Kommentar: Die FPÖ wagt den Neuanfang - und wird doch von Altlasten eingeholt

09.01.2020 17:00:00

Mit Verhaltensregeln, neuer Frauenpolitik und Erklärvideos will die FPÖ Ibiza & Co. hinter sich lassen. Doch das allein wird zu wenig sein.

Mit Verhaltensregeln, neuer Frauenpolitik und Erklärvideos will die FPÖ Ibiza & Co. hinter sich lassen - ein Kommentar von christinatraar

Mit Verhaltensregeln, neuer Frauenpolitik und Erklärvideos will die FPÖ Ibiza & Co. hinter sich lassen. Doch das allein wird zu wenig sein.

Parteichef Hofer mit Oberösterreichs FPÖ-Chef Haimbuchner © APA/ERWIN SCHERIAU Alles neu bei den Blauen.Für gewöhnlich sind es die Parteien selbst, die in Krisenzeiten gern daran erinnern: Ein Wechsel an der Spitze löst Probleme noch lang nicht.Seit Michael Schnedlitz die rechtsextreme Gruppierung 2016 ausdrücklich begrüßt habe, habe sich viel geändert, betont der FPÖ-Chef.Die FPÖ will sich bei ihrer Klausur in Leoben „die strengsten Regeln aller Parteien“ verordnen und neue Gesichter präsentieren.

Bei der Reformklausur in Leoben gab es grünes Licht für die neuen Inhalte und Transparenz-Richtlinien, die die beiden Reformgruppen für die Partei ausgearbeitet hatten.Darunter finden sich durchaus überraschende Punkte.Das gilt auch für die FPÖ: Dass Harald Vilimsky und Christian Hafenecker als Generalsekretäre zurückgetreten sind, darf zwar als Signal gedeutet werden.So will man künftig vermehrt auf ein neues Familienbild setzen und Frauen durch einen Ausbau bei Kinderbetreuungsplätzen mehr Wahlfreiheit zwischen Familie und Beruf ermöglichen.Das betonte der freiheitliche Bundesparteichef am Donnerstag zum Abschluss der Reformklausur der FPÖ.Zudem wird in der Kommunikation mit den Wählerinnen und Wählern künftig auf Erklärvideos statt auf Geschriebenes gesetzt.Neue Verhaltens- und Transparenzregeln sollen zudem mittels Schulungen bis in die Vorfeldorganisationen getragen werden.Er habe Parteichef Norbert Hofer darum gebeten, ihn „bei nächstbester Gelegenheit von dieser Aufgabe zu entbinden“, sagte Vilimsky am Mittwoch gegenüber der „Kronen Zeitung“.

Kommentare (3).Die Vorbehalte gegenüber Schnedlitz seien völlig unbegründet, sagte Hofer.

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Die FPÖ muss radikaler werdenNur ein klarer Schnitt ist ein richtiger Neustart. radikaler und effizienter im Aufdecken der schwarzen Korruption, der stets zufälligen Freisprüche von untadeligen VP Mitgliedern (z. B. Fall Schrott etc.) und vor allem glaubwürdiger in der Distanzierung zu den ewig Gestrigen.

Hofer: Neuer FPÖ-Generalsekretär kein 'Angebot' an...Seit Michael Schnedlitz die rechtsextreme Gruppierung 2016 ausdrücklich begrüßt habe, habe sich viel geändert, betont der FPÖ-Chef. Die Freiheitlichen wollen nun verstärkt auf die Familie setzen - und sich strenge Regeln auferlegen. Nichts hat sich geändert. Am Inhalt und am Geiste beider Gruppierungen. Geändert hat sich nur das Lügenmärchen der FPÖ über irgendwelche Distanzierung.

Vilimsky und Hafenecker treten als FPÖ-Generalsekretäre abDie FPÖ will sich bei ihrer Klausur in Leoben die strengsten Regeln aller Parteien verordnen und neue Gesichter präsentieren. Im Gespräch sind Michael Schnedlitz, Susanne Fürst und Hans-Jörg Jenewein. Lächerliche Truppe,..

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'Harte Oppositionspolitik': FPÖ lehnt Schonfrist für...Die Grünen seien bei den Koalitionsverhandlungen über den Tisch gezogen worden, meint der freiheitliche Klubchef Kickl. Da weiß er ja bestens Bescheid, wovon er redet justsaying Was weiß ein kickl schon 😑

FPÖ: Vilimsky bestätigt Abgang als GeneralsekretärEU-Mandatar Vilimsky tritt vom Posten des Generalsekretärs zurück. Die Motive sind nicht publik. ....ein Segen.... Eine sehr gute Entscheidung. Blözinn, die KRONE weiß warum