Die Ersatzbank ist gefordert

Die ÖFB-Verletztenliste wird vor dem Israel-Match am Donnerstag länger und länger.

08.10.2019 09:00:00

ÖFB: Zuerst Alaba, dann Lienhart und Grillitsch - und zuletzt noch Lainer. Die Verletztenliste wird immer länger.

Die ÖFB-Verletztenliste wird vor dem Israel-Match am Donnerstag länger und länger.

Doch da das Fifa-Regulativ eindeutig ist und auch Alaba beteuerte, es unbedingt"probieren" zu wollen, weilt der 27-Jährige nunmehr trotz Haarrisses in der Rippe im Teamcamp in Wien. Neue Erkenntnisse zu Alabas Fitness gab es am Montag vorerst nicht, Foda hatte im Interview mit der"Wiener Zeitung" aber bereits erklärt, dass man nun genau beobachten müsse, wie sich sein Zustand entwickle, bevor man über einen Einsatz am Donnerstag nachdenken könne.

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Insgesamt sollte die Ausfallmisere in der Defensivabteilung allerdings nicht allzu schwer wiegen, schließlich ist die Nationalelf dort so gut bestückt wie nirgends sonst: Mit Salzburg-Kapitän Andreas Ulmer und den Deutschland-Legionären Martin Hinteregger (Frankfurt) und Aleksandar Dragovic (Leverkusen) gibt es erfahrene Fixstarter; Stefan Posch (Hoffenheim) ist schon in Polen erfolgreich in die Bresche gesprungen und wurde nach seiner Leistung beim 2:1-Erfolg in München in die"Kicker"-Elf-des-Tages gewählt. Und um die Form von Lienhart-Ersatz Maximilian Wöber (Salzburg) braucht man sich auch wenig Sorge machen nach seinem jüngsten Auftritt an der Anfield Road. Einzig rechts in der Viererkette könnte es eine Schwachstelle geben, da der für Lainer nachnominierte Union-Berlin-Kapitän Christopher Trimmel zuletzt im März 2010 den Teamdress getragen hat. Setzt Foda wie zuletzt wieder auf eine Dreierkette, könnte diese Lücke aber per Systemumstellung gestopft werden. Oder er beordert Posch nach rechts, wo er zuletzt auch in München erfolgreich eingesetzt wurde. Und als potenziellen Alaba-Ersatz hat Foda vorsorglich Bremen-Akteur Marco Friedl nach Wien beordert, schließlich war Friedl einst bei den Bayern als möglicher Nachfolger von Alaba auf der linken Außenbahn aufgebaut worden.

Mit Jom Kippur beschäftigtBeim Gegner Israel sorgt indes das Jom-Kippur-Fest am Mittwoch für eine Herausforderung in der Vorbereitung auf das Match. Schließlich ist der Versöhnungstag der höchste jüdische Feiertag - und Gläubige nehmen vom Sonnenuntergang am Vortag des Jom Kippur bis zum Einbruch der Nacht am folgenden Tag weder flüssige noch feste Nahrung zu sich. Das heißt, dass israelische Teamspieler, die sich an diese Vorgabe halten, ab Dienstagabend für etwas mehr als 25 Stunden weder essen noch trinken. headtopics.com

Deshalb erfolgte die Anreise des Teams von Andreas Herzog bereits am Montag. Am Mittwoch haben die Spieler die Möglichkeit, eine Synagoge zu besuchen."Damit können sie das Fest ehrfurchtsvoll feiern. Wir haben intern alles vorbereitet, denn das ist ein wichtiger Tag, daher wollen wir es jedem ermöglichen, ihn bestmöglich in Wien zu begehen. Da treten wir vom Fußball zurück", sagte Israels Sportdirektor Willi Ruttensteiner, der bezüglich des Fastens Fitnesstrainer und Sportwissenschaftler zurate zieht:"Wir werden das schon in irgendeiner Form wettmachen können. Wir gehen damit sehr respektvoll um."(may/apa)

EM-Qualifikation, Gruppe G:Donnerstag (20.45 Uhr):Österreich - IsraelNordmazedonien - SlowenienLettland - Polen1. Polen 6 8:2 132. Slowenien 6 12:5 113. Österreich 6 13:6 104. Israel 6 11:11 85. Nordmazedonien 6 8:8 8 Weiterlesen: Wiener Zeitung »

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