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„Sehr, sehr schwaches Licht am Ende des Tunnels“

Äußerst offensiv hat NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger im #brennpunkt-Talk auf krone.tv bei Moderatorin Katia Wagner mehr Zusammenarbeit von ...

03.03.2021 23:05:00

Fehlende Perspektiven: „Sehr, sehr schwaches Licht am Ende des Tunnels“. Kritik am Impfmanagement ließ Minister Anschober aber nicht gelten - man könne ja „nur verimpfen, was da ist.“

Äußerst offensiv hat NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger im #brennpunkt-Talk auf krone.tv bei Moderatorin Katia Wagner mehr Zusammenarbeit von ...

Äußerst offensiv hat NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger im #brennpunkt-Talk auf krone.tv bei Moderatorin Katia Wagner mehr Zusammenarbeit von Opposition und Regierung in der Corona-Krise gefordert. Auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) gestand hier eine „Bringschuld der Regierung“ ein. Die Öffnungen genießt er mit Vorsicht. Ihm seien die Lockerungswünsche zu viel gewesen. Kritik am Impfmanagement ließ der Minister aber nicht gelten - man könne „nur verimpfen, was da ist“.

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Artikel teilen0DruckenWaren die Öffnungsschritte eine gute Idee? Für Meinl-Reisinger sei jedenfalls klar, dass es nun keine Schließungen mehr geben dürfe. Man habe jetzt ein Jahr lang Corona. Hier sei der Hauptpunkt natürlich das Impfen: „Wir sind zu langsam, was die Impfungen angeht. Alles, was als Licht am Ende des Tunnels prophezeit wird, ist ein sehr, sehr langer Tunnel mit einem sehr schwach leuchtenden Licht“, kritisierte die NEOS-Chefin.

NEOS-Chefin Beate Meinl-ReisingerWir können nur das verimpfen, was an Impfstoff da ist.Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne)„Man kann nur das verimpfen, was an Impfstoff da ist und was geliefert wird von den Impffirmen“, konterte Anschober. Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Italien gehe es genauso. „Was den Impffortschritt betrifft, geht es uns überall gleich, weil wir überall in Europa in etwa die gleichen Liefermengen bekommen.“ Ordentlichen Nachschub bringe aber nun der März: „Es werden 1,1 Millionen Dosen geliefert, das ist eine Verdreifachung im Vergleich zum Jänner und Februar.“ headtopics.com

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne)(Bild: Reinhard Holl)Risiko für weitere Öffnungen „einfach noch zu hoch“Nimmt die Regierung Tote für das Schnitzerl im Freien in Kauf? „Ich kann, glaub ich, für jeden Politiker die Hand ins Feuer legen, dass das nicht so ist“, so Anschober. Niemand riskiere wissentlich, dass Menschen sterben oder etwas Ähnliches passiere. „Aber wir haben tatsächlich die Situation, dass wir am Montag das Treffen mit den Landeshauptleuten und davor mit der Opposition hatten - und ja, da war es mir schon zu viel, was da an Öffnungs-Wünschen da war. Weil ich das Risiko einfach sehe, das da ist." Es habe aber vermieden werden können, dass große Anheizer der Pandemie zu einem Zeitpunkt realisiert werden, wo man noch nicht auf der sicheren Seite sei.

Die früheren Öffnungsschritte in Vorarlberg sah Anschober positiv: „Ich finde es gut, dass wir jene, die bessere Werte haben, durchaus auch belohnen. Ich sehe es nicht ein, dass wenn am einen Ende Österreichs ein Problem ist, das andere Ende Österreichs dann dieselben restriktiven Maßnahmen haben muss.“

Moderatorin Katia Wagner, Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger im #brennpunkt-Talk(Bild: Reinhard Holl)Perspektive bedeutet Ehrlichkeit und dass man sagt, „das sind die roten Linien, die wir ziehen".

NEOS-Chefin Beate Meinl-ReisingerDie Öffnung der Schanigärten begrüße man seitens der NEOS, so Meinl-Reisinger. „Weil ich auch der Meinung bin, dass es besser ist, Treffen kontrolliert zu haben. Wir wissen, dass der Großteil der Infektionen im privaten Bereich stattfindet, ohne Testungen.“ Daher sei es sinnvoll zu fragen: „Wie können wir mehr Menschen zu Testungen bringen?“ Was Meinl-Reisinger fehle, sei eine rote Linie: „Perspektive bedeutet Ehrlichkeit und dass man sagt, ,das sind die roten Linien, die wir ziehen‘.“ headtopics.com

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Moderatorin Katia Wagner(Bild: Reinhard Holl)Sämtliche Ausgaben unseres Talk-Formats „Brennpunkt“ - immer mittwochs ab 20.15 Uhr auf krone.tv und hier auf krone.at sowie um 22 Uhr bei n-tv Austria Weiterlesen: Kronen Zeitung »

Sieht er schon wieder schwache Lichter? Vielleicht wär a Besichtigung eines gewissen Otto Wagner - Bauwerkes nicht ganz verkehrt, hm? Zum x-ten Mal: Hört auf, Asymptomatische zu testen wie verrückt, dann seht sogar Ihr ein besseres Licht am Ende des Tunnels. Aber das wollt Ihr ja gar nicht, oder, weil der Machtrausch so wahnsinnig cool ist?

Und ich lasse diese Ausrede nicht gelten! Weshalb ist zuwenig da? Weil die Regierung und die EU kläglich versagen. Sind es aber gewöhnt! Man besetzt Schlüsselpositionen nicht mit der Verwandtschaft, sondern mit Fachkräften!!! Jetzt sind mal die Schwazer dran. Der Rest kann warten rudi_anschober Monaten Zeit gehabt um etwas zu organisieren...und noch immer zu spät

Wieso habt ihr keine FFP2 Masken an ?