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Alberto Nisman, Tod

War es Mord oder Suizid? Wie der Tod eines Staatsanwalts Argentinien bis heute spaltet

ZDF-Serie über Alberto Nisman: War es Mord oder Suizid? Wie der Tod eines Staatsanwalts Argentinien bis heute spaltet

21.1.2020

ZDF -Serie über Alberto Nisman : War es Mord oder Suizid ? Wie der Tod eines Staatsanwalts Argentinien bis heute spaltet

Am 18. Januar 2015 starb der argentinische Staatsanwalt Alberto Nisman – einen Tag, bevor er seine Vorwürfe gegen die Staatspräsidentin vorbringen ...

, identifiziert werden konnte. Ein Prozess versumpfte in Korruption und politischen Zwistigkeiten. Erst als Alberto Nisman 2005 vom damaligen Präsidenten Néstor Kirchner zum Sonderermittler bestellt wurde, kam wieder Bewegung in die Angelegenheit. Schwere Anschuldigungen gegen Argentiniens Präsidentin Kirchner Dass Nisman sich gegen seine Frau und direkte Nachfolgerin, Cristina Kirchner, stellen würde, konnte der Präsident da noch nicht ahnen. Cristina Kirchner übernahm 2007 das Amt ihres mittlerweile verstorbenen Ehemannes. 2015 erhob Staatsanwalt Nisman nach langen Ermittlungen schwere Vorwürfe gegen die Staatspräsidentin: Kirchner solle die Urheber des Anschlags, die Nisman im Iran vermutete, vor Strafverfolgung geschützt haben, weil sie die guten wirtschaftlichen Beziehungen Argentiniens zum Iran nicht gefährden wollte. Auch ihr Außenminister Héctor Timerman rückte ins Visier der Ermittlungen. Als Nisman diese Anschuldigungen in einer Fernsehsendung öffentlich vortrug, löste das nicht nur ein politisches Erdbeben in Argentinien aus – es spaltete die Bevölkerung in dem südamerikanischen Land auch in zwei unversöhnliche Lager. Die einen glaubten Nisman und forderten die Absetzung und Verhaftung der Präsidentin. Die anderen schlugen sich auf die Seite von Kirchner und hielten die Beschuldigungen für eine Hetzkampagne. Nisman habe nicht neutral ermittelt, sondern nur das gefunden, was er finden wolle, wurde ihm vorgeworfen. Tatsächlich waren Nismans Beweise zunächst keineswegs erdrückend, näher wollte er sich erst bei einer Anhörung im Parlament äußern. Den vorhergehenden Abend überlebte der Staatsanwalt jedoch nicht. Fullscreen Cristina Kirchner, argentinische Staatspräsidentin von 2007 bis 2015 ©Ronaldo Schemidt AFP Schuss in den Kopf – das Rätsel um den Tod von Alberto Nisman Von seiner Mutter und seinen Bodyguards wurde er tot, mit einer Schusswunde im Kopf, in seinem Bad gefunden. Da war Nisman seit elf Stunden tot, als die Polizei eintraf, hatte die Leichenstarre bereits eingesetzt. Auch eine Waffe wurde in dem Badezimmer gefunden. Viviane Fein, die Staatsanwältin, die in dem Fall Nisman ermittelt, nennt die drei Möglichkeiten, die dieses Szenario aufwirft:"Hat er sich selbst umgebracht? Wurde er dazu gezwungen, sich zu erschießen? Oder war es Mord?" Diese Fragen bewegen Argentinien auch fünf Jahre nach dem Tod von Alberto Nisman noch – und eine endgültige Antwort ist nicht in Sicht. Das zeigt auch die neue Doku-Serie"Nisman – Tod eines Staatsanwalts", die gemeinsam von Netflix und dem ZDF produziert wurde. Der britische Filmemacher Justin Webster zeichnet den jahrzehntelangen Verlauf der Ermittlungen zum Anschlag nach und hat mit vielen Beteiligten gesprochen. Dabei wird klar: Es gibt sowohl für die Suizid- als auch die Mordthese Hinweise. Nur handfeste Beweise sind schwer zu finden. Serie von Netflix und ZDF rollt den Fall auf Nisman sei"kein Typ, der sich umbringt" gewesen, sagt seine Ex-Frau. Dennoch gibt es auch für einen Suizid Indizien. Der Staatsanwalt, der 51 Jahre alt wurde, hatte viele Informationen von dubiosen Geheimdienstmännern erhalten – möglicherweise hatte er erkannt, dass diese doch nicht ausreichten, um seine Anschuldigungen zu stützen. Nach seinem Tod tauchten Konten im Ausland auf. Und unmittelbar vor seinem Ableben hatte sich Nisman noch bei einem Mitarbeiter eine Waffe geliehen, angeblich um sich zu verteidigen. Wählte der narzisstisch veranlagte Staatsanwalt also den Freitod? Weiterlesen: stern

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