Mitreden bei 'Fridays for Future': Brauchen wir den...

Mitreden bei 'Fridays for Future': Brauchen wir den Klimahype?

26.09.2019 17:41:00

Mitreden bei 'Fridays for Future': Brauchen wir den Klimahype?

Klimahype, Klimahysterie oder ein lange notwendiges Umdenken in der Gesellschaft? Die Meinungen zur Fridays-For-Future-Bewegung sind gespalten. Diskutieren Sie mit: Was braucht die Klimapolitik?...

„How dare you?“: Eine wütende Greta Thunberg schleuderte die Worte diese Woche auf der UN-Klimakonferenz den Staatsoberhäuptern entgegen. „How dare you?“ (Wie könnt ihr es wagen?), wird wohl in Zukunft auch auf vielen Plakaten der Greta-Anhänger stehen, die am Freitag auf die Straße gehen.

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„Wie könnt ihr es wagen, SUV zu fahren! Nach Australien zu fliegen! Steaks zu essen!“, fasst Karl Gaulhofer die aktuelle Debatte zusammen. In einem Essay setzt er sich mit der neuen Moralisierung der Gesellschaft auseinander. Für ihn steht fest: „Mit Moral lässt sich das Klima nicht retten“.

Eine neue Radikalität bricht sich Bahn, beseelt durch den Irrglauben, alles sei erlaubt. Birgit Kelle Die deutsche Journalistin Birgit Kelle spricht in einem Gastkommentar gar von eine Klimahysterie und thematisiert die jüngsten Angriffe auf SUV-Fahrer: „Eine neue Radikalität bricht sich Bahn, beseelt durch den Irrglauben, alles sei erlaubt, wenn man sich nur selbst auf der moralisch richtigen Seite der Geschichte wähnt", so Kelle. headtopics.com

Der junge Philosoph und Künstler Kilian Jörg sieht das in einem Debattenbeitrag für die „Presse" („The Kids Are Alright –folgt ihrem Beispiel!“) anders: „Selbst wenn Sie einen SUV in der Garage stehen haben, müssen Sie sich nicht in die bequeme Kritikhaltung gegenüber den jungen Demonstranten fliehen“, meint er.

Der Ökonom Stefan Schleicher sprach in unserem Blog „Der ökonomische Blick“ von einem „Klimahype“, der schnell wieder vom „gewohnten stationären Tief abgelöst werden könnte". Für eine effektive Klimapolitik benötige es seiner Ansicht nämlich vor allem eines: viel Geld.

In einem Gastbeitrag fragen sich auch Schleichers Kolleginnen Angela Köppl und Margit Schratzenstaller: „Wie nachhaltig ist der Klimawahlkampf?"Und wie ticken eigentlich die Fridays-Aktivisten? Antonia Löffler hat mit den „apolitischen Druckmachern“ gesprochen.

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Menschen müssen schon diskutieren dürfen. Das macht uns nämlich erst stark. Dass Greta angefressen reagiert, ist auch nur eine Situation von vielen und nicht tragisch. Die Leute sind aber besessen von Opfern und Moral, die radikal Linken und Rechten v.a. Diese Klimahype brauchen wir definitiv sollte Wissenschaftler zu Wort kommen lassen die zum Klimawandel fundierte Aussagen machen können und nicht was solch 16jährige Gören sagen.

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