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Voralpenland: Gemeinden klagen über zu viele Ausflügler

Bürgermeister und Anwohner der Walchensee-Region beklagen den Ansturm von Ausflüglern, insbesondere nach den Corona-Lockerungen.

21.05.2020 11:40:00

Bürgermeister und Anwohner der Walchensee -Region beklagen den Ansturm von Ausflüglern, insbesondere nach den Corona-Lockerungen.

Bürgermeister und Anwohner der Walchensee -Region beklagen den Ansturm von Ausflüglern, insbesondere nach den Corona-Lockerungen.

Noch Ende März hatte der Kochler Bürgermeister Thomas Holz (CSU) sogar für eine Ausflugssperre plädiert. Damit hätten sich Bürger nur noch innerhalb des eigenen Landkreises bewegen dürfen. Das hatten zuerst Bürgermeister aus dem Tegernseer Tal vorgebracht, waren dafür aber stark kritisiert worden. Doch auch mehrere Bürgermeister aus der Tölzer Region hatten sich dem Vorschlag Holzs angeschlossen. Von einer Ausflugssperre spricht der Kochler Bürgermeister inzwischen nicht mehr."Wir sind eine touristische Gemeinde und freuen uns auf Touristen", sagt er. Doch einen so überlaufenen Maisonntag wie den vergangenen habe er in mehr als vier Jahrzehnten noch nie erlebt, erklärt er."Von der Hölle zu reden, wäre vielleicht ein bisschen übertrieben, aber ich bin sprachlos."

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Empörte Bürger haben sich auch bei Holz gemeldet. Für ihn gehört es sich einfach, die Regeln einzuhalten. Rettungswege zuzuparken und zu blockieren, könne er nicht verstehen. Der vergangene Sonntag, so fürchtet Holz, könnte nur ein Vorgeschmack auf den kommenden Sommer gewesen sein."Es droht ein Kollaps, ein Fiasko." Schon jetzt seien"alle Dämme gebrochen", obwohl Biergärten oder die Herzogstandbahn noch nicht einmal offen hatten. Wenn sich viele Deutsche für einen Urlaub im eigenen Land entschieden, könne der Erholungsdruck auf den Süden Bayerns mit dem Walchensee oder dem Starnberger See umso mehr steigen."Wir müssen zum Schutz der Bürger handeln."

Daher hat der Kochler Bürgermeister noch vor Pfingsten ein Treffen im bayerischen Innenministerium vereinbart. Er fordert zusätzliche Polizeikräfte für Kontrollen. Die Kochler Dienststelle allein könne diese Aufgabe nicht stemmen. Holz will zudem mehr Überwachungsstunden beim Kommunalen Zweckverband beantragen, um Parkverstöße besser ahnden zu können. Gemeinsam mit dem Tölzer Landratsamt wolle er ein neues Beschilderungskonzept für Park- und Halteverbote entwickeln. Eine Patentlösung aber er derzeit aber auch nicht, räumt Holz ein.

Etwa eine Stunde standen Autofahrer am vergangenen Sonntag über den Kesselberg auf der Rückfahrt vom Walchen- zumKochelseeim Stau. Das lasse sich kaum verhindern, sagt der Tölzer Polizeichef Johannes Kufner. Die Einsatzkräfte versuchten ihr Möglichstes, die Ausflügler abhalten könnten sie nicht. Das Bedürfnis, sich in der Natur zu bewegen, wachse. Die Anwohner verstehe er. Aber die Situation gleiche sich entlang des bayerischen Alpenraums. Die Tölzer Polizei könne sich nicht allein auf den Ausflugsverkehr konzentrieren. Schließlich gelte es noch viele weitere Aufgaben zu bewältigen, etwa die Versammlungen mit Protesten zu den Regelungen während der Corona-Pandemie.

Unterwegs sein wird auch die alpine Einsatzgruppe der Polizei. Überall postieren könnten sich deren Mitglieder aber nicht, sagt Stefan Sonntag. Viele Parkplätze seien vergangenes Wochenende überfüllt gewesen. Aber auf den Wanderwegen hätten sich die Freizeitsportler gut verteilt. Das"A und O" sei es, die Abstandsregelungen einzuhalten. Letztlich seien auch in erster Linie die Hüttenwirte für alle Hygieneregeln selbst verantwortlich, wenn sie jetzt aufsperrten.

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Bürgermeister und Anwohner vergessen, dass ihnen der See nicht gehört. Und das ohne öffentliche WC ohne offene Gaststätten ohne Biergärten... das will sich keiner vorstellen.... übrigens ist der Kesselberg seit Jahren für Motorradfahrer am Wochenende gesperrt Auf dem Bild sind alle vernünftig, Tourismus ohne Gäste gibt es nicht. Der freie Zugang zu Seen und Flüssen ist zum Glück in der Verfassung verankert. 🏝🏊‍♂️🚣

So viel zur oft zitierten und gelobten 'Vernunft' der Leute ... 🙄 Man wollte ja unbedingt den Sofasitzern vermitteln, dass mit der Bundesliga die Normalität zurückkommt. Wenn das mal gut geht... In hope we trust! das liest sich nicht gut... Es war doch zu erwarten das ab jetzt die meisten Leute ihr Gehirn wieder auf Standby schalten und den Begriff Lockerungen nach und nach überdehnen und es übertreiben werden, und in ein paar Wochen stehen wir wieder da wo wir zu Beginn der Pandemie waren 'im Lockdown' 🤦‍♂️👍

Manchen geht es halt gut. Woanders würde man sich über mehr Besuch freuen. Aber das sind keine Ramboradler, die sich da beschweren, oder? Wie sollen die Leute den sonst an den See kommen und wo sollen die denn ihre Autos lassen? Jetzt beginnen wohl die Schweden-Wochen in Deutschland... Tja, wenn die Medien und Politiker in den letzten Tagen nur verreisen (und Fußball) als Themen haben?

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