Nach Aschbacher-Affäre: Politik hofft auf ein reinigendes Gewitter

Nach Aschbacher-Affäre: Politik hofft auf ein reinigendes Gewitter

11.01.2021 21:29:00

Nach Aschbacher-Affäre: Politik hofft auf ein reinigendes Gewitter

Die Uni Bratislava und die FH Wiener Neustadt wollen jetzt ihre Arbeit und die Praxis ihrer Häuser genau unter die Lupe nehmen.

WachstumKurt Koleznik, Generalsekretär der Fachhochschul-Konferenz, verneint das: „Natürlich brauchen FHs eine kritische Masse an Studierenden, und die FHs wollen im Normalfall auch wachsen, damit sich die oft Millionen teuren Investitionen rechnen. Dennoch geht es nicht um Wachstum um jeden Preis.“

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Das Wachstum müsse unter gewissen Qualitätsstandards geschehen:"Eine Akkreditierung für einen Studiengang zu erhalten ist keine triviale Angelegenheit. Die verpflichtenden Aufnahmeprüfungen sollen zusätzlich ein qualitatives Regulatorium sein, denn nur wer sich auch wirklich für ein Studium eignet bzw. interessiert wird diese Hürde auf sich nehmen. Aus ähnlichen Gründen gehen auch Universitäten zunehmend den Weg der Aufnahmeprüfungen", erläutert Koleznik.

Die Causa Aschbacher ist nun Sache der FH Wiener Neustadt: „Diese muss einen vertrauenswürdigen Prozess in Gang setzen, der objektiv feststellt, ob die Arbeit ein Plagiat ist. Das kann durchaus auch durch einen externen Gutachter geschehen“, sagt Koleznik. headtopics.com

Auch die Politik habe eine Verantwortung. Darauf weist Helga Krismer, Chefin der NÖ-Grünen, hin: „Klubobmann Klaus Schneeberger ist Aufsichtsratvorsitzender der FH Wiener Neustadt, und da zeigt sich wieder das Schalten und Walten der Mehrheitsfraktion in diesem Lande. Schneeberger ist in seiner Funktion als Aufsichtsrat angehalten, Aufklärung und Transparenz in dieser Causa zu betreiben.“

Krismers Hoffnung: „Vielleicht ist die Causa so ein Weckruf wie der Glykol-Skandal: Es werden Qualitätssicherungsmaßnahmen geschaffen, die tatsächlich wirken. Nur so kann eine Erosion der FH-Standorte verhindert werden.“ Weiterlesen: KURIER »