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Wahlleute, Biden

'Sieg der Demokratie': Wahlleute bestätigen Bidens Wahlsieg über Trump

Die Abstimmungen der #Wahlleute in fast allen US-Bundesstaaten und dem Hauptstadtbezirk Washington haben den Sieg des Demokraten Joe #Biden über Amtsinhaber Donald #Trump bei der #Präsidentenwahl bestätigt. #usa #uswahl

15.12.2020 09:31:00

Die Abstimmungen der Wahlleute in fast allen US-Bundesstaaten und dem Hauptstadtbezirk Washington haben den Sieg des Demokraten Joe Biden über Amtsinhaber Donald Trump bei der Präsidentenwahl bestätigt. usa uswahl

'Nun ist es an der Zeit, die Gräben zu überwinden und zusammenzukommen', so der künftige US-Präsident Joe Biden . Mitten im Streit über das Ergebnis bei Präsidentenwahl hat US-Justizminister William Barr zudem seinen Rücktritt beim amtierenden Präsidenten Donald Trump eingereicht.

Der künftige US-Präsident sah die Bestätigung seines Wahlerfolgs durch die Abstimmung der Wahlleute in den Bundesstaaten als"Sieg der Demokratie"."Die Flamme der Demokratie wurde in dieser Nation vor langer Zeit entzündet", sagte der Demokrat am Montagabend (Ortszeit) in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware. Biden ergänzte:"Und wir wissen jetzt, dass nichts - nicht einmal eine Pandemie oder ein Machtmissbrauch - diese Flamme auslöschen kann. In diesem Kampf um die Seele Amerikas hat die Demokratie gesiegt."

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Nun sei es an der Zeit, die Gräben zu überwinden und zusammenzukommen."Wie ich im Wahlkampf sagte, werde ich ein Präsident für alle Amerikaner sein. Ich werde genauso hart für diejenigen von Ihnen arbeiten, die nicht für mich gestimmt haben, wie für diejenigen, die für mich gestimmt haben."

Der Präsident wird in den USA indirekt gewählt. Die insgesamt 538 Wahlleute stimmen stellvertretend für das Volk ab. In den allermeisten Bundesstaaten bekommt der Wahlsieger alle Stimmen der dortigen Wahlleute.Bei den Abstimmungen am Montag gab es zunächst keine Abweichler, alle Wahlleute stimmten entsprechend der Ergebnisse ab headtopics.com

. Das Votum in Hawaii stand noch aus.Endgültiges Ergebnis wird am 6. Jänner verkündetDass der 78-jährige Biden die Wahl gewonnen hat, ist spätestens seit dem 7. November klar, als ihnführende US-Medien - wie in den Vereinigten Staaten üblich - zum Sieger ausgerufen

hatten. Auf Grundlage der zertifizierten Ergebnisse der Bundesstaaten wurde erwartet, dass Biden am Ende der Abstimmung der Wahlleute insgesamt 306 Stimmen bekommt und auf Amtsinhaber Trump 232 Stimmen entfallen.Dasendgültige Gesamtergebnis der Präsidentenwahl wird offiziell am 6. Jänner im Kongress in Washington verkündet

. Biden soll am 20. Jänner in Washington vereidigt werden. An dem Tag endet Trumps Amtszeit automatisch, auch wenn er seine Niederlage nicht eingesteht.US-Justizminister Barr reicht Rücktritt einMitten im Streit über das Ergebnis der US-Wahl

reichte Justizminister William Barr unterdessen seinen Rücktritt beim amtierenden Präsidenten Donald Trumpein. In einem von Trump auf Twitter veröffentlichten Rücktrittsschreiben hieß es, Barr werdeam 23. Dezember aus dem Amt ausscheiden headtopics.com

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. Trump schrieb auf Twitter, Barr habe einen"hervorragenden Job" gemacht. Dessen Stellvertreter Jeff Rosen werde das Amt geschäftsführend übernehmen.Trump hatte am vergangenen Samstag scharfe Kritik an Barr geäußert. Das"Wall Street Journal" hatte zuvor berichtet, dass der Justizminister bereits seit dem Frühjahr von

, gewusst habe. Barr habe die Ermittlungen aus dem Wahlkampf heraushalten wollen, hieß es in der Zeitung."Eine große Enttäuschung!", schrieb Trump."Warum hat Bill Barr der Öffentlichkeit vor der Wahl nicht die Wahrheit über Hunter Biden offenbart?"

Mehr zum ThemaJoe Bidens Sohn im Visier der SteuerfahnderDer Republikaner Trump erkennt den Wahlsieg des Demokraten Biden weiterhin nicht anund stellt sich als Opfer massiven Wahlbetrugs dar. Belastbare Belege dafür haben er und seine Anwälte nicht vorgelegt. Auch Barr hatte gesagt, dass er keine Beweise für massiven Wahlbetrug kenne. Trump setzt seine Bemühungen, das Ergebnis mit rechtlichen Schritten zu kippen, trotz Dutzender Rückschläge vor Gerichten in verschiedenen Bundesstaaten und dem Supreme Court in Washington weiter fort.

DieAbstimmung der Wahlleute ist in normalen Wahljahren eine Formalie, weil der unterlegene Kandidat in der Regel noch in der Wahlnacht seine Niederlage einräumt. Trump behauptet aber immer noch, dass eigentlich er die Wahl gewonnen habe, und sieht sich durch massiven Betrug um seinen Sieg gebracht. Viele Republikaner - darunter die führenden Parteikollegen im US-Kongress - haben Biden öffentlich noch nicht als Wahlsieger anerkannt. headtopics.com

Mit einerKlagewellehaben Trump und seine Verbündeten versucht, das Wahlergebnis zugunsten des Amtsinhabers zu kippen. Weder er noch seine Anwälte oder seine Unterstützer haben Belege für ihre weitreichenden Vorwürfe vorgelegt.

Mehr als 50 Klagen sind bereits gescheitert.Am Freitag wies auch der Supreme Court in Washington eine Klage ab, mit der Bidens Sieg in vier Bundesstaaten gekippt werden sollte.Trump hatte am Wochenende erklärt, den juristischen Kampf gegen seine Niederlage aber noch nicht aufgegeben zu wollen.

AMS sperrte 93.199 Bürgern das Arbeitslosengeld Arik Brauer gestorben Wiener feiern Corona-Party am Kahlenberg Weiterlesen: Kleine Zeitung »