Sternschnuppenstrom heuer mit großer Licht-Konkurrenz

Sternschnuppenstrom heuer mit großer Licht-Konkurrenz

09.08.2020 23:29:00

Sternschnuppenstrom heuer mit großer Licht-Konkurrenz

Höhepunkt des alljährlichen Perseiden-Phänomens für Europa zu ungünstiger Zeit: Maximum am Mittwoch zwischen 15 und 18 Uhr.

pocketDer alljährliche Meteorstrom der Perseiden fällt heuer in die Nachmittagsstunden und den frühen Abend des kommenden Mittwoch. Die Konkurrenz durch das Tageslicht wird laut der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) daher den Blick auf den Sternschnuppenregen stark trüben. In der Nacht stört dann zusätzlich der Mond.

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Staubspur der PerseidenAlljährlich Mitte August kreuzt die Erde die Bahn des Kometen 109P/Swift-Tuttle, dessen Staubspur den Sternschnuppen-Regen der Perseiden erzeugt. Das geschieht, weil die Staubkörner mit ungefähr 60 Kilometer pro Sekunde mit der Erdatmosphäre kollidieren. Dort verdampfen sie in großer Höhe und bringen dabei die Luft hinter sich zum Leuchten.

Der Name „Perseiden“ kommt daher, weil es so aussieht, als würden Sterne aus dem Sternbild des Perseus fallen. Der Meteorstrom wird auch „Tränen des Laurentius“ genannt, weil sein Erscheinen mit dem Namenstag des Märtyrers Laurentius am 10. August zusammenfällt und als Tränen des Himmels über dessen Martyrium gedeutet wurden.

MittwochnachmittagHeuer fällt das Maximum des Phänomens auf die Zeit um den 12. August. Auf ihren Höhepunkt steuern die Perseiden just in den Tagesstunden zwischen 15 und 18 Uhr zu. Die eigentlich für diesen erweiterten Zeitraum möglichen 100 bis 110 Sternschnuppen-Erscheinungen pro Stunde in diesem Jahr in Europa auch tatsächlich zu sehen, ist laut WAA-Präsident Alexander Pikhard nicht möglich.

Eher realistisch seien um die 30 Sichtungen pro Stunde unter maximal dunklen Bedingungen - also ohne störendes Mond- und künstliches Licht in der Umgebung des Beobachtungsplatzes. Theoretisch würde dieser Wert bis ungefähr 5 Uhr am 13. August auf 100 Sichtungen ansteigen. Da jedoch ungefähr um Mitternacht der abnehmende Mond aufgeht, wird auch dann die Rate an tatsächlich sichtbaren Ereignissen deutlich reduziert sein.

Achtung, CoronaAngesichts der aktuellen Covid-19-Situation warnt Pikhard vor der Bildung nächtlicher Menschenmengen: „Zur Beobachtung der Meteore braucht es nur das freie Auge, kein Fernrohr oder Fernglas, also auch keine Sternwarte, und einen dunklen Ort. Suchen Sie diesen höchstens in kleinen Gruppen auf, so dass der erforderliche Abstand eingehalten werden kann.“

P. S.: Coronabedingt sowie aufgrund der heuer nicht idealen Voraussetzungen zur Beobachtung organisiert die WAA diesmal keine Veranstaltung zum gemeinschaftlichen Sternschauen auf der Wiener Sophienalpe, wo sich in der Vergangenheit zu dem Ereignis mitunter Tausende Interessenten getroffen haben.

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