Sperren, kein Strom - und weiterhin Schneefall

Helfer im Großeinsatz: Sperren, Unfälle und kein Strom. Immer noch haben starke Schneefälle Teile Österreichs fest im Griff.

09.12.2020 12:02:00

Helfer im Großeinsatz: Sperren, Unfälle und kein Strom. Immer noch haben starke Schneefälle Teile Österreichs fest im Griff.

Immer noch haben starke Schneefälle Teile Österreichs fest im Griff. Die Folgen: Zahlreiche Straßen mussten gesperrt werden, einige Gemeinden sind ...

Am Mittwochmorgen führte der Neuschnee auch in derSteiermarkzu Problemen bei der Stromversorgung. Die Energie Steiermark meldete mehr als 100 Trafostationen im Süden und im Westen der Steiermark, die ausgefallen waren. Rund 2600 Haushalte waren daher in den Morgenstunden ohne Strom. Alle verfügbaren Kräfte seien im Einsatz, um die Stromversorgung möglichst rasch wiederherzustellen, hieß es in einem Facebook-Posting des Energieversorgers.

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Auch Hubschrauber wurden eingesetzt, u.a. für Erkundungs- und Versorgungsflüge. Wegen des starken Schneefalls waren deren Piloten ebenfalls schwer gefordert, wie auch ein von Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums, auf Twitter veröffentlichtes Video anschaulich zeigt.

Schulen teils geschlossen, Villacher Parks und Friedhöfe gesperrtAuch zumehreren Unfällenkam es aufgrund von Glätte und Schnee auf den Fahrbahnen. Mehrere Menschen wurden verletzt und Fahrzeuge beschädigt. In den Kärntner Bezirken Spittal und Hermagor blieben aufgrund der anhaltenden Schneefälle mehrere Schulen und Kindergärten am Mittwoch geschlossen - Betreuung vor Ort sei jedoch möglich, hieß es am Dienstag. In Heiligenblut, das weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten ist, bleibt die Schule sogar bis Freitag zu. In der Stadt Villach blieben am Mittwoch alle Parkanlagen und Friedhöfe geschlossen. headtopics.com

(Bild: Freiwillige Feuerwehr Maria Rain)(Bild: Freiwillige Feuerwehr Maria Rain)Massentests werden verschobenDie in der kommenden Woche geplanten Massentests in Kärnten werden in einigen Gemeinde indes auf unbestimmte Zeit verschoben, wie der Landespressedienst am Mittwoch mitteilte. Betroffen sind Stall im Mölltal, Kötschach-Mauthen, Winklern, Großkirchheim, Mörtschach, Rangersdorf, Heiligenblut und Lesachtal. Die Lawinenkommission warnte zudem vor Spaziergängen zwischen den Ortschaften. Es herrscht große Lawinengefahr und somit eine massive Gefährdung von Spaziergängern.

Dacheinsturz in OsttirolDie enormen Schneefälle brachten auch so manches Dach an seine Belastungsgrenze. Die Schneelast sei teilweise als hoch einzustufen, war bereits am Wochenende in Osttirol gewarnt worden. Dennoch kam es am Dienstagabend zum. Verletzte gab es jedoch nicht zu beklagen, da das Dach über der Terrasse nachgegeben hatte.

Weiter Schneefall am MittwochNoch den gesamten Vormittag über liege am Mittwoch der Schwerpunkt der Schneefälle im Südwesten und Süden, berichtete die Österreichische Unwetterzentrale. „Tagsüber schneit es dann von Vorarlberg bis in die Obersteiermark zeitweise kräftig“, hieß es. „Besonders im Semmering-Gebiet und in der östlichen Obersteiermark schneit es zeitweise kräftig, hier gibt es oberhalb von etwa 700 Metern gut 20 Zentimeter Neuschnee“, so Wetterexperte Nikolas Zimmermann.

„In Wien eine Spur zu mild für Schnee“Etwas Nassschnee sei auch im Waldviertel und im Wienerwald in Sicht - auf der Außenring-Autobahn bei Wien sollte daher am späten Abend „mit winterlichen Bedingungen gerechnet werden“, warnte er. „In Wien bleibt es dagegen eine Spur zu mild für Schnee“, nur in höheren Lagen der westlichen Bezirke könnte etwas Schneeregen oder Nassschnee niedergehen. headtopics.com

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Ein Ende der Schneefälle in Österreich ist allerdings in Sicht: Am Donnerstag folgt die ersehnte Wetterberuhigung - „und derzeit sind keine weiteren, großen Niederschlagsereignisse in Sicht“, so Zimmermann. Weiterlesen: Kronen Zeitung »

... tja, immer diese SCHEI... 'globale Erderwärmung'!!! 😉 Winter ?