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Zum 70. von Sigourney Weaver - Rambo war gestern

Die amerikanische Schauspielerin Sigourney Weaver, die mit den 'Alien'-Filmen zur Ikone des modernen Actionkinos wurde, wird 70 Jahre alt.

08.10.2019 10:58:00

Die amerikanische Schauspielerin Sigourney Weaver , die mit den 'Alien'-Filmen zur Ikone des modernen Actionkinos wurde, wird 70 Jahre alt.

Die amerikanische Schauspielerin Sigourney Weaver , die mit den 'Alien'-Filmen zur Ikone des modernen Actionkinos wurde, wird 70 Jahre alt.

Doch genau das ist Sigourney Weaver, die an diesem Dienstag 70 Jahre alt wird, gelungen. Das mag daran liegen, dass sie ihre Lebensrolle immer umarmt hat, ohne sich selbst von ihr wie von einem Parasiten verdrängen zu lassen. Ripley im ersten"Alien" von 1979, inszeniert von Ridley Scott, war Weavers erste große Kinorolle, zuvor war sie nur sechs Sekunden in Woody Allens"Stadtneurotiker" zu sehen gewesen. Durch Ripley wurde Weaver umgehend in Hollywoods A-Liga katapultiert. In dieser Zeit, in der das amerikanische

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vor allem den Phänotyp Rambo propagierte, war sie eine Ausnahmeerscheinung. Nicht nur wegen ihres Geschlechts, sondern weil sie mehr als pragmatische Überlebenskünstlerin denn als waffenschwingende Muskelmaschine auftrat. Auch durchlief sie, anders als viele männliche Actionfiguren, eine charakterliche Entwicklung.

Gegen den TypisierungszwangIhren Vornamen wählte Weaver im Teenageralter selbst. Geboren wurde sie 1949 in Manhattan als Susan Alexandra Weaver. Kurz nachdem sie F. Scott Fitzgeralds"Der große Gatsby" gelesen hatte, verkündete sie, von nun an Sigourney zu sein, nach Mrs. Sigourney Howard. Dass der Vorname sich auf den Ehemann bezog, war ihr vermutlich nicht entgangen, sondern schlichtweg egal. Da mutet es schon wie Ironie des Schicksals an, dass Ripley ursprünglich von einem Mann gespielt werden sollte. Angeblich stand Paul Newman auf der Wunschliste der Produzenten.

Ihre künstlerische Bildung hat Sigourney Weaver ihren Eltern zu verdanken. Die Mutter war Schauspielerin, der Vater in den Fünfzigern Programmchef derNBC. Bei den Weavers ging die New Yorker High Society ein und aus. Sigourney studierte Rollen aus Kinderbüchern ein, konnte sich erst nicht entscheiden, was sie später machen wollte. Der Schauspielberuf habe ihr die Möglichkeit eröffnet, alles gleichzeitig zu sein, sagt sie heute - eine Ausbildung an der Drama School in Yale bildete dafür die handwerkliche Grundlage.

Die Neugierde auf das Einüben anderer Lebensentwürfe scheint auch ihr Rezept gegen den Typisierungszwang in Hollywood zu sein. Sie baute die zunächst Vornamen- und biografielose Ripley im Verlauf der Folgefilme zu einer Ikone des modernen Kinos aus, auch wenn sie selbst weder sich noch die Rolle jemals als Ikone betrachtete.

Gleichzeitig war sie auch in völlig anderen Genres zu sehen. In der Komödie"Ghostbusters" von 1984 zum Beispiel flirtete sie so hemmungslos mit Bill Murray und der Geisterwelt, dass sie den Geisterjägern prompt die Show stahl. Andere Highlights waren Dramenrollen wie die Zoologin Dian Fossey in"Gorillas im Nebel" und Melanie Griffiths machohafte Chefin in"Die Waffen der Frauen". Für beide Darstellungen erhielt sie 1989 eine Oscarnominierung, für Ripley war sie bereits 1987 nominiert worden.

Die Traumrolle, die sie gern noch spielen würde: Miss MarpleSigourney Weaver war auch immer offen für Selbstironie, zum Beispiel als sie in"Galaxy Quest" die abgehalfterte Weltraum-Sexbombe einer abgesetzten Science-Fiction-Serie spielte.

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