Viele müssen jetzt zuzahlen: Lauterbach verteidigt neue Corona-Testverordnung

30.06.2022 17:33:00

Die Zeit der kostenlosen Corona-Schnelltests ist für die meisten Menschen vorbei. Lauterbach verteidigte die neue Regelung. Den bürokratischen Aufwand halte er für „überschaubar“:

Karl Lauterbach, Christian Lindner

Die Zeit der kostenlosen Corona-Schnelltests ist für die meisten Menschen vorbei. Lauterbach verteidigte die neue Regelung. Den bürokratischen Aufwand halte er für „überschaubar“:

Seit diesem Donnerstag gelten neue Regeln für Corona-Tests. Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger warnt vor flächendeckenden Schulschließungen. Diese seien ein Fehler gewesen.

Ich folgeAlle anderen müssen für Schnelltests in Testzentren und Apotheken künftig drei Euro zuzahlen. Auf die neue Corona-Testverordnung hatten sich Gesundheitsminister(SPD) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) zuvor geeinigt. Lauterbach bezifferte die Kosten für Bürgertests, die bislang stets vom Bund übernommen werden, auf zuletzt etwa eine Milliarde Euro pro Monat.

Lauterbach verteidigte die neue Regelung am Donnerstag. Den bürokratischen Aufwand halte er für „überschaubar“, sagte Lauterbach imZDF. Wer sich weiterhin kostenlos testen lassen will, muss auf einem Formular bestätigen und unterschreiben, dass er oder sie die Kriterien erfüllt. Es wäre „gezielter Betrug, wenn man lügt“, sagte der Minister. Die Möglichkeit des Betrugs gebe es immer. „Man ist immer auf die Ehrlichkeit der Bürger angewiesen", sagte Lauterbach. Wer sich zum Beispiel vor dem Besuch einer Veranstaltung oder eines Familienfests testen lassen möchte, muss künftig den Eigenanteil bezahlen.

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Mit Kaminski auf Fehmarn: Wie Katharina Wolff mit ihrem Wirtschafts-Magazin für Frauen durchstarten will

Kürzlich hat Edition F, das Onlinemagazin für Frauen, vorläufige Insolvenz angemeldet. Grund genug für HORIZONT-Videoreporter Mirko Kaminski im Interview auf Fehmarn Katharina Wolff zu fragen, wie es ihrem Wirtschaftsmagazin für Frauen Strive geht, das sie mitten in der Pandemie gegründet hat. Zudem erläutert sie, warum sie Wirtschaftsmagazine wie das Manager Magazin zuweilen zu 'gehässig' findet. Weiterlesen >>

Es ist faszinierend, als was für eine Nullnummer sich Lauterbach erwiesen hat. Wer überprüft eigentlich den Wahrheitsgehalt der Evaluierung die von der Regierung bis zum 30.9. an den Bundestag gesendet werden muss! Hier wird doch mit größter Wahrscheinlichkeit wieder geschönt und geschummelt! Eine Krankheit,bei der das Medikament mehr Krankheitstage verursacht,wie die symptomatische Erkrankung;) heil Corona!

Bürgertests: Ärzteverbände wettern gegen Corona-TestverordnungDie intendierte Neuregelung der Bürgertestungen missfällt der Ärzteschaft. Nur teilweise kostenlose Corona-Tests seien nicht praxistauglich.

Lauterbach zu Corona-Tests: Es gibt „immer die Möglichkeit des Betrugs“Der Bundesgesundheitsminister räumt ein: „Man ist immer auf die Ehrlichkeit der Bürger angewiesen“. Und der Bürger auf die Ehrlichkeit der Politiker. Ein Lobbyist, wie er im Buche steht, faselt was von 'Ehrlichkeit'. Kannste dir nicht ausdenken... Und deswegen sollten wir gerade bei ihm sehr genau hinschauen. Mit der Wahrheit nimmt er es ja grundsätzlich nicht so.

Berlin: Corona-Tests - wer sie jetzt noch kostenlos bekommtCorona-Teststationen gab es zwischenzeitlich fast an jeder Imbissbude. Nun laufen die kostenlosen Schnelltests aus. Für die meisten heißt es künftig: Test selbst bezahlen oder zumindest einen Teil davon. Doch es gibt noch einige Fragezeichen. Suedkurier_News Keine gute Idee! Suedkurier_News Und diejenigen, denen sie für den Besuch im Krankenhaus und Pflegeheim auferlegt werden? Suedkurier_News

corona-tests kosten jetztMehr als ein Jahr lang konnte sich jeder regelmäßig kostenlos auf Corona testen lassen. Die sogenannten „Bürgertests“ kosten aber so viel Geld, dass sie nun deutlich eingeschränkt werden. Die coronazis der Politik versuchen wirklich alles um ihre eigene Relevanz zu sichern. Freuen wir uns auf den Winter wenn corona Terror, Masken und Ausgrenzung auf kalte Wohnungen, dicke Nachzahlungen und erzwungene nudel/Reis diäten treffen wenn das Geld knapp wird.

