ÖVP bleibt auf hartem Kurs bei Asyl und Migration

Für 'Identität': ÖVP bleibt auf hartem Kurs bei Asyl und Migration

10.9.2019

Für 'Identität': ÖVP bleibt auf hartem Kurs bei Asyl und Migration

Auch nach der Wahl wird die ÖVP einen restriktiven Asyl- und Integrationskurs fahren. Als ein Teil des türkisen Wahlprogramms am Dienstag vorgestellt ...

(Bild: APA/AUSSENMINISTERIUM/DRAGAN TATIC, ASSOCIATED PRESS) Auch nach der Wahl wird die ÖVP einen restriktiven Asyl- und Integrationskurs fahren. Als ein Teil des türkisen Wahlprogramms am Dienstag vorgestellt wurde, betonte ÖVP-Chef Sebastian Kurz, die Gesellschaft habe sich durch Migration und Zuwanderung „massiv“ verändert. Die ÖVP wolle daher Maßnahmen setzen, um die „österreichische Identität“ zu bewahren. Artikel teilen 0 Drucken Neben den bekannten Standpunkten in Sachen Bekämpfung der illegalen Migration und dem Festhalten an der „konsequenten Umsetzung“ der Mindestsicherung neu - denn diese habe das Sozialsystem gerechter gemacht und müsse jetzt „exekutiert“ werden -, will der ehemalige Bundeskanzler auch eine Taskforce „Sozialleistungen“ für Zuwanderer implementieren. In dieser sollen alle sozialen Leistungen erfasst, besser vernetzt und so potenzieller Missbrauch identifiziert werden. Bei 130.000 Kindern gehe die Familienbeihilfe derzeit ins Ausland, so Kurz: „Und für uns ist schwer festzustellen, ob es diese Kinder überhaupt gibt.“ (Bild: ÖVP, krone.at-Grafik) Kurz: Christliche Traditionen auch im Klassenzimmer Zudem forderte Kurz ein „klares Bekenntnis zu unserer Kultur und Tradition“. Dazu gehöre etwa das Symbol des Kreuzes in den Klassenzimmern und ein Fortführen der christlichen Traditionen. Im Bildungsbereich lobte der ÖVP-Chef die Einführung der Deutschförderklassen als „wichtigen Schritt“. Neben dem propagierten Kopftuchverbot für Lehrerinnen an Schulen und Kindern bis 14 Jahren sollen künftig - geht es nach der ÖVP - Sozialleistungen bei der Vernachlässigung von Erziehungspflichten reduziert werden. (Bild: dpa/Karl-Josef Hildenbrand) (Bild: stock.adobe.com) Dafür sollen aber „klare Kriterien“ wie etwa ein dauerhaftes Fernbleiben, Gewalt oder schwerwiegende Schulpflichtverletzungen definiert werden, erläuterte Kurz. Oftmals fehle nämlich in Familien mit Migrationshintergrund diesbezüglich das Problembewusstsein. Auch schwebt Kurz die Einführung eines Fachs „Staatsbürgerkunde“ vor. Dort sollen die Grundwerte unseres Rechtssystems und der Demokratie „bestmöglich vermittelt“ werden. Ehrenamtliche Jobs sollen Integration fördern Für über 30.000 Asylberechtigte, die derzeit in Österreich auf Arbeitssuche sind, sollen regelmäßig eigene Jobbörsen über das AMS organisiert werden. Zusätzlich will der ÖVP-Chef die Zumutbarkeitskriterien bei der Jobvermittlung für Asylberechtigte verschärfen - diese sollen etwa der Aufenthaltsdauer und den Lebensumständen angepasst werden - und die überregionale Vermittlung verbessern. Darüber hinaus will die ÖVP die Integration durch ehrenamtliches Engagement verbessern. Zum Teil funktioniere dies in den Ländern bereits sehr gut, so Kurz. ÖVP-Chef Sebastian Kurz (Bild: APA/ROLAND SCHLAGER) Verbot für Ehe unter 18 Jahren und zwischen Cousins Im „Kampf gegen Extremismus“ propagiert Kurz erneut ein Verbot des politischen Islam und die Auflösung von extremistischen Vereinen wie den Identitären. Zusätzlich sollen auch eine Dokumentationsstelle für den politischen Islam ähnlich dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes etabliert und das Ehealter auf 18 Jahre angehoben bzw. die Heirat zwischen Cousins verboten werden. Österreich duldet keine Zwangs- oder Kinderehe, so Kurz. Und auch der Kampf gegen Hass im Netz will die ÖVP weiterführen. Etwa soll die bereits aufs Tapet gebrachte Klarnamenpflicht kommen. krone.at Weiterlesen: Kronen Zeitung

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