Der Tunnelblick der Europäer bei der Seidenstraße

In der medialen Wahrnehmung wird gerade in Österreich Chinas Seidenstraßeninitiative mit einem gigantischen Infrastrukturprojekt assoziiert...

29.09.2019 11:00:00

Gastkommentar: In der medialen Wahrnehmung wird gerade in Österreich Chinas Seidenstraßeninitiative mit einem gigantischen Infrastrukturprojekt assoziiert, das China mit Europa verbinden soll. Von Andreas Breinbauer

In der medialen Wahrnehmung wird gerade in Österreich Chinas Seidenstraßeninitiative mit einem gigantischen Infrastrukturprojekt assoziiert...

Das Projekt ist bis dato regional, zeitlich und thematisch uneingeschränkt, daher gibt es viel Raum für Seidenstraßen-Exegesen. Das zeigt sich zum Beispiel bei den viel zitierten Karten über den Verlauf der Neuen Seidenstraße, die zum allergrößten Teil von westlichen Thinktanks stammen. Es gibt auch kein offizielles Betrittsprozedere für eine Mitgliedschaft, sondern nur halb offizielle Länderlisten (derzeit sind 131 Länder auf der chinesischen Seite des"Belt and Road Portal"). Wenngleich thematisch offen, werden doch sechs Kooperationsfelder angegeben: Politik, Handel, Finanzen, Völkerverständigung, seit April 2019 Industrielle Kooperationen, und ja, auch Infrastruktur als sichtbarster Bereich. Als Erfolge gemäß dieser"sechs Säulen" werden von offizieller chinesischer Seite gefeiert: die hervorragende Zusammenarbeit mit Russland im Politikbereich, das Handelsvolumen von 7 Billionen US-Dollar entlang der Neuen Seidenstraße, der Ausbau von 102 Niederlassungen chinesischer Banken in

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24 Ländern, die Internationalisierung der chinesischen Währung, die steigende Zahl chinesischer Auslandsstudierender, die Etablierung von Konfuzius-Instituten im Ausland, die Visa-Befreiung für chinesische Staatsbürger in 29 Ländern entlang der Seidenstraße, die industriellen Kooperationen in 40 teilnehmenden Ländern sowie Schiffsrouten via 600 Häfen in 200 Ländern und die expandierenden Eisenbahnverbindungen Chinas mit Europa.

Eine Langfassung des Textes ist als Policy Brief der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik erschienen: www.oegfe.at/policybriefs Weiterlesen: Wiener Zeitung »

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