Online-Unterricht bringt Eltern auf die Barrikaden

Wut-Brief ans Ministerium: Online-Unterricht bringt Eltern auf die Barrikaden

09.11.2020 18:57:00

Wut-Brief ans Ministerium: Online-Unterricht bringt Eltern auf die Barrikaden

Schulen offen lassen oder Schulen schließen - am Montag ist die Debatte darüber angesichts weiterhin sehr hoher Neuinfektionszahlen mit dem ...

„Niemand spricht mit uns Eltern“Dass es überhaupt zu Schließungen kommt, will eine Initiative aus Oberösterreich verhindern: „Niemand spricht mit uns Eltern, obwohl wir die größte Aufgabe beim Online-Unterricht haben“, ist Peter Androsch empört. Er ist Vater von zwei Kindern, die ein Linzer Gymnasium besuchen. Nun hat er sich mit anderen Eltern in Oberösterreich zusammengetan, um dem Minister und den Bildungsdirektionen in allen Bundesländern einen offenen Brief zu schreiben.

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„Würden Sie Ihr Kind täglich sechs oder mehr Stunden vor den Bildschirm zwingen? Nein? Die Schulen tun es!“, heißt es etwa darin. Viele Kinder hätten nur ein Smartphone. „Starren die sechs Stunden in das Smartphone, um den Lehrer zu beobachten?“ Schulpflicht könne ja nicht heißen, dass Eltern zu Hause verpflichtet sind, Internet und Computer zur Verfügung zu stellen, so Androsch weiter.

(Bild: APA/HANS PUNZ, Initiative Eltern, Krone KREATIV)Die Verwendung privater Online-Plattformen im Unterricht verstoße außerdem gegen Datenschutz. Aber: „Wer nicht mittut, bekommt schlechtere Noten!“, poltert Androsch. Ein solches Vorgehen fördere soziale Ausgrenzung. Der Wunsch (Details siehe Posting und Ausrisse oben): „Eltern, Lehrer, Kinder sollen gleichberechtigt Wege entwickeln, wie Schule in der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg stattfinden kann.“ headtopics.com

„Balance zwischen Gesundheitsschutz und den Interessen auf Bildung“Das Bildungsministerium verwies übrigens am Montagnachmittag auf die unterschiedliche Datenlage zum Thema Corona und Schule. „Es gibt eine vielfältige Forschungslage zu dem Thema“, hieß es in einer der APA übermittelten Stellungnahme zur Forderung von Mathematikern und Physikern zur sofortigen Schließung aller Schulen. „Wichtig ist es, die Balance zwischen Gesundheitsschutz und den berechtigten Interessen auf Bildung herzustellen“, betont man im Ministerium.

Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sprachen sich am Montagauf Kosten der Eltern aus. Weiterlesen: Kronen Zeitung »

Der Rädelführer dieser Aktion gehört einmal ordentlich von den Jugendämtern überprüft. Wer dafür kämpft das seine Kinder mit Zwang in eine BEWIESEN gefährliche Umgebung gehen müssen darf kein Sorgerecht für Kinder haben. Wem Kinder zu viel sind muss halt verhüten! Und wieder einmal kämpfen Kindererzeuger mit fadenscheinigen Begründungen gegen einen notwendigen Schritt. Warum hassen die ihre Kinder so? Kein sorgendes Elternteil würde sein Kind FREIWILLIG in so eine gefährliche Umgebung lassen! Schulden dicht machen!

endlich wehren sich schon langsam alle!! einige folgen noch!! verstehe nicht, warum den Eltern die Gefährdung ihrer Kinder und der Lehrkräfte wurscht ist. Schulen als Bewahranstalten? Lösungen zur Minimierung der Ansteckung in Schulen, darauf warten wir alle ... Jetzt rächt sich, dass nicht bereits vor ca. 15 Jahren der digitale Unterricht von den Schulen ausdiskutiert wurde. Jetzt gibt nur mehr an Tohuwabohu an Vorstellungen, wie man diesen organisiert.