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Kurz und Strache: SMS geben Einblicke in Polit-Ehe

Die mit Spannung im Ibiza-U-Ausschuss erwarteten Chats zwischen dem ehemaligen Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Bundeskanzler Sebastian Kurz ...

09.03.2021 22:27:00

Kurz und Strache: SMS geben Einblicke in Polit-Ehe. Geprägt sind diese von grantigen bzw. markigen Ausdrücken, die sich aus den Zimmern der Macht gegenseitig geschickt werden.

Die mit Spannung im Ibiza-U-Ausschuss erwarteten Chats zwischen dem ehemaligen Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Bundeskanzler Sebastian Kurz ...

Das schrieb Kurz an Strache:„Aha. Na ja, ich glaube, in Summe habe ich mich sehr fair verhalten. Aber bitte schau dir auch alle anderen Berichte an. Von da bis New York. Wie lang schaut Kurz noch zu? FPÖ nicht regierungsfähig ...“„Ich hoffe, wir finden nach Ostern wieder einen ordentlichen Modus. Aber bitte verkauf mich nicht für total deppert!“

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„Das gibt es ja nicht.“„Du hast mir gesagt, wir können eine Pensionsreform machen, die 15 Milliarden bringt, wenn wir die Mindestpension so machen, wie du willst. Du vergisst leider immer deine Teile der Vereinbarungen.“„Wer steckt dahinter? Silberstein?“

„Noch so einen Abend schaff ich nicht mehr allzu oft. Bin leider sitzen geblieben und noch immer fertig.“Auch Blümel, Hofer und Kickl spielen in Chats eine RolleViel thematisiert wird auch schon vor Ibiza die„Kronen Zeitung“. Einmal ist es ein Interview mit dem Regierungspartner, das andere Mal eine Geschichte, die für Gesprächsstoff sorgt. „So etwas habe ich nicht einmal mit den Sozialisten erlebt“, textet etwa Kurz-Vertrauter Gernot Blümel wütend. Denn neben den Parteichefs spielen auch die damaligen Regierungskoordinatoren - eben der frühere Kanzleramtsminister bzw. von der FPÖ Herbert Kickl und Norbert Hofer - eine Rolle in den Chat-Verläufen. headtopics.com

So chattete Strache mit dem Kanzler:„Finde diese Berichte gar nicht fair und gut.“„Lieber Sebastian. Du wirst verstehen, dass wir Steuerpaket und Budget nur zustimmen können, wenn wesentliche FPÖ-Positionen (ORF-GIS, 1200 Euro Mindestpension) enthalten sind.“

„Es ist traurig, dass ich mich leider nicht auf dein gegebenes Wort verlassen kann.“„Danke für deine Zeilen.“„Ich kann dich nur bitten, uns heute nichts auszurichten (…), und einmal mehr würde ich mir wünschen, wenn du sagst: Ich arbeite mit den freiheitlichen Regierungsmitgliedern seit einem Jahr (...) zusammen und weiß, das sind keine Rechtsextremisten (…). Diese Inflation ist brandgefährlich."

„Du weißt, dass das falsch ist und du unehrlich spielst.“„Sehr mysteriös. Unter vier Augen.“„Wenn es so einfach wäre, dann wäre es schön!“„Halb so wild. Viele falsche Vorwürfe, welche so nicht stattgefunden haben. Aber die Frage ist der Auftraggeber (…), da haben wir zur Zeit ein paar Informanten.“

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Möchte gar nicht wissen, wie viele von den Chats im vorhinein schon gelöscht wurden. Von wegen Geheimhaltungsstufe, das was uns hier vorgelegt wird ist reiner Kinderkram, aber sonst nichts, rein gar nichts. Kritischer Journalismus, Eintagsfliege. Deswegen werden und sind Alternativen am Zug und werden immer gefragter. Gesponserte Meinungspresse von der Politik rutscht im Hintergrund.

😂😂😂😂 noobs Wie kann man eigentlich derart dämlich sein, solch heikle Dinge über SMS zu kommunizieren! Das gilt für Strache UND für Kurz