Konflikt Berg-Karabach – Armenien und Aserbaidschan einigen sich auf Waffenruhe

10.10.2020 12:00:00

In der schwersten Gewalteskalation seit Jahren in der Südkaukasusregion Berg-Karabach haben sich Armenien und Aserbaidschan auf eine Waffenruhe geeinigt.

In der schwersten Gewalteskalation seit Jahren in der Südkaukasusregion Berg-Karabach haben sich Armenien und Aserbaidschan auf eine Waffenruhe geeinigt.

Ab Samstagmittag soll in der Südkaukasusregion Berg-Karabach eine Feuerpause gelten. Darauf einigten sich die verfeindeten Nachbarn nach langen Verhandlungen in Moskau.

0 KommentareVerhandelten über zehn Stunden: Die Aussenminister Jeyhun Bayramov, Aserbaidschan, Sergei Lawrow, Russland, und Sohrab Mnazakanjan, Armenien (von links). (9. Oktober 2020)Keystone/Russian Foreign Ministry Press ServiceDie Feuerpause solle dazu genutzt werden, um Kriegsgefangene und andere inhaftierte Personen auszutauschen.

ReutersEin Bewohner Berg-Karabachs hält Munitionsteile in die Kamera, mit der sein Haus beschossen wurde.Reuters1 / 5In der schwersten Gewalteskalation seit Jahren in der Südkaukasusregion Berg-Karabach mit Hunderten Toten haben sich Armenien und Aserbaidschan auf eine Waffenruhe geeinigt. Diese soll schon am Samstag zu Mittag beginnen, teilte Russlands Aussenminister Sergei Lawrow in Moskau mit. Das russische Ministerium veröffentlichte in der Nacht zum Samstag eine entsprechende Erklärung dazu.

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Publiziert heute um 02:05 Uhr 0 Kommentare Verhandelten über zehn Stunden: Die Aussenminister Jeyhun Bayramov, Aserbaidschan, Sergei Lawrow, Russland, und Sohrab Mnazakanjan, Armenien (von links).Publiziert heute um 14:55 Uhr 1 Kommentar Piloten im Lokführerstand? Die Personalverbände beider Berufe sehen darin viele Chancen.Markus Häfliger Publiziert heute um 14:31 Uhr 30 Kommentare 30 Der CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt erhebt schwere Vorwürfe gegen die Migros.October 7, 2020 «Der Franken fürs Migros-Schoggistängeli fliesst möglicherweise direkt in den Krieg und das darf nicht sein», sagt Müller-Altermatt gegenüber watson.

(9. Oktober 2020) Keystone/Russian Foreign Ministry Press Service Die Feuerpause solle dazu genutzt werden, um Kriegsgefangene und andere inhaftierte Personen auszutauschen. Auch gegenüber ihren Arbeitgebern sicherten sie ihre Unterstützung für ein entsprechendes Vorhaben zu. Reuters Ein Bewohner Berg-Karabachs hält Munitionsteile in die Kamera, mit der sein Haus beschossen wurde. Foto: Peter Klaunzer (Keystone) Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um das umstrittene Gebiet Berg-Karabach. Reuters 1 / 5 In der schwersten Gewalteskalation seit Jahren in der Südkaukasusregion Berg-Karabach mit Hunderten Toten haben sich Armenien und Aserbaidschan auf eine Waffenruhe geeinigt. Im September war bekannt geworden, dass die Swiss eine Job-Kooperation mit den SBB prüft. Diese soll schon am Samstag zu Mittag beginnen, teilte Russlands Aussenminister Sergei Lawrow in Moskau mit. «Was Socar auf ihrer offiziellen Facebook-Seite veröffentlicht, ist nichts anderes als eine Kriegs- und Hasspropaganda gegen Armenien», sagt Sarkis Shahinian.

