Impfverweigerung nimmt Versicherungsschutz

Ungeachtet einer Impfpflicht hat die Verweigerung des Stichs Folgen in der Privatversicherung: Risiken erhöhen sich, Versicherer können kündigen oder leistungsfrei sein. Nur Kranken- und...

28.11.2021 22:41:00

Ungeachtet einer Impfpflicht hat die Verweigerung des Stichs Folgen in der Privatversicherung: Risiken erhöhen sich, Versicherer können kündigen oder leistungsfrei sein. Nur Kranken- und Lebensversicherung sind kundenfreundlicher.

Ungeachtet einer Impfpflicht hat die Verweigerung des Stichs Folgen in der Privatversicherung: Risiken erhöhen sich, Versicherer können kündigen oder leistungsfrei sein. Nur Kranken- und...

Ungeachtet einer Impfpflicht hat die Verweigerung des Stichs Folgen in der Privatversicherung: Risiken erhöhen sich, Versicherer können kündigen oder leistungsfrei sein. Nur Kranken- und Lebensversicherung sind kundenfreundlicher.Die Diskussion über rechtliche Folgen der Impfverweigerung nimmt mit der Ankündigung einer Impfpflicht Fahrt auf. Sie dreht sich derzeit vor allem um die daran geknüpften Verwaltungsstrafen und arbeitsrechtliche Konsequenzen (Entlassung?). Unabhängig von einer Impfpflicht hat die Impfverweigerung allerdings bereits jetzt auch Folgen in der Privatversicherung.

„Impfpflicht light“ kommt: Bleibt Gesetz zahnlos?

Auszugehen ist von der simplen Beobachtung, dass der Impfstatus die Gefahr der Verwirklichung des versicherten Risikos in vielen Fällen beeinflusst. Dafür reicht ein Verweis auf den deutschen Virologen Christian Drosten: „Wer sich nicht gegen Corona impfen lässt, wird sich infizieren.“ Wer sich also gegen eine Impfung entscheidet, hat ein höheres Risiko, zu erkranken (Krankenversicherung), infolge der Erkrankung (Long und Post Covid) seinen Beruf längere Zeit nicht mehr ausüben zu können (Berufsunfähigkeitsversicherung) oder früher zu sterben (Lebensversicherung).

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