem Wiener Attentäter dürfte es sich laut derzeitigem Ermittlungsstand um einen Einzeltäter gehandelt habe."Zudem finden potenzielle Einzeltäter im Internet zahlreiche Anleitungen zur Herstellung von Sprengmitteln und verschiedenen Giften (z.B. Rizin)."

Typologie von JihadistenDieTypologie von Jihadistenwird in dem Bericht als heterogen beschrieben. Sie reicht von"gescheiterten Existenzen", die oftmals arbeitslos bzw. beruflich erfolglos waren, mitunter langjährige (klein)kriminelle"Karrieren" hinter sich haben und desillusioniert in radikal-islamische Kreise abgeglitten sind, bis hin zum religiösen oder politischen Fanatiker.

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Antifschismus ist laut dem Bericht staatsfeindlich, weil der Staat ja faschistische Tendenzen befördert. Den Bericht kann man unmöglich ernst nehmen. Btw nicht mal der erfolgreiche bekannte Attentäter steht da drin. Klopapier ist wertvoller