Schülerinnen in Wien abgeschoben: Polizei löste Kundgebung auf

Schülerinnen in Wien abgeschoben: Polizei löste Kundgebung auf

28.01.2021 12:30:00

Schülerinnen in Wien abgeschoben: Polizei löste Kundgebung auf

Mitschüler, Lehrer und auch Politiker hatten gegen die Abschiebung mobil gemacht. Die Abschiebungen wurden trotzdem durchgeführt.

Auf Twitter entzündete sich ebenso ein Protest gegen die Abschiebungen. "Falter"-Chefredakteur Florian Klenk machte dort auf die Abschiebung aufmerksam. Klenk sieht die Aktion als eine grausame Maßnahme, denn die Kinder sind nicht nur hier aufgewachsen, sondern auch hier geboren. 

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Der Vater stünde hier in Tränen, weil seine Familie auseinandergerissen werde, berichtete Klenk auf Twitter. Kurz vor 5.00 Uhr wurde der nicht angemeldete Protest der Aktivisten durch die Exekutive beendet.Unterstützung von Lehrern und Mitschülern

Besonders debattiert wurde der Fall einer zwölfjährigen Schülerin, die Montagabend mit ihren Eltern von der Fremdenpolizei in ein Abschiebezentrum gebracht wurde. Die Gymnasiastin, die im ersten Wiener Gemeindebezirk die Schule besuchte, fand die Unterstützung von Lehrern und Mitschülern, die mit ihrer guten Integration und der Hochphase der Pandemie gegen die Abschiebung argumentierten und (wie im Fall einer weiteren - armenisch-stämmigen - Schülerin im zehnten Wiener Gemeindebezirk) eine Petition starteten. headtopics.com

Im Innenministerium verwies man darauf, dass mehrere höchstgerichtliche Entscheide vorliegen, die eine Außerlandesbringung vorsehen. Der Termin des Abschiebeflugs, der mehrere Destinationen ansteuert, wurde im Vorfeld wie üblich nicht bekannt gegeben.

Familie seit vier Jahren unrechtmäßig im LandBei der georgischen Schülerin scheint der Fall nach Informationen der APA zumindest rechtlich eindeutig. Denn die Familie befindet sich bereits seit vier Jahren unrechtmäßig im Land, 

der Vater allerdings zuletzt legal mit einem Touristen-Visum.Das Bundesverwaltungsgericht hat festgehalten, dass die lange Aufenthaltsdauer nicht zuletzt wegen beharrlicher Nichteinhaltung der behördlichen Vorgaben gegeben sei.Die Mutter war erstmals 2006 ins Land gereist und hatte hier auch ihre erste Tochter bekommen. Zwischenzeitlich hatte sie Österreich schon verlassen müssen und war zwei Jahre später wieder eingereist. Alle Instanzen beurteilten die diversen Asylanträge negativ.

Die SPÖ-Abgeordneten Reinhold Einwallner, Nurten Yilmaz, Eva-Maria Holzleitner, Sonja Hammerschmid und Katharina Kucharowits fragten sich am Mittwoch in einer Aussendung, ob Kinderrechte nichts mehr zählten. Ebenso äußerte sich NEOS-Mandatarin Stephanie Krisper, die am Donnerstag unter den Protestierenden vor der"Familienunterkunft Zinnergasse" war. headtopics.com

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Kritik von StadtregierungHarsche Kritik kam am Mittwochnachmittag auch von der Wiener Stadtregierung. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) nannte die Vorgangsweise am Rande der ersten rot-pinken Regierungsklausur"nicht nachvollziehbar. Das Innenministerium habe zumindest zugesichert, die Fälle zu prüfen, berichtete er Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne)nach dem Ministerrat. Es wäre gut nach menschlichen Lösungen zu suchen. Denn es könne ja nicht sein, dass bestens integrierte Schüler in einer Situation, wo sie nicht einmal das Herkunftsland kennen, aus den Klassen geholt werden.

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Moralisch ist diese Regierung am Ende! Das ist nicht Polizei das ist eine billige Schlagertruppe ausserhalb jedem Gesetz stehend! Weshalb in Zukunft auch jeder Respekt versagt wird! Schläger Truppe WEGA ist mit unnötiger Gewaltanwendung gegen Jugendliche Kinder vorgegangen. Gegen WEGA muss eine Klage eingereicht werden!Auch die Polizei muss sich in einer Demokratie, falls wir noch eine sind, an bestehende Gesetzte Halten!WEGA hat diesen Weg bereits verlassen

Offenbar gehören sie der falschen Glaubensgemeinschaft an! Bei den gefährlichen Glaubensbrüdern und Terroristen bleibt man untätig, ganz im Gegenteil, man schiebt ihnen alles hinten rein, umsorgt und hofiert sie! 4 Tote und Dutzende Verletzte im November als Ergebnis! Unsere Zukunft sind die jungen Freunde und Freundinnen die für ihre Mitschülerin gekämpft haben gegen Unmenschlichkeit...nicht ewig Gestrige von Hass und Angst Getriebene gegen alles Fremde wie Sie.

Richtig so, auch die Heimreise. Stimmt es, dass die andere Familie untergetaucht ist u. nicht abgeschoben werden konnte?