Ansturm auf Seen und Flüsse – Luzern und Zürich räumen Parkanlagen

Ausflügler stürmen beliebte Ziele in der Innerschweiz

21.05.2020 19:15:00

Ausflügler stürmen beliebte Ziele in der Innerschweiz

Das schöne Wetter am Auffahrtswochenende lockte viele in diverse Naherholungs- und Berggebiete. Nicht überall konnten die Corona-Schutzmassnahmen eingehalten werden.

/9Zu Beginn des Auffahrtswochenendes gab es an verschiedenen Berggebieten einen Grossandrang wie etwa hier in Luzern.Leser-ReporterAuch Böötlen auf der Limmat war beliebt.LeserAm Auffahrtsdonnerstag herrschte praktisch in der ganzen Schweiz schönes Sommerwetter.

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KEYSTONEZum Beginn des verlängerten Auffahrtswochenendes ist der Stau am Gotthard ausgeblieben – stattdessen kam es zu verstopften Strassen in mehreren Naherholungs- und Berggebieten auf der Alpennordseite wie im Berner Oberland, in der Zentralschweiz und am Genfersee.

In der Innerschweiz kam es etwa in der Region Vierwaldstättersee auf der A4 zwischen Goldau SZ und Sisikon UR auf mehreren Abschnitten zu Stau. Die Ausflügler brauchten laut dem Verkehrsdienst TCS bisweilen bis zu 45 Minuten Geduld, um vorwärts zu kommen.

Zufahrt zum Klöntalersee gesperrtIm Kanton Glarus machte die Polizei die Zufahrt zum Klöntalersee dicht, weil schon am Mittag alle Parkplätze in der Ausflugsregion besetzt waren. Auch vom Urnerboden zwischen Uri und Glarus wurde übermässig viel Sportverkehr gemeldet.

Verstopfte Strassen und eine Blechlawine gab es auch am Brünig. Dort bildete sich auf der Anfahrt im Kanton Obwalden zwischen Sarnen und Lungern um die Mittagszeit ein Stau.Am Auffahrtsdonnerstag herrschte praktisch in der ganzen Schweiz schönes Sommerwetter. Zudem waren am 11. Mai weitere Lockerungen der Massnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie in Kraft getreten. So dürfen seit gut einer Woche unter anderem Gastrobetriebe wieder geöffnet haben. Seitdem erlebten laut dem Verkehrsdienst Viasuisse Ausflüge innerhalb der Schweiz wieder einen Aufschwung.

Luzern und Zürich räumen ParkanlagenDie Luzerner Polizei hat in der Nacht auf Donnerstag verschiedene Parkanlagen geräumt. Besucher hatten die Abstandsregeln nicht eingehalten und Lärm gemacht. Die Nacht auf Donnerstag sei «intensiv» gewesen, teilte die Luzerner Polizei mit.

Man habe in der Stadt nach Mitternacht namentlich das «Apothekergärtli» bei der Ufschütti und den Inselipark geräumt, weil Personen gegen die Schutzmassnahmen verstossen hätten. Insgesamt seien in diesem Zusammenhang im ganzen Kanton Luzern mehr als 30 Ordnungsbussen verteilt worden.

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Im «Apothekergärtli» waren rund 100 Personen zugegen, die die Abstandsregeln nicht eingehalten und zudem Ruhestörungen begangen hätten, hiess es in der Mitteilung. Zuvor hatte die Polizei auf der Lidowiese eine Gruppe von 20 Personen kontrolliert und Bussen verteilt. Im Inselipark hatten sich rund 70 Personen versammelt.

Auch die Stadtpolizei räumte verschiedene öffentliche Parks, weil weil die Covid-19-Massnahmen nicht mehr eingehalten werden konnten. Dies betraf namentlich das Gemeinschaftszentrum Wipkingen, die Saffa-Insel und die Landiwiese, wie ein Sprecher der Stadtpolizei Zürich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte.

Die Räumungen hätten um 15.30 Uhr mit Durchsagen begonnen, das Gelände zu verlassen. Sehr viele Menschen hätten sich gut an die Anordnungen gehalten und die Parks nach und nach verlassen. Mit einigen wenigen hätten die Polizeibeamten «etwas intensiver» reden müssen, so der Sprecher. Die Räumungen seien aufgrund von «unüberschaubaren Menschenmengen» erfolgt.

Parkplätze bei Ausflugszielen waren bereits am Vormittag belegtAuch am Tag seien in Luzern viele Menschen in der Altstadt und an den Quais unterwegs gewesen. Sie hätten die Covid-19-Massnahmen jedoch weitestgehend eingehalten. Die Restaurantbetriebe hätten sich vorbildlich verhalten. Auch auf den Liegewiesen seien die Abstände eingehalten worden.

Bei der Ufschütti sei jedoch ein massives Personenaufkommen festgestellt worden. Die Schutzmassnahmen seien dort nicht mehr durchsetzbar gewesen.Run auf den AlpsteinRun auf den AlpsteinAuch das Appenzellerland wurde von Ausflüglern überrannt. Weil im Alpsteingebiet alle Parkplätze besetzt waren, meldete Viasuisse Verkehrsüberlastungen zwischen Weissbad und Wasserauen respektive zwischen Weissbad und Brülisau.

Das gleiche Schicksal ereilte die Ausflügler an der Furka: an der Verladestation in Realp betrug die Wartezeit am Donnerstagnachmittag zwei Stunden. Am Lötschberg in Goppenstein VS waren es am Abend nach 17 Uhr rund 30 Minuten.Auch an vielen Grenzübergängen war zeitweise Geduld gefragt. In Bardonnex GE, Rheinfelden AG, Chiasso-Brogeda TI, Basel-Weil, Basel-St. Louis, Tägermoos TG, Gondo VS, Widnau SG, Boncourt JU und Thayngen SH wurden Verkehrsbehinderung in beiden Richtungen gemeldet.

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Ich stelle nur noch fest, dass es mehr Menschen ohne Hirn gibt, als Corona! Aber zum Glück tut das nicht weh, und man kann nicht daran sterben! Den sie wissen nicht was sie tun? Sowieso alles Hysterie. In den letzten 10 Jahren gabs durchschnittlich nicht mehr Tote als dieses Jahr. Corona ist eine aggressive Grippe, nicht mehr und nicht weniger. Aber immer schön alles glauben, was ja so glaubhaft vorgelogen wird.

Und du denkst, all diese verantwortungslosen Menschen sind gesund? Sicherheitsabstand einhalten! Das Leben ist anders, du verstehst nicht! 🙄🙄 Wann kommen die Badipöbler? Ich war auch in badenswitzerland aber allein 😩 Wir lassen uns nicht einsperren. Von Gesunden Menschen geht keine Gefahr aus. Aber wehe dieser Andrang wäre vor deren Wohnungen oder Gärten gewesen,da sollen die Leute Abstand halten

Was, wenn es in Zürich plötzlich zu Menschenansammlungen kommt?In Basel versammelten sich am Samstag viele Nachtschwärmer verbotenerweise. Die Zürcher Bar-Branche ist sich bewusst: Das könnte auch hier passieren. Und jetzt? Wenn sich die Risikogruppe der Alten wieder in Kirchen versammeln darf sollte es den Jungen im Ausgang auch erlaubt sein Covid_19 COVIDー19 alain_berset BAG_OFSP_UFSP Zürich bereit sich auf eine neue Welle vor.

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