Missbrauch: Papst Benedikt „hat eindeutig gelogen“

Gutachten zu sexuellem Missbrauch im deutschen Erzbistum München und Freising belastet Joseph Ratzinger - den späteren Papst Benedikt XVI.

Welt, Anne Leiding

21.01.2022 14:00:00

Gutachten zu sexuellem Missbrauch im deutschen Erzbistum München und Freising belastet Joseph Ratzinger - den späteren Papst Benedikt XVI.

Das Gutachten zu sexuellem Missbrauch im deutschen Erzbistum München und Freising erschüttert die katholische Kirche. Auch der damalige Münchner ...

(Bild: APA/AFP/Handout)Das Gutachten zu sexuellem Missbrauch im deutschen Erzbistum München und Freising erschüttert die katholische Kirche. Auch der damalige Münchner Erzbischof Joseph Ratzinger - der spätere Papst Benedikt XVI. - wird darin schwer belastet. Er soll über die Teilnahme an einer Sitzung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht die Wahrheit gesagt haben. Bei dem Treffen wurde beschlossen, einen Priester, der einen Buben missbraucht hatte, zu versetzen. Deutlicher wird der renommierte Kirchenrechtler Thomas Schüller: „Er hat eindeutig gelogen.“

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Das geht ja schon Jahrzehnten so würde alles vertuscht Ist nicht neues bei der Kirche ist gang und gebe die lieben Gottes Vertreter Wasser predigen Wein trinken gehören strenk bestraft und abgesetzt

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Joseph Ratzinger, damals Erzbischof von München und Freising, auf einem Archivbild aus dem Jahr 1979 (Bild: APA/AFP/Handout) Das Gutachten zu sexuellem Missbrauch im deutschen Erzbistum München und Freising erschüttert die katholische Kirche. Auch der damalige Münchner Erzbischof Joseph Ratzinger - der spätere Papst Benedikt XVI. - wird darin schwer belastet. Er soll über die Teilnahme an einer Sitzung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht die Wahrheit gesagt haben. Bei dem Treffen wurde beschlossen, einen Priester, der einen Buben missbraucht hatte, zu versetzen. Deutlicher wird der renommierte Kirchenrechtler Thomas Schüller: „Er hat eindeutig gelogen.“ Artikel teilen Kommentare 0 So legte die Kanzlei Westpfahl Spilker Wast, die das Gutachten verfasst hatte, ein Protokoll vor, wonach Ratzinger - anders als von ihm behauptet - durchaus an der Sitzung im Jahr 1980 teilgenommen hatte. In dem Protokoll würden Dinge stehen, „die nur er wissen kann aus einem Gespräch mit Papst Johannes Paul II.“, betonte Schüller im ARD-„Brennpunkt“ am Donnerstagabend. „Er möchte heute nicht die Wahrheit sehen, sondern er leugnet sie und versucht, alle Verantwortung von sich zu schieben und dadurch brüskiert er die Opfer ein zweites Mal“, kritisierte der deutsche Theologe den emeritierten Papst. Erzbischof Marx „erschüttert und beschämt“ Der heutige Münchner Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx sei da schon weiter. „Er hat wirklich kapiert jetzt, dass er sich auf die Seite der Opfer zu stellen hat“, sagte Schüller. „Ob es zu spät kommt, werden wir sehen.“ Marx hatte sich am Donnerstag für die Missbrauchsfälle in seiner Erzdiözese entschuldigt. „Ich bin erschüttert und beschämt“, sagte er am Donnerstag in München nach der Vorstellung des Gutachtens zu sexuellem Missbrauch. Erzbischof Marx bat um Entschuldigung „für das Leid, das Menschen im Raum der Kirche in den vergangenen Jahrzehnten zugefügt wurde.“ (Bild: APA/AFP/POOL/Sven Hoppe) Von mindestens 497 Opfern und 235 mutmaßlichen Tätern ist darin die Rede, vermutet wird noch ein deutlich größeres Dunkelfeld. Die Justiz prüft, ob kirchliche Verantwortungsträger sich strafbar gemacht haben. Die Staatsanwaltschaft München I untersucht derzeit 42 Fälle von Fehlverhalten kirchlicher Verantwortungsträger, bestätigte die Sprecherin der Behörde, Anne Leiding, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Die Anwaltskanzlei, die das aufsehenerregende Gutachten im Auftrag der Diözese verfasst hat, habe der Staatsanwaltschaft im August 2021 „41 Fälle zur Verfügung gestellt“, sagte Leiding - und einen weiteren Fall im November 2021. „Sie betreffen ausschließlich noch lebende kirchliche Verantwortungsträger und wurden stark anonymisiert übermittelt.“ Lesen Sie auch: