Ryanair-Chef O'Leary attackiert das Management von Boeing

17.05.2022 10:23:00

Krisenjet: Boeing 737 Max-Abstürze: Opferfamilien fechten Vereinbarung zwischen Boeing und US-Regierung an

Krisenjet: Boeing 737 Max-Abstürze: Opferfamilien fechten Vereinbarung zwischen Boeing und US-Regierung an

Boeing 737 Max-Abstürze: Opferfamilien fechten Vereinbarung zwischen Boeing und US-Regierung an +++ Boeing mit Milliardenverlust - Großraumjet 777X wird erst 2025 ausgeliefert +++ Die wichtigsten News im Boeing-Ticker.

31.Tech-Milliardär Elon Musk bringt einen günstigeren Preis für seinen Übernahmeversuch bei Twitter ins Gespräch.Drittanbieter.auf Twitter.

07.2021 Bereits im April hieß es von Seiten der Luftaufsichtsbehörde, dass die Dekompressionspaneele gewisser "Teilenummern reißen oder sich lösen können.Die Twitter-Aktie beendete den Tag im US-Handel mit einem Minus von gut acht Prozent bei 37, 38 Dollar." Jetzt müssen weitere Inspektionen und Reparaturen an fabrikneuen Flugzeugen durchgeführt werden, die sich nach Angaben des "Wall Street Journal" bis weit in den Oktober hineinziehen werden.„Die Warnsignale waren da, aber wir haben sie nicht beachtet.Zu den nächsten Kunden gehört auch die Lufthansa, die davon ausgeht, die ersten Dreamliner im Dezember in ihre Flotte auszunehmen.Musk hatte die Aktie zum Wochenende selbst auf Talfahrt geschickt, indem er den Deal zum Twitter-Kauf für "vorläufig ausgesetzt" erklärte.So belasten die Produktionsmängel des für den Konzern wichtigen Modells 787 durch die verzögerten Auslieferungen weiterhin die Bilanz.Im Fernsehen wird er nach möglichen Kontrollen an der Grenze zwischen Nordirland und Großbritannien gefragt.

+++ 28.Unklar ist nach wie vor, ob Musk aus rechtlicher Sicht seine Vereinbarung mit dem Twitter-Verwaltungsrat überhaupt auf Eis legen kann.Die Schwestern behaupten weiter, er habe ihnen dabei gesagt, „dass es so etwas in Pornos ständig gibt“ und „Inzest sei in Ordnung, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind“.Juli: Boeing macht mit Verkehrsflugzeugen weiterhin Verluste +++ Das Rüstungsgeschäft rettet Boeing: Der Flugzeugbauer ist nach sechs Verlustquartalen in Folge überraschend in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.Für die Monate April bis Juni stand unter dem Strich ein Gewinn von 567 Millionen Dollar (480 Mio Euro), wie der US-Rivale des europäischen Airbus-Konzerns am Mittwoch in Chicago mitteilte.Blog Ryanair fliegt jetzt mit der Boeing 737 Max und benennt den Krisenjet einfach um 20.l.06.Das für derlei Themen zuständige britische Landwirtschaftsministerium hat vor zwei Monaten ausgerechnet , was alles zwischen 1.

2021 Ein Jahr zuvor hatte Boeing wegen der Corona-Krise und der damals noch weltweit geltenden Flugverbote für den Mittelstreckenjet 737 Max einen Fehlbetrag von 2,4 Milliarden Dollar verbucht.Experten hatten auch diesmal mit einem Verlust gerechnet.) Foto: AFP Bei einer Privatvorführung seines damals noch unveröffentlichten James-Bond-Film sei es ein andermal zu „einer Party zu dritt in seinem Bett“ gekommen.Auch der Umsatz zog deutlich an.Mit knapp 17 Milliarden Dollar lag er 44 Prozent höher als ein Jahr zuvor.Im Geschäft mit Verkehrsflugzeugen schrieb Boeing weiter rote Zahlen, wenngleich sich der operative Verlust der Sparte verringerte.Nachdem er seinen Laptop zugeklappt hatte, packte er sie und zog sie auf sich.Am Montag veröffentlichte der Belfast Telegraph einen Gastbeitrag von Johnson.

