Nach Verfahren wegen Rassismus – Jungpolitiker Adrian Spahr verlässt die Basler Polizei

Der umstrittene Berner Politiker Adrian Spahr (Junge SVP) ist nicht länger bei der Basler Polizei angestellt.

15.07.2020 08:12:00

Der umstrittene Berner Politiker Adrian Spahr (Junge SVP) ist nicht länger bei der Basler Polizei angestellt.

Der umstrittene Berner Politiker Adrian Spahr (Junge SVP) ist nicht länger bei der Basler Polizei angestellt. Gemäss eigenen Angaben hat er gekündigt.

.«Die Aktionen von Adrian Spahr auf Facebook stehen dazu natürlich krass im Widerspruch», sagtZürcher. Ein Widerspruch, der seit1.Juli nicht mehr existiert: Adrian Spahr hat das Arbeitsverhältnis gemäss eigenen Angaben aufgelöst. «Meine ordentliche Auflösung des Arbeitsverhältnis

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seshat nichts mit dem laufenden Verfahren wegen Rassendiskriminierung gegen mich zu tun», sagt er gegenüber dieser Zeitung. Auch der Druck seitens der Politik,der in den letzten Monaten zunahm,sei nicht der ausschlaggebende Punkt gewesen.Toprak Yerguz, Mediensprecher der Basler Polizei, sagt dazu lediglich: «Ich kann bestätigen, dass Adrian Spahr nicht mehr bei uns angestellt ist.»

Seine neue Beschäftigung will Spahr nicht verraten – auch nicht, ob er weiterhin im Sicherheitsbereich tätig sein wird.Ehrverletzende KommentareDieBasler Polizei versetzte Adrian Spahr nach den Vorkommnissen von 2018 in den Innendienst. Sie liess durchblicken, dass sie mit der Situation unzufrieden war. «Diese Schlagzeilen sind nicht jene, mit denen die Kantonspolizei Basel-Stadt in Verbindung gebracht werden will», sagte Mediensprecher Toprak Yerguz.

Dennoch sah sie sich immer wieder dem Druck ausgesetzt, Spahr zu entlassen– etwa von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GFBV), die das Gespräch mit Polizeikommandant Martin Roth suchte: «Grundsätzlich sind wir auf erstaunliche Offenheit bei der Basler Polizei gestossen»

,sagt Co-Geschäftsleiter Christoph Wiedmer. Der Kommandant habe zugegeben, dass es durchaus Beamte mit schwierigen Tendenzen bei der Basler Polizei gebe. Wiedmer störte sich insbesondere daran, dass Adrian Spahr das Thema mit den Fahrenden auf dem Berner Transitplatz in Wileroltigen immer weiter bewirtschaftete: «Noch im Mai dieses Jahres

schosser gegen die Fahrendenund lässt unter seinen Posts Kommentare stehen, die klar gegen das Rassismusgesetz verstossen», sagt er.Spahr erwidert darauf: «Unter meinen unproblematischen und rechtlich zulässigen Posts stehen manchmal über hundert Kommentare. Wenn ich merke, dass es eskaliert, scrolle ich sie durch und lösche diejenigen, die ehrverletzend sind.»

Das Plakat von 2018, das den Ausschlag zu seiner medialen Bekanntheit gab, würde er heute nicht mehr so gestalten, sagt er – verteidigt es aber nach wie vor: «Wir haben uns damals auf ein Schreiben der Staatsanwalt gestützt, das klar besagt, dass der Begriff

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‹Zigeuner›nicht gegen das Diskriminierungsgesetz verstösst, weil er keine Ethnie bezeichnet», so Spahr. Wer nicht explizit eine Rasse, Ethnie, Religion oder sexuelle Orientierung beleidige, falle nicht unter dieses Gesetz. Das Bundesgericht wird diesbezüglich Klarheit schaffen.

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Der würde viel besser eine Kita Karriere anstreben? Win/win für alle? Und warum sind die Polizisten, die vor den gewalttätigen Antifa-Terroristen niederknieten, immer noch dort angestellt?!?! Es ist kein Rassismus, wenn man auf Missstände hinweist. Sei es von Weissen, Schwarzen, Grünen oder Violetten. Das Ganze ist eine bodenlose Frechheit!

„Noch im Mai dieses Jahres schoss er gegen die Fahrenden und lässt unter seinen Posts Kommentare stehen, die klar gegen das Rassismusgesetz verstossen“, wirft ihm ein Kritiker vor. Also ist man nun auch noch für die Äußerungen anderer Leute verantwortlich? Typisch für diese linke Dreckstadt! Ja die Linken geben sich alle Mühe.... Bin ich froh, gibt es keine Linksextremen! *ironie-off*

Es handelt sich um ein laufendes Verfahren. Und nun wird der Abgang eines schwarzen (!) Polizistes gefeiert, der politisch einfach eine andere Meinung vertritt wie der linke Mob. Quo vadis Basel? Ist es wirklich rassistisch, wenn man sagt wer eine Sauereri hinterlässt ? Ist es also schon so weit, wenn man Zigeuner statt Roma sagt verliert man die Stelle und die Journalisten jubeln... Das Verhalten kommt mit geschichtliche Kontext bekannt vor ...

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