1,6 Millionen Impfungen geplant – Diesen Winter kehrt wohl die Grippe zurück

Die Intensivstationen sind schon stark beansprucht – umso gravierender wäre eine grosse Grippewelle. Daher sollen sich nun besonders viele impfen lassen.

20.09.2021 12:00:00

Momentan ist es besonders wichtig, eine schwere Grippewelle zu vermeiden. In der Schweiz sollen sich in diesem Herbst deswegen mehr Menschen gegen die Grippe immunisieren lassen.

Die Intensivstationen sind schon stark beansprucht – umso gravierender wäre eine grosse Grippewelle. Daher sollen sich nun besonders viele impfen lassen.

Foto: KeystoneDie Intensivstationen in den Schweizer Spitälern sind schon jetzt am Anschlag. Wenn in den nächsten Monaten die Temperaturen sinken und wir uns wieder vermehrt in Innenräumen aufhalten, könnte sich dies allenfalls noch verschärfen.

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Entsprechend wichtig ist, eine schwere Grippewelle zu vermeiden. Denn Influenza-Erkrankungen verlaufen nicht immer harmlos. Insbesondere bei vorerkrankten und bei älteren Menschen kann es zu schweren Komplikationen und somit zu weiteren Hospitalisierten kommen.

Dagegen hilft – wie bei Corona – vor allem die Impfung. In der Schweiz sollen sich in diesem Herbst mehr Menschen gegen die Grippe immunisieren lassen als in «normalen» Jahren. Um dies zu ermöglichen, stehen auch deutlich mehr Impfdosen bereit. «Die Grippeimpfstoff-Hersteller planen, für die Schweiz insgesamt zwischen 1,6 und 1,7 Millionen Dosen auf den Markt zu bringen», sagt Yann Hulmann, Mediensprecher beim Bundesamt für Gesundheit (BAG). Das ist etwa anderthalbmal so viel wie üblich. headtopics.com

Engpässe im letzten JahrDiese Menge hat aber nicht etwa der Bund festgelegt. Im Gegensatz zu «pandemischen Impfstoffen» beschafft das BAG nämlich keine Vakzine gegen die saisonale Grippe. Stattdessen spielt hier der Markt, die Pharmafirmen entscheiden.

Im letzten Jahr stellten sie gar 1,9 Millionen Dosen bereit. Dennoch kam es zu Engpässen. Denn vor dem Hintergrund der Covid-Pandemie wollten sich mehr Schweizerinnen und Schweizer denn je gegen die Grippe impfen lassen. Die Grippewelle blieb dann allerdings aus. Aufgrund der strengen Corona-Massnahmen inklusive Lockdown hatten die Influenzaviren keine Chance, sich stark verbreiten zu können.

«Wir sind weniger gut auf die nächste Grippewelle vorbereitet.»Huldrych Günthard, leitender Infektiologe am Unispital ZürichWird sich dies wiederholen? Huldrych Günthard, Leitender Arzt an der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene beim Zürcher Unispital, warnt vor solchen Analogien. «Die Corona-Massnahmen sind schon deutlich gelockert worden», gibt er zu bedenken. Grippeviren würden daher im kommenden Winter wieder vermehrt übertragen.

Kommt hinzu, dass aufgrund der ausgebliebenen Grippe im letzten Winter fast niemand mit Influenzaviren in Kontakt kam. Ungeimpfte konnten keine Antikörper gegen das Grippevirus bilden. «Die Immunität in der Gesamtbevölkerung hat wahrscheinlich abgenommen, weshalb wir weniger gut auf die nächste Grippewelle vorbereitet sind», so Günthard. headtopics.com

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Huldrych Günthard warnt davor, zu glauben, die Grippe falle wie im letzten Winter aus.Foto: Anna-Tia Buss / TamediaDas BAG sieht dies entspannter. Dort erwartet man «keine aussergewöhnlich starke Grippewelle», weil auch nach einem Jahr Pause «noch eine robuste Teilimmunität in der Bevölkerung vorhanden» sei. Im Durchschnitt erkranken Erwachsene laut dem BAG nur alle zehn Jahre an Influenza, Kinder alle fünf Jahre. Daher drohe erst bei einer längeren Grippepause ein Verlust der Immunität.

Mit gelockerten Corona-Massnahmen erwartet das BAG eine «Grippewelle im gewohnten Ausmass», mit strengen Massnahmen gegen Covid «könnte die Grippewelle im kommenden Winter nochmals kleiner als gewohnt ausfallen», so Mediensprecher Hulmann.

Die Empfehlungen des Bundes sind denn auch dieselben wie in den Vorjahren. Impfen lassen sollen sich vor allem Menschen mit erhöhtem Risiko sowie alle über 65 Jahre. Dasselbe gilt für Personen, die privat oder beruflich mit solch Gefährdeten direkten Kontakt haben, insbesondere für das Gesundheitspersonal.

Auch Testzentren entlastenWer will, kann sich gleichzeitig gegen Covid und Influenza impfen lassen. Dies ist laut dem BAG kein Problem. Idealerweise lasse man sich die Grippeimpfung zwischen Mitte Oktober und dem Beginn der Grippewelle verabreichen.Je mehr Schweizerinnen und Schweizer geimpft sind, desto stärker werden bei einer Grippewelle nicht nur die Spitäler und Hausarztpraxen entlastet, sondern auch die Testzentren. Denn bei Covid und einer Grippe zeigen sich zunächst ähnliche Symptome. headtopics.com

«Es ist gut, wenn wir Influenza, so gut es geht, ausschalten können», sagt Infektiologe Günthard. «Denn hinzu kommen weitere respiratorische Viren wie etwa die vier zirkulierenden humanen Coronaviren, die für rund 30 bis 50 Prozent der gewöhnlichen Erkältungen verantwortlich sind und gegen die wir ebenfalls ein Jahr lang praktisch keine Boosterung mehr hatten.»