Corona-Test: Wer jetzt drei Euro zahlen muss und wer nichtAb heute kostet der Bürgertest im Testzentrum für die meisten Menschen drei Euro. Wer den Test noch gratis bekommt und wer nicht – ein Überblick. Wer’s braucht 😜😂😂😂 Zahlen wir nicht schon sowieso alle ? isabellnino Die können ihre Tests behalten 🤪🤪🤮

Corona-Bürgertests: Ab heute drei Euro Zuzahlung - Wer sie jetzt noch gratis bekommtWer einen Corona-Bürgertest machen lässt, muss ab heute drei Euro zuzahlen. Nur für bestimmte Gruppen sind die Tests weiter kostenfrei. Fragen und Antworten. Das ist für Menschen mit wenig Geld echt 1 Problem. IchBinArmutbetroffen ichbinvonarmutbetroffen Auch eine Möglichkeit die stark steigenden Infektionszahlen wieder unsichtbar zu machen. Frei nach Trump - was ich nicht zähle, ist auch nicht da. Dumm, sehr dumm. weiterkostenfreitesten dieMaskebleibtauf Also kann man sich mit Tricks weiterhin gratis testen lassen

Folgen Ich folge Alle anderen müssen für Schnelltests in Testzentren und Apotheken künftig drei Euro zuzahlen.-Regelungen ändern will, stößt bei den Ärzteverbänden auf Gegenwind.Corona-Testverordnung für „überschaubar“.Nicht mehr merken von dpa Mal eben kostenlos auf Corona testen - damit ist nun nach mehr als einem Jahr vorerst Schluss.

Auf die neue Corona-Testverordnung hatten sich Gesundheitsminister (SPD) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) zuvor geeinigt. Lauterbach bezifferte die Kosten für Bürgertests, die bislang stets vom Bund übernommen werden, auf zuletzt etwa eine Milliarde Euro pro Monat. Als besonders problematisch wird hierbei die teilweise Kostenpfichtigkeit der Bürgertestungen angesehen. Lauterbach verteidigte die neue Regelung am Donnerstag. Als Beispiel nannte er einen Angehörigen, der seine Großmutter in einem Pflegeheim besuchen wolle. Den bürokratischen Aufwand halte er für „überschaubar“, sagte Lauterbach im ZDF . Die Regelungen seien unpräzise formuliert, sowohl hinsichtlich der Zeugniserteilung für Kontraindikationen bezüglich einer Impfung , als auch die Bürgertestungen betreffend. Wer sich weiterhin kostenlos testen lassen will, muss auf einem Formular bestätigen und unterschreiben, dass er oder sie die Kriterien erfüllt. Das kostenlose Angebot wird jetzt, bis auf Ausnahmen, «ausgesetzt», wie es im Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums für die neue Corona-Testverordnung heißt, der vergangene Woche bekannt wurde.

Es wäre „gezielter Betrug, wenn man lügt“, sagte der Minister. „Durch diese Regelungen“, die mit einer „erheblichen, bürokratischen Mehrbelastung“ hinsichtlich der Überwachung ihrer Einhaltung einhergehen würden, werde „ eine Scheingenauigkeit verlangt, die die in der Praxis tatsächlich bestehenden Betrugsanfälligkeit des Systems weiter verschärft. Im Vergleich zum Betrug, den es bisher bei -Tests gegeben habe, sei die neue Regelung nun besser. Die Möglichkeit des Betrugs gebe es immer. „Man ist immer auf die Ehrlichkeit der Bürger angewiesen", sagte Lauterbach. „Ein Einstellen der Bürgertestungen wäre folgerichtig gewesen“, kritisiert der Verband. Wer sich zum Beispiel vor dem Besuch einer Veranstaltung oder eines Familienfests testen lassen möchte, muss künftig den Eigenanteil bezahlen. Auch wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, bekommt die Tests weiterhin bezahlt. Auf diese Weise sollen die Kosten der Tests sinken, zudem soll Missbrauch durch Testcenter eingegrenzt werden. „Dies wird insbesondere im ländlichen Raum dazu führen, dass in Arzt­praxen vermehrt Bürgertests nachge­fragt werden“, befürchtet die BÄK einen Anstieg der Belastung von Arztpraxen und Co. Das gilt dem Entwurf zufolge ebenso für Menschen, die nach einer Corona-Infektion einen Beleg dafür brauchen, dass sie wieder negativ sind, damit sie etwa zurück zur Arbeit können.

In mehreren Fällen ermitteln Staatsanwaltschaften, weil Teststellenbetreiber fiktive Tests abgerechnet haben sollen. Laut Berichten gehen Ermittler von einer Betrugssumme in Höhe von etwa 1,5 Milliarden Euro aus. Insgesamt sei das neue Konzept in vielen Passagen „unklar. Ärztevertreter kritisierten die neue Regelung. „Wenn eine derart komplexe Neuregelung einen Tag vor deren Wirksamkeit beschlossen und verkündet wird, dann ist doch das Chaos für alle Beteiligten absehbar“, sagte  Marco Hensel von der Ärztevereinigung Hartmannbund; er leitet dort den Arbeitskreis ambulante Versorgung..    Es den Praxen zu überlassen, sich mit Blick auf einen relevanten Testbedarf mit den  Patienten in Selbsterklärungsprozesse verwickeln zu müssen, sei  für das ohnehin strapazierte Praxispersonal inakzeptabel, sagte Hensel. Wie soll das kontrolliert werden? Dazu heißt es in der Begründung zum Verordnungsentwurf, solche Besuche müssten «glaubhaft» gemacht werden.

  Auch das Einsammeln von Geld für fällige Testgebühren erinnere  an die Zeiten der Praxisgebühr.]“ und bedürfe der Konkretisierung. „Das ist schlicht weltfremd und ein Scheitern mit Ansage.“ ..