Das russische Ministerium veröffentlichte in der Nacht zum Samstag eine entsprechende Erklärung dazu. «Wir sehen keine grundsätzlichen Probleme, sondern im Gegenteil viele Chancen», sagte VSLF-Präsident Hubert Giger in der Mitteilung. Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Die Feuerpause solle dazu genutzt werden, um Kriegsgefangene und andere inhaftierte Personen auszutauschen und die Körper toter Soldaten in ihre Heimat zu übergeben, hiess es darin. Weitere Details der Waffenruhe sollten zusätzlich vereinbart werden. Gemeinsamkeiten der Berufe Während aufgrund der Reisebeschränkungen zur Pandemie-Bekämpfung die Arbeit für die Piloten stark zurückgegangen ist, kämpfen die SBB mit einem Personalunterbestand. Grundlegende Friedensverhandlungen solle es unter Führung der sogenannten Minsk-Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) geben. Die Gruppe wird von Russland, den USA und Frankreich angeführt, die in dem Konflikt vermitteln. Laut Aeropers und dem VSLF haben die beiden Berufe viele Gemeinsamkeiten: «Methodisches und genaues Arbeiten sind in beiden Berufen ebenso gefragt wie eine schnelle Auffassungsgabe und mentale Beweglichkeit wie Belastbarkeit», sagte Aeropers-Sprecher Roman Kälin in der Mitteilung. Wenn nicht sofort, dann bestimmt mittelfristig.

Putin rief zu Waffenruhe auf Die Verhandlungen zur Feuerpause in Moskau zwischen den Aussenministern Jeyhun Bayramov und Sohrab Mnazakanjan der verfeindeten Nachbarn dauerten mehr als zehn Stunden. Kremlchef Wladimir Putin hatte beide Länder zuvor eindringlich zu einer Waffenruhe aufgerufen. (sda) Publiziert heute um 14:55 Uhr 1 Kommentar Louis Deluigi vor 33 Minuten Wieso nicht? Bei den VBZ Zürich gibt es auch schon lange Trampiloten. Seit knapp zwei Wochen gibt es in Berg-Karabach neue Kämpfe mit Hunderten Toten. Auch am Freitag dauerten die Gefechte an. Dort gab es aber auch schon Mirages. Auch die Hauptstadt Stepanakert wurde wieder mit Raketen beschossen, Aserbaidschan will neun Dörfer eingenommen haben. Auch nicht, ob die Migros etwas unternimmt und was die Propaganda-Posts für die Partnerschaft mit Socar bedeuten.

Insgesamt wurden seit Beginn der Gefechte rund 320 armenische Soldaten in Berg-Karabach getötet. Mehr zum thema. Aserbaidschan hat bislang keine Angaben zu eigenen Verlusten gemacht, spricht aber von rund 30 toten Zivilisten. Es gibt tausende Flüchtlinge in der Unruheregion. Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev nannte das Treffen in Moskau die «letzte Chance» auf eine friedliche Lösung. Der Konflikt solle jedoch zuerst militärisch beendet werden. «Wenn nicht, dann muss die Migros wissen, dass wir auch ihr gegenüber kein Blatt vor dem Mund nehmen werden.

Erst später könne man über eine dauerhafte politische Lösung sprechen. Armenien müsse Berg-Karabach aufgeben. Brüchige Waffenruhe seit 1994 In einem Krieg nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor rund 30 Jahren verlor Aserbaidschan die Kontrolle über das Gebiet. Berg-Karabach wird heute von christlichen Karabach-Armeniern bewohnt. Seit 1994 galt eine brüchige Waffenruhe.

Aserbaidschan bekommt in dem Konflikt Rückendeckung von der Türkei. Auch ausländische Söldner und Kämpfer dschihadistischer Gruppen aus den Kriegsgebieten in Syrien und Libyen sollen an den Gefechten beteiligt sein. Eindeutige Beweise gibt es bislang nicht. Russland hat zu beiden Ex-Sowjetrepubliken diplomatische und wirtschaftliche Verbindungen. Jene mit Armenien sind jedoch intensiver.

Dort hat Russland auch eine Militärbasis. SDA/chk Publiziert heute um 02:05 Uhr 0 Kommentare .