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„Ur-Porsche“: 17 statt 70 Millionen – darum wollte niemand mehr den Wagen haben - WELT

Ur-Porsche: 17 statt 70 Millionen – darum wollte niemand mehr den Porsche haben

20.08.2019 08:39:00

Ur- Porsche : 17 statt 70 Millionen – darum wollte niemand mehr den Porsche haben

Eigentlich sollte das erste Fahrzeug, das den Namen Porsche trug, einen Rekordpreis erzielen. Doch die Versteigerung scheiterte. Das liegt auch daran, dass das Auktionshaus Sotheby ’s mit einem Trick versuchte, den Preis nach oben zu treiben.

Denn statt eines Rekordpreises für den Ur-Porsche, einen Volkswagen aus dem Jahr 1939, der als erster den Namen seines Erbauers Ferdinand Porsche trug, halten die Zuschauer eine Pannenserie fest. Am Ende stehen ein nicht verkauftes Unikat und ein Auktionshaus in Erklärungsnot.

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Anzeige Auf den Videos ist die Situation festgehalten: Der Auktionator will die Versteigerung eigentlich mit einem Gebot von 13 Millionen Dollar beginnen, doch eingeblendet wird auf den Leinwänden hinter ihm ein Wert von 30 Millionen Dollar.Eigentlich hätte der Leinwand-Mitarbeiter spätestens bei den kurios anmutenden Schritten zu den nächsten Geboten stutzig werden müssen: Denn nach 30 Millionen kletterte das aktuelle Höchstgebot erst gemächlich auf 30,5 Millionen, um dann scheinbar direkt auf 40 Millionen Dollar zu springen. Dabei wollte der Auktionator offenbar schlicht in 500.000-Dollar-Schritten nach oben klettern: erst 13, dann 13,5, dann 14 Millionen Dollar.

Verkäufer muss nicht jedes Gebot annehmen „Bei internationalen Auktionen sind schon mal Irritationen möglich durch die Sprachbarrieren“, sagt Ulf Lorenz WELT. Lorenz ist Präsident des Bundesverbandes deutscher Auktionatoren. Doch für die Dynamik einer Versteigerung seien solche Probleme extrem schädlich.

Anzeige „Solche Irritationen stören die Atmosphäre“, sagt Lorenz. Tatsächlich stockt die Versteigerung des Ur-Porsche, als der Auktionator den Fehler hinter sich entdeckt und korrigieren lässt. Der Betrag wird zwar von 70 auf 17 Millionen Dollar gesenkt, doch plötzlich will niemand mehr auf das seltene Auto bieten. Auf den Videos ist zu sehen, wie einzelne Teilnehmer schimpfend den Saal verlassen.

Lesen Sie auch Elektroautos Die deutsche Ladesäulen-Lüge „Es ist extrem wichtig, ein möglichst breites Publikum zu haben, das auch bereit ist mitzubieten“, sagt Lorenz. Das habe man bei Sothebys offenbar mit einem weiteren durchaus üblichen Trick erreichen wollen: Das Auktionshaus wollte die Versteigerung mit einem Preis beginnen, der deutlich unter dem lag, den der Verkäufer akzeptieren würde.

Im Gegensatz zu Versteigerungen bei eBay muss der Verkäufer nämlich nicht jedes Gebot annehmen. Stattdessen wird vor solchen Auktionen ein Betrag vereinbart, der Limit oder Reserve genannt und geheim gehalten wird. Erst wenn das Gebot des Gewinners darüber liegt, kommt es tatsächlich zum Verkauf. Doch für 17 Millionen Dollar wollte der Besitzer den Ur-Porsche nicht verkaufen, so fiel am Ende zwar der Hammer, ein Geschäft kam aber nicht zustande.

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Auktionshaus erneut in der Kritik Eine Regelung, die auch in Deutschland durchaus zulässig ist und gar nicht so selten vorkommt, sagt Experte Lorenz. Vor allem bei Kunstwerken oder anderen Unikaten, bei denen sich im Vorfeld nicht genau ermitteln lässt, wie viel Sammler bereit sind, dafür zu bezahlen.

Anzeige Um nicht gleich mit einem zu hohen Startpreis potenzielle Käufer abzuschrecken, startet der Auktionator deutlich unter der Schmerzgrenze des Verkäufers. „Der Startpreis ist zum Warmlaufen, man will so viele Interessenten anlocken wie möglich“, sagt Lorenz. „Wenn die Masse dann erst einmal losläuft, entsteht häufig ein Bieterwettbewerb.“

Lesen Sie auch WELT-Ranking Die Rangliste der 500 größten Konzerne Deutschlands Doch den würgte der Auktionator durch die falschen Summen im Hintergrund offenbar ab. Bei Sotheby’s gibt man sich zerknirscht. „Es ist schwer, einem so einmaligen und historischen Artefakt einen Preis zu geben, und trotz des Interesses von anspruchsvollen Sammlern waren wir nicht in der Lage, einen gemeinsamen Nenner zwischen Verkäufer und Käufer zu finden“, teilt das Auktionshaus mit. Es habe eine „unglückliