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Was für einen Wert hat mein Körper?

Blut, Haare, Eizellen, Niere und Sex: Was für einen Wert hat mein Körper? Lesen Sie die 20 Minuten-Reportage.

19.08.2019 09:12:00

Blut, Haare, Eizellen, Niere und Sex: Was für einen Wert hat mein Körper? Lesen Sie die 20 Minuten -Reportage.

Der Handel mit dem menschlichen Körper floriert. 20 Minuten hat getestet, wie viel man als Frau für Blut, Haare, Eizellen, eine Niere und Sex bekommt.

Fehler gesehen?Vor einiger Zeit erhielt ich per Whatsapp eine K�rpergrafik mit der �berschrift: �Lass dir nicht sagen, du seist wertlos.� F�r eine Niere g�be es 138'700 Dollar, f�r einen Liter Blut 630 Dollar, f�r die Augen 19'800 Dollar. So die angeblichen Preise verschiedener K�rperteile auf dem Schwarzmarkt.

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UmfrageSollten Blutspender in der Schweiz Geld erhalten?Ja, so k�nnten mehr Menschen dazu animiert werden, Blut zu spenden.Nein, das birgt ein Sicherheitsrisiko.Ich weiss es nicht.Doch ist es tats�chlich so einfach, den eigenen K�rper zu Geld zu machen? Was f�r einen Wert haben einzelne K�rperteile wirklich? Was darf gehandelt werden und was nicht? Auf der Suche nach Antworten habe ich mein Blut, Haare, Eizellen und eine Niere in der Schweiz und im Ausland feilgeboten � und mich in einem Erotikclub vorgestellt.

Organpreise auf dem Schwarzmarkt: In den sozialen Medien kursieren solche K�rper-Grafiken.Serie: Was f�r einen Wert hat mein K�rper?Teil 1: Ein Konfibrot f�r mein BlutTeil 2: Wie viel zahlst du f�r mein langes Haar?Teil 3: 1000 Euro f�r eine Eizellenspende in Spanien

Teil 4: Das illegale Gesch�ft dubioser Nierenh�ndlerTeil 5: �F�r eine Stunde Sex gibt es 162 Franken�Teil 1 � Ein Konfibrot f�r mein BlutDas Gesch�ft mit menschlichem Blut boomt, denn Blut kann nicht k�nstlich hergestellt werden. Der weltweite Umsatz betr�gt derzeit rund 21 Milliarden Franken (siehe Infobox). Auch Privatpersonen bekommen einen St�ck des Kuchens ab: In Deutschland etwa verg�ten private Spendedienste Vollblutspenden mit 15 bis 25 Euro. F�r zeitintensivere Plasma- und Thrombozytenspenden gibt es 25 bis 40 Euro. In den USA versprechen Unternehmen sogar einen Monatsverdienst von bis zu 400 Dollar f�r Plasmaspenden. Seit der Wirtschaftskrise 2008 hat sich die Zahl der amerikanischen Plasmaspenden mehr als verdoppelt.

An einem warmen Julimorgen spaziere ich in ein Spendezentrum in Z�rich. Es riecht nach Desinfektionsmittel. Die rund zwanzig Liegen sind fast alle leer. Es hat mehr Personal als Spender. Alle in den Ferien, sagt die Pflegefachfrau. Sie pikst mir f�r eine Blutkontrolle in den Finger und dr�ckt mir einen Fragebogen in die Hand: Nein, ich bin nicht t�towiert, trage kein permanentes Make-up und habe weder Piercings noch ein sexuelles Risikoverhalten. Ich bin vollj�hrig, �ber 50 Kilo, gesund und war in den letzten sechs Monate nicht in einem Malariagebiet.