Die Rüstungs- und Raumfahrtsparte konnte ihren operativen Gewinn unterdessen kräftig steigern.+++ 25.Juni: Erste Boeing 737 Max für Tuifly in Hannover gelandet +++ Auch in Deutschland kommen nach der europäischen Startfreigabe im Winter nun die ersten Exemplare des früheren Boeing-Krisenjets 737 Max an.Er schien enttäuscht zu sein …“ Im Nachhinein betrachtet, „hätte es offensichtlich sein müssen, dass wir beide und Cary unterschiedliche Dinge wollten“, so Hannah und Cailin Loesch.Bei der Tui-Gesellschaft Tuifly traf bereits zu Beginn dieser Woche eine Maschine am Stammsitz Hannover-Langenhagen aus den USA ein.Zunächst bleibt die Maschine im Hangar.Am Dienstag will Truss mit Johnsons Zustimmung ein Gesetz vorstellen, das es der britischen Regierung ermöglichen soll, das Protokoll zu umgehen.

Es gibt demnach erst Schulungen für das Personal sowie einige technische Anpassungen und Updates, ehe die 737 Max in den regulären Betrieb geht.“ Regisseur Fukunaga hat sich bislang noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.Konkrete Abflughäfen oder Ziele stünden bisher nicht fest.Ende Januar hatte sich der größte Reiseanbieter erleichtert über die Wiederzulassung des Flugzeugtyps durch die EU-Luftsicherheitsbehörde EASA gezeigt.Es seien "alle Voraussetzungen für eine sichere und erfolgreiche Wiederaufnahme des Betriebs gegeben".Unter anderem wegen der Marktschwäche des Luftverkehrs, die wegen der Corona-Krise damals noch stärker ausgeprägt war, hatte sich Tuifly jedoch Zeit für die Planungen gelassen.

Auch die ausländischen Tui-Fluggesellschaften sollen Maschinen erhalten und Piloten-Trainings umsetzen.Nach zwei Abstürzen mit mehr als 300 Toten im März 2019 waren weltweit Startverbote für die 737 Max verhängt worden.Ermittlungen ergaben, dass Fehler in der Steuersoftware für die Unglücke verantwortlich waren.Die Airline-Marken des Tui-Konzerns, die vor allem als Zubringer für eigene Angebote wie Pauschalreisen oder Kreuzfahrten genutzt werden, hatten bisher 15 Exemplare der Maschine in der aktiven Flotte.Vor dem Hintergrund des Umbau- und Sparkurses im Unternehmen könnte sich diese Zahl nun allerdings verringern.

Der Konzern hatte zunächst mehr als 70 Maschinen des Typs bis zum Jahr 2023 bestellt - dann einigte man sich mit Boeing, weniger als die Hälfte abzunehmen.Zudem wurde der Zeitraum der Auslieferung gestreckt und Tui bekam Schadenersatz.+++ 14.Mai: Elektrik-Probleme: US-Aufsicht genehmigt Nachbesserungen an der Boeing 737 Max +++ Der Flugzeugbauer Boeing hat von der US-Luftfahrtaufsicht FAA grünes Licht für Reparaturen an Flugzeugen des Problemtyps 737 Max erhalten.Mit den genehmigten Nachbesserungen sei der Weg für eine Rückkehr zum Flugverkehr frei, teilte der US-Konzern in Seattle mit.

Wegen eines Problems mit der Elektrik konnten die betroffenen Flugzeuge zuletzt nicht abheben.Betroffen waren laut früheren Angaben der FAA 106 Maschinen, von denen 71 in den USA zugelassen sind.Auch Auslieferungen gerieten zuletzt dadurch ins Stocken.Der Airbus-Konkurrent hatte Kunden vor einem potenziellen Defekt gewarnt und geraten, den Betrieb der Flieger auszusetzen, bis mögliche Mängel am Stromversorgungssystem ausgeschlossen werden können.US-Airlines zogen daraufhin Dutzende Maschinen aus dem Verkehr.

Dieser Schritt erfolgte freiwillig, ein Startverbot der FAA gab es nicht.Später räumte Boeing ein, dass das Problem weitreichender als gedacht sei und Komponenten in mehreren Bereichen des Cockpits betreffe.Zusätzlich zu den Jets in Flugbetrieb müssen Hunderte 737 Max repariert werden, die Boeing seit 2019 gebaut und noch nicht an Kunden übergeben hat.Die Modellserie war nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten rund 20 Monate mit Flugverboten belegt und erst im November wieder in den USA zugelassen worden.Als Grund für die Unglücke galt eine defekte Steuerungssoftware.

Die aktuellen Probleme stünden nicht im Zusammenhang damit, hatte Boeing versichert.+++ 29.April: Neue Elektrik-Probleme: US-Luftfahrtaufsicht ordnet Reparatur der Boeing 737 Max an +++ Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hat Reparaturen an etlichen Flugzeugen des Typs Boeing 737 Max angeordnet, die derzeit wegen eines Problems mit der Elektrik nicht abheben können.Die Behörde veröffentlichte am Mittwoch (Ortszeit) in Washington konkrete Instruktionen zur Beseitigung der Mängel.Betroffen sind laut FAA 106 Maschinen, von denen 71 in den USA zugelassen seien.

Die Reparaturen dürften maximal 24 Stunden Arbeit pro Flugzeug erfordern, schätzte die Aufsicht.Boeing hatte Kunden vor rund drei Wochen vor einem potenziellen Defekt gewarnt und geraten, den Betrieb der Flieger auszusetzen, bis mögliche Mängel am Stromversorgungssystem ausgeschlossen werden können.US-Airlines zogen daraufhin Dutzende Maschinen aus dem Verkehr.Dieser Schritt erfolgte freiwillig, ein Startverbot der FAA gab es nicht.Später räumte Boeing ein, dass das Problem weitreichender als gedacht sei und Komponenten in mehreren Bereichen des Cockpits betreffe.

Die nun veröffentlichte FAA-Direktive zur Gewährleistung der Flugtauglichkeit der 737 Max scheint immerhin die von Boeing bereits geäußerte Annahme zu bestätigen, dass die Mängelbeseitigung keinen übermäßig großen Aufwand verursacht.Die Kosten für die Reparatur der 71 in den USA zugelassenen Flugzeuge beziffert die Aufsicht auf rund 155.000 Dollar.Boeing-Chef Dave Calhoun hatte zuvor erklärt, dass nicht mehr als ein paar Tage Arbeit pro Maschine nötig sein dürften.Zusätzlich zu den Jets in Flugbetrieb müssen allerdings auch noch Hunderte 737 Max repariert werden, die Boeing seit 2019 gebaut und noch nicht an Kunden übergeben hat.

Die Modellserie war nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten rund 20 Monate mit Flugverboten belegt und erst im November wieder in den USA zugelassen worden.+++ 21.April: US-Ministerium will Wiederzulassung von Boeing 737 Max untersuchen +++ Die Wiederzulassung von Boeings Unglücksflieger 737 Max durch die US-Luftfahrtaufsicht FAA soll noch einmal vom Verkehrsministerium untersucht werden."Wir werden die Maßnahmen der FAA überprüfen", kündigte das Büro von Generalinspekteur Eric J.Soskin am Dienstag (Ortszeit) in Washington an.

Es gehe darum, die Prozesse und das Vorgehen der Aufsichtsbehörde auszuwerten.Todesflug Rio-Paris: Air France und Airbus sollen vor Gericht 12.05.2021 Die 737 Max - Boeings bestverkauftes Flugzeugmodell - war im März 2019 nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten mit Startverboten belegt worden.Nach Reparaturen an einem Steuerungssystem, das als Hauptursache der Unglücke gilt, wurde die Maschine im November 2020 wieder von der FAA zum Betrieb zugelassen.

Wegen neuer Probleme an der Elektrik können derzeit erneut etliche der Jets nicht abheben.Das Verkehrsministerium hatte bereits im Februar mitgeteilt, dass es bei der FAA trotz Reformen nach dem Debakel mit Boeings Pannenflieger immer noch Schwächen im Zulassungsverfahren gebe.Es sei noch viel Arbeit nötig, um das Vertrauen in die Prozesse der Aufsicht wieder her - und das höchste Level an Sicherheit bei der Zertifizierung sicherzustellen, hieß es damals in einem Untersuchungsbericht.Der Bericht listete insgesamt 14 Kritikpunkte auf, die die FAA verbessern solle.Dabei ging es etwa um größere Unabhängigkeit - so müsse es künftig klarer gemacht werden, wenn Boeing-Mitarbeiter selbst Aufgaben der FAA ausführen.

Die FAA stimmte allen Einwänden zu und gelobte Besserung.+++ 9.April: Boeing warnt vor neuem Problem bei Krisenjet 737 Max +++ Der US-Luftfahrtriese Boeing hat Fluggesellschaften auf ein Produktionsproblem bei bestimmten Versionen des Krisenmodells 737 Max hingewiesen.Der Airbus-Rivale empfahl 16 Kunden laut eigenen Angaben vom Freitag, den Betrieb der Maschinen auszusetzen, bis mögliche Mängel am Stromversorgungssystem ausgeschlossen werden können.Boeing arbeite eng mit der US-Luftfahrtaufsicht FAA zusammen.

Die 737 Max ist Boeings meistverkauftes Modell und ein wichtiger Gewinnbringer.Die Baureihe war nach zwei Abstürzen mit 346 Toten rund 20 Monate mit Flugverboten belegt und erst im November wieder in den USA zum Betrieb zugelassen worden.Als Grund für die Unglücke galt eine defekte Steuerungssoftware.Das aktuelle Problem stehe nicht im Zusammenhang damit, sagte eine Boeing-Sprecherin.+++ 17.

März: Erneute Qualitätsprobleme: Boeing muss Cockpitfenster der 787 überprüfen +++ Die Pannenserie im Hause Boeing reißt nicht ab: Jüngstes Problem bei der Produktion der Boeing 787 – auch Dreamliner genannt – sind die Cockpitfenster.Wie die Nachrichtenagentur "Bloomberg" mitteilt, müssen die Cockpitfenster werksneuer Jets einer Überprüfung unterzogen werden.Ein Zulieferer habe zuvor das Produktionsverfahren geändert und Boeing darüber offenbar nicht informiert.Betroffen sind Dreamliner, die noch nicht den Kunden übergeben wurden.Der Flugzeughersteller hatte im vergangenen Jahr die Auslieferung neuer Boeing 787 gestoppt, weil weitere Checks bei anderen Bauteilen notwendig wurden.

Außerdem muss die Dekompressionspanele zwischen Passagierkabine und Frachträumen bei mehr als 200 Exemplaren dieses Flugzeugtyps einer Inspektion unterzogen werden.+++ 4.März: Norwegian verzichtet auf die Boeing 737 Max +++ Die angeschlagene norwegische Fluggesellschaft Norwegian wird ihre bereits ausgelieferten und wegen des weltweiten Flugverbots geparkten 18 Boeing 737 Max nicht wieder in Betrieb nehmen.Außerdem versucht der Billigflieger, die Bestellungen für 92 weitere Exemplare der 737 Max rückgängig zu machen.Offen bleibt auch eine Entschädigungszahlung von Boeing an Norwegian für das 737-Max-Grounding.

Vor wenigen Tagen hatte Norwegian bereits 88 Jets bei Airbus vom Typ A320neo und A321neo storniert und auch angekündigt, keine Langstreckenflüge mehr durchzuführen.Zu hoch sind die finanziellen Verluste, die sich nach eigenen Angaben in den letzten drei Monaten des abgelaufenen Jahres auf umgerechnet 1,6 Milliarden Euro belaufen.In dem Zeitraum seien im Zuge von Corona-Pandemie und Reisebeschränkungen nur noch 574.000 Kunden mit Norwegian geflogen, was einem Rückgang um 92 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entsprach.Von den 131 Flugzeugen der Norwegian-Flotte seien durchschnittlich nur 15 in Betrieb gewesen.

+++ 18.Februar: Erster Start einer Boeing 737 Max in Europa nach knapp zweijährigem Flugverbot +++ Nach fast zwei Jahren Flugverbot ist erstmals wieder eine Boeing 737 Max zu einem kommerziellen Flug in Europa gestartet.Eine Maschine dieser Bauart der belgischen Tui Fly hob am Mittwochmorgen von Brüssel ins spanische Alicante sowie weiter nach Málaga ab, wie auf der Website Flightradar24 zu verfolgen war.Die europäische Flugsicherheitsbehörde Easa hatte Ende Januar die Rückkehr des Maschinentyps in den Flugbetrieb genehmigt.Bereits im November hatte die US-Luftfahrtaufsicht FAA grünes Licht für die 737 MAX gegeben.

Das weltweite Flugverbot galt seit März 2019 nach zwei Abstürzen mit mehreren hundert Toten.Für die Wiederaufnahme des Flugverkehrs hatte Boeing eine Reihe technischer Veränderungen vorgenommen.Unter anderem wurde die Software des Stabilisierungssystems überarbeitet.Außerdem musste jede Fluggesellschaft ihr Trainingsprogramm für Piloten der 737 Max überarbeiten.+++ 17.

Februar: US-Flugaufsicht ordnet Inspektionen von Boeing 787"Dreamliner" an +++ Der US-Flugzeugriese Boeing gerät erneut wegen möglicher Produktionsmängel beim Langstreckenjet 787 „Dreamliner“ unter Druck.Die US-Luftfahrtaufsicht FAA ordnete am Mittwoch Inspektionen von rund 222 Maschinen an, weil die Gefahr von Schäden an sogenannten Dekompressionspaneelen zur Abtrennung des Passagierbereiches bestehe.Der Defekt könnte der Behörde zufolge fatale Folgen haben, etwa wenn Luftfracht Feuer fängt.Eine Stellungnahme von Boeing lag zunächst nicht vor.Der Airbus-Rivale hat schon länger mit Problemen beim „Dreamliner“ zu kämpfen, die die Auslieferungen des wichtigen Modells ausbremsen.

Der Konzern ist ohnehin schon stark angeschlagen von den Folgen der Corona-Krise und des Debakels um seine bestverkaufte Baureihe 737 Max, die nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten mehr als anderthalb Jahre lang weltweit mit Flugverboten belegt war.+++ 2.Februar: Boeing droht Verlust jeder dritten Bestellung für den Großraumjet 777X +++ Der US-Flugzeugbauer Boeing muss wegen der erneuten Verzögerungen bei der Entwicklung um mehr als ein Drittel seiner Bestellungen für seinen Großraumjet 777X fürchten.Der Konzern bezifferte seinen Auftragsbestand auf nur noch 191 Maschinen des Typs, 38 Prozent weniger als auf der Website des Konzerns genannt.Weil sich die Erstauslieferung des Modells auf Ende 2023 verschiebt, können einige Kunden von ihren Bestellungen zurücktreten.

Notlandung in Denver: Video zeigt brennendes Triebwerk im Flug 22.02.2021 Boeing hatte vergangene Woche weitere Verzögerungen bei der Entwicklung und Zulassung des Modells bekanntgegeben.Mit der Verschiebung auf Ende 2023 liegt die erste Auslieferung rund drei Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan.Ende 2020 verbuchte Boeing in diesem Zusammenhang eine Sonderbelastung von 6,5 Milliarden US-Dollar, wodurch der Konzern für das Gesamtjahr einen Rekordverlust von 11,9 Milliarden Dollar verkraften musste.

Bei der 777X handelt es sich um die spritsparende Neuauflage des langjährigen Verkaufsschlagers Boeing 777.Maschinen dieser Größe werden im Langstreckenverkehr eingesetzt, und dieses Geschäft wird sich nach Einschätzungen aus der Branche als Letztes von dem Einbruch infolge der Corona-Krise erholen +++ 27.Januar: Boeing meldet Rekordverlust von 11,9 Milliarden US-Dollar +++ Die Corona-Krise, das Debakel um den Absturzjet 737 Max und neue Verzögerungen beim Großraumjet 777X haben dem US-Flugzeugbauer Boeing 2020 einen herben Verlust eingebrockt.Unter dem Strich stand ein Minus von mehr als 11,9 Milliarden US-Dollar (9,8 Mrd.Euro), wie der Airbus-Rivale am Mittwoch in Chicago mitteilte.

Es ist der mit Abstand höchste Verlust, den Boeing in seiner mehr als 100-jährigen Konzerngeschichte bislang verschmerzen musste.2019 hatte es bereits ein Minus von 636 Millionen Dollar gegeben.Allein wegen der 777X legte Boeing zum Jahresende 6,5 Milliarden Dollar zurück.Unterm Strich verlor der Konzern allein in den drei Monaten bis Ende Dezember 8,4 Milliarden Dollar, vor einem Jahr hatte die Quartalsbilanz mit gut einer Milliarde im negativen Bereich gelegen.Verschmerzen musste der Hersteller auch noch Kosten für einen Vergleich mit dem US-Justizministerium wegen Betrugsvorwürfen beim 737-Max-Skandal.

Boeings Umsatz fiel 2020 um 24 Prozent auf 58,2 Milliarden Dollar - der schwächste Wert seit rund 15 Jahren.Die Erlöse litten zusätzlich unter Problemen beim Langstreckenjet 787 "Dreamliner", dessen Auslieferung wegen Produktionsmängeln stockte.Gute Nachrichten gab es aber auch: Boeings Krisenjet 737 Max darf nach fast zwei Jahren Flugverbot auch in Europa wieder abheben.Nachdem die US-Luftfahrtbehörde FAA im November grünes Licht gegeben hatte, folgte am Mittwoch auch die Zulassung der europäischen Aufsicht EASA."Wir haben entschieden, dass die 737 Max sicher in den Dienst zurückkehren kann", erklärte EASA-Chef Patrick Ky.

Das Modell war im März 2019 nach zwei Abstürzen mit 346 Toten aus dem Verkehr gezogen worden.Als Hauptursache galt ein fehlerhaftes Steuerungsprogramm.´+++ 19.Januar: Die Boeing 737 Max darf laut EU-Flugaufsicht ab nächster Woche wieder fliegen +++ Boeings Krisenjet 737 Max soll nach fast zwei Jahren Flugverbot auch in Europa demnächst wieder starten dürfen.Er erwarte die Wiederzulassung in der nächsten Woche, sagte der Chef der europäischen Luftfahrtbehörde EASA, Patrick Ky, am Dienstag in einer Online-Veranstaltung des deutschen Luftfahrt-Presse-Clubs.

Nach Ansicht der Behörde erfüllten die Verbesserungen an dem Flugzeugtyp die Anforderungen an die Flugsicherheit.In Boeings Heimatland USA und in Brasilien ist die 737 Max bereits wieder zugelassen.In Kanada wird das Startverbot für den Flugzeugtyp an diesem Mittwoch aufgehoben, wie die dortige Luftfahrtbehörde Transport Canada am Montag mitgeteilt hatte.Die Fluggesellschaft Air Canada kündigte daraufhin an, den Flugzeugtyp ab 1.Februar wieder einzusetzen.

Bis zum Neustart der 737 Max in Europa stehen aber unter anderem noch Pilotentrainings an.Auch der vom Billigflieger Ryanair bestellte Sondertyp Max 200 werde in den kommenden Wochen zugelassen und stehe für den Sommer bereit, sagte EASA-Chef Ky.Die Boeing 737 Max war im März 2019 nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten aus dem Verkehr gezogen worden.Als Hauptursache der Unglücke galt ein fehlerhaftes Steuerungsprogramm.+++ 13.

Januar: Verheerende Auftrags- und Auslieferungsbilanz bei Boeing: Mehr als 1000 Stornierungen im Jahr 2020 +++ Das Debakel um den Absturzflieger 737 Max und die Corona-Krise haben im vergangenen Jahr tiefe Spuren in Boeings Auftrags- und Auslieferungsbilanz hinterlassen.Unterm Strich erhielt der Airbus-Rivale 2020 nach eigenen Angaben vom Dienstag gut 650 Stornierungen.Insgesamt wurden sogar mehr als 1000 Bestellungen aus dem Orderbuch gestrichen, weil viele Aufträge als unsicher gelten.Mit lediglich 157 Verkehrsflugzeugen fielen auch die Auslieferungen im vergangenen Jahr historisch schlecht aus.Im Vorjahr - das bereits stark unter den im Zuge zweier Abstürze verhängten Flugverboten für den Verkaufsschlager 737 Max litt - hatte Boeing noch rund 60 Prozent mehr Maschinen an die Kundschaft bringen können.

Der Konkurrent Airbus enteilt mit 566 ausgelieferten Jets im Jahr 2020 immer weiter.Nachdem der Krisenflieger 737 Max wieder zugelassen wurde, gingen einige Bestellungen ein.Am Dienstag gab zudem die Post-Tochter DHL Express bekannt, acht Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 777F geordert zu haben.Darüber hinaus erhielt Boeing eine Bestellung für seinen schon totgesagten Jumbo-Jet 747-8 von der US-Fluggesellschaft Atlas.+++ 8.

Januar 2021: Boeing akzeptiert wegen 737-Max-Desaster 2,5 Milliarden Dollar Strafe +++ Der US-Flugzeugbauer Boeing wird im Zusammenhang mit den Abstürzen seiner Maschine 737 MAX 2,5 Milliarden Dollar Strafe und Entschädigung zahlen.Der Konzern habe den Strafzahlungen zugestimmt, teilte das US-Justizministerium in Washington mit.Im Gegenzug werden die strafrechtlichen Verfahren gegen das Unternehmen in den USA wegen Verschwörung zum Betrug eingestellt.Die US-Staatsanwaltschaft warf Boeing vor, den Aufsichtsbehörden Informationen über das Stabilisierungssystem MCAS vorenthalten zu haben.Das System hatte bei den zwei Abstürzen in Indonesien und Äthiopien mit insgesamt 346 Todesopfern eine entscheidende Rolle gespielt.

Es drückt bei einem drohenden Strömungsabriss die Nase des Flugzeugs automatisch nach unten, auch wenn die Piloten gegensteuern..

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