Die Wirksamkeit der Grippeimpfung ist mit 25 bis 70 Prozent freilich tiefer als bei den Impfstoffen gegen Covid. Dies ist allerdings immer noch eine beträchtliche Reduktion des Risikos angesichts der in der Regel kaum spürbaren Nebenwirkungen.

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Iwan Städler ist seit 2018 Mitglied der Chefredaktion Tamedia und Leiter der Nachrichtenchefs. Zuvor war er Redaktionsleiter des «Tages-Anzeigers». Er ist Träger des Zürcher Journalistenpreises.Publiziert heute um 05:06 Uhr Weiterlesen: Tages-Anzeiger »

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*symptomlos (also gesund...) HGunthard irgendwie habe ich das Gefühl, einfach nur gesund (äh, sorry, symptomons) zu sein ist unerwünscht. Diese pausenlose mediale Corona Ueberschüttung ist ungesund. Sehr ungesund. Der ex braune Tagi ist ein lausiges Blatt in Milliardärshänden, die nach noch mehr Subventionen Krallen. Übelst!

Ihr habt doch einfach zu viele Schrauben locker! Schon unglaublich, was hier für ein wissenschaftsfeindlicher Blödsinn geschrieben wird. Hat es noch alte Impfbestände, die noch aufgebraucht werden müssen? Vorschlag: hört alle auf unsere mainstream Medien zu konsumieren, dann ist die Pandemie in wenigen Tagen zu Ende!!!

Impfen ,Impfen lässt euch alle zu Tode Impfen,Haha. Jetzt auch noch der Tagesanzeiger, habt ihr eigentlich noch funktionierende Hirnzellen? Ich denke die die Panikmacherei erreicht langsam ihren Höhepunkt, unglaublich was da abgeht. Es kann nicht jeder 100 Jahre alt werden, begreift das endlich alle mal!

Wegen der Sauberkeit hatten viele Kleinkinder Atemwegserkrankungen. Warum? Weil das Immunsystem nicht trainiert war. Regelmässig Grippenviren in Kontakt zu kommen trägt zur Gesundheit bei (Ausn. Ältere. Corona hingegen kann Gesunde tödlich treffen. Impfung BeobachterRat Also was ist die steigerung von 'durchgeknallt'...?

Was die Ehe von der eingetragenen Partnerschaft unterscheidet – eine ÜbersichtHomosexuelle Paare sollen heiraten können, das will die «Ehe für alle». Doch was unterscheidet diesen Zivilstand rechtlich von der eingetragenen Partnerschaft?

EckerleIsabella Thema mit einem Arzt im Sommer besprochen. Was wäre wenn die Grippe voll zurückschlägt? Seine Antwort: „Dann müssen wir sterben lassen.“ Krasse aber ehrliche Antwort. Nur darf einzig und allein die Schwere der Krankheit und nicht der Impfstatus. Meine Meinung. Nebenbei bemerkt: die Grippeimpfung erhöht das Corona-Risiko, vor allem bei Älteren.

Die Impf-Junkies jubeln. Nach den mRNA-Shots gleich noch eine Grippe-Impfung! Die Nebenwirkungsstatistik wird zeigen, ob das gesund ist. Könnte man dieses Gerät umnutzen... Anstatt mit Insulin, mit alle möglichen Impfplörren fühlen. Impfjunkies Diesen Winter so … (sorry, ich kann’s leider langsam nicht mehr ernst nehmen).

Impfnazis? wir müssen uns zukünftig 1x pro Woche, Vorschlag jeweils am Montag, impfen lassen. Ansonsten ist das Leben einfach viel zu gefährlich... Hats bei euch auf der Redaktion nur noch Impffans? Vielleicht verwechseln die Journalisten RSV (aktuell aussersaisonal ein grosses Problem, keine Impfung verfügbar) mit Influenza (fast keine Viren im Umlauf seit 2019, alte fast nutzlose Impfstoffe durch big pharma hergestellt basierend auf old tech). 🤔

Die haben sie doch schon bekommen 😂😂😂

Bis zu 4485 Franken pro Kopf - In diesen Kantonen sind die Gesundheitskosten am höchstenDie Kosten der Grundversicherung steigen stark. Das liegt nicht nur an der Corona-Krise. Allgemein sind die Kosten für Medikamente und Labore in der Schweiz zu hoch, laut Branchenverband. Nein nur wegen dem Corona jetzt muss das gelt wieder reinkommen was sie da ausgegeben haben. Da wirt man ja auch schon angelogen 🤮 Ivermectin und Vitamin D wären so billig, aber genau das ist das Problem für die ganze Gesundheitssystem und die Pharmabranche.

Woher soll denn das Grippevirus kommen? Wie gut schützen denn die Influenzaimpfstoffe? Vor einem Jahr: Keine Grippe dank Masken! Heute: Erkältungs- und Grippewelle befürchtet: Masken-Lockerung für Geimpfte soll Immunsystem stärken. Wollt ihr uns verarschen? Statistisch gesehen gibt es die Grippe nicht mehr. Also für was immunisieren lassen? Besser recherchieren wäre besser liebe Journalisten.

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