Tattoos, permanentes Make-up oder sexuelles Risikoverhalten? Ein Auszug aus dem Fragebogen zum Blutspenden.Das freut die �rztin beim anschliessenden Gespr�ch. Ob ich denn auch bereit w�re, Blutstammzellen oder Knochenmark zu spenden, die f�r Leuk�mie-Patienten lebensrettend sein k�nnen? Daf�r wird das Knochenmark durch mehrere Punktionen unter Vollnarkose dem Beckenknochen entnommen. Der Spender ist f�nf bis sechs Tage arbeitsunf�hig. Ich verspreche, es mir zu �berlegen. Aber insgeheim weiss ich, dass meine Solidarit�t mit Fremden nicht �ber die Blutspende hinausgehen wird - unabh�ngig davon, dass man daf�r nicht bezahlt wird. Zu schmerzhaft erscheint mir der Eingriff, zu hoch der Preis, einige Tage krankgeschrieben zu sein. Und was, wenn bei der Vollnarkose etwas schief geht? Ich blicke auf den Krebskranken im Prospekt und habe ein schlechtes Gewissen. Die Blutspende erscheint mir auf einmal banal.

�Blut gegen Geld? Das ist nicht zu verantworten.�Ich soll mich zur St�rkung bitte am Buffet bedienen, heisst es: Kaffee, Fruchts�fte, �pfel, Riegel, Joghurts und Sandwiches stehen kostenlos bereit. Ich schmiere mir ein Konfibrot und trinke eine Schoggimilch. Mein Blick wandert zur Geschenk-Vitrine, die zum Spenden animieren soll. Denn Geld gibt es keines f�r mein Blut. Daf�r bekomme ich als Erstspender eine Pflasterbox, bei der 50. Spende gibt es eine Geldb�rse aus Nappaleder vom Vollrind und zur 250. Spende ein Messerset von Victorinox. Da Frauen nicht mehr als dreimal pro Jahr Vollblut spenden sollten, r�ckt Letzteres f�r mich in weite Ferne.

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Im Gegensatz zu anderen L�ndern erhalten Blutspender in der Schweiz kein Geld, daf�r eine kostenlose St�rkung und kleine Geschenke.Im Gegensatz zu den USA oder Deutschland ist Blut in der Schweiz nicht kommerzialisiert, obwohl die Spenden seit Jahren abnehmen. �W�rden Menschen aufgrund einer finanziellen Notlage Blut spenden, w�re das nicht zu verantworten�, halten die Blutspendedienste des Schweizerischen Roten Kreuzes fest. Wer nicht an einer Blutspende verdiene, habe zudem kein Interesse, eine allf�llige Risikosituation zu verschweigen.

In wessen Adern fliesst wohl mein Blut?Gleich soll mir eine Pflegefachfrau mit einer dicken Nadel die Vene in der Ellenbeuge punktieren und mir innerhalb von 10 Minuten einen halben Liter Blut entnehmen. Ich frage mich, in wessen Adern mein Blut wohl fliessen wird. In die eines Unfallopfers? Oder eines Krebspatienten? Doch dann sch�ttelt die �rztin den Kopf. Der Blutdruck ist zu tief. Ich w�rde nach der Blutentnahme wohl zusammenklappen. Auch ein zweiter Versuch drei Wochen und zwei Tassen starker Kaffee sp�ter scheitert. Ich beschliesse, in Zukunft nun wirklich mehr zu trinken und endlich wieder Sport zu treiben.

Der Handel mit dem �gelben Gold�Der weltweite Umsatz mit Blut betrug im Jahr 2002 noch 5 Milliarden Franken. Heute sind es21 Milliarden. Ein Grund daf�r sind neue Krebsbehandlungen, f�r die es Immunglobuline braucht, wie der �Beobachter� berichtete. Besonders begehrt auf dem Weltmarkt ist das Blutplasma, aus dem �ber 30 verschiedene Medikamente hergestellt werden. Das �gelbe Gold� ist heute teurer als Erd�l. Entsprechend dr�ngen immer mehr private Anbieter auf den Markt.

Die EU-Staaten haben zwar 1997 einAbkommen gegen die Kommerzialisierung des menschlichen K�rpersunterschrieben, dennoch gibt es in Deutschland, �sterreich oder Tschechien bereits kommerziell betriebene Plasmazentren.Die aktuelle Situation werfe ethische Probleme auf, sagt Jean-Daniel Tissot von der Biologischen und Medizinischen Fakult�t an der Universit�t Lausanne im Dokumentarfilm �Das Gesch�ft mit dem Blut�:

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