Biden-Sieg bestätigt - jetzt lenkt auch Trump ein!

Nach Sturm randalierender Trump-Anhänger auf das Kapitol: US-Kongress bestätigte Joe Bidens Wahl zum Präsidenten

07.01.2021 12:09:00

Nach Sturm randalierender Trump-Anhänger auf das Kapitol: US-Kongress bestätigte Joe Bidens Wahl zum Präsidenten

Auch der Sturm randalierender Trump-Anhänger auf das Kapitol kann den Wechsel im Weißen Haus nicht stoppen: Der US-Kongress hat die Wahl des ...

Auch der Sturm randalierender Trump-Anhänger auf das Kapitol kann den Wechsel im Weißen Haus nicht stoppen: Der US-Kongress hat die Wahl des Demokraten Joe Biden zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten formell bestätigt. Bei der Abstimmung erreichte Biden in der Nacht auf Donnerstag in Washington die erforderlichen 270 Wahlleute. Im Anschluss bestätigte auch Noch-Vizepräsident Mike Pence den Wahlsieg Bidens. Damit steht nun fest: Spätestens am 20. Jänner wird Donald Trumps Präsidentschaft enden. Dieser lenkte am Donnerstag schließlich ein und versprach eine „geordnete Übergabe“.

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Artikel teilen0Drucken„Selbst wenn ich mit dem Ergebnis der Wahl absolut nicht übereinstimme und die Fakten mich bestätigen, wird es trotzdem am 20. Jänner eine ordentliche Amtsübergabe geben“, erklärte Trump einer Twitter-Meldung eines Sprechers des US-Präsidialamtes zufolge. Damit gestand Trump erstmals seine Niederlage bei der Wahl im November ein.

Letzter Einspruch abgeschmettertZuvor waren sieben republikanische Abgeordnete einmal mehr mit einem Einspruch gegen das Wahlergebnis im US-Kongress gescheitert. Beide Parlamentskammern wiesen in der Nacht auf Donnerstag (Ortszeit) den Einspruch von republikanischen Abgeordneten und dem republikanischen Senator Josh Hawley ab, den diese gegen das Wahlergebnis aus dem Staat Pennsylvania eingelegt hatten. headtopics.com

Abgeordneten-Sprecherin Nancy Pelosi und Noch-Vizepräsident Mike Pence(Bild: AP)Im Senat unterstützten lediglich sieben Senatoren die Einwände, 92 stimmten dagegen. Später votierte auch das Repräsentantenhaus mit 282 zu 138 Stimmen gegen die Einwände. Die Zustimmung beider Kongresskammern wäre nötig gewesen, um dem Einspruch zum Erfolg zu verhelfen. Der amtierende republikanische Präsident Trump hatte die Wahl Anfang November mit deutlichem Abstand gegen seinen demokratischen Herausforderer Biden verloren. Trump weigert sich aber, seine Niederlage einzugestehen und behauptet, er sei durch massiven Betrug um den Sieg gebracht worden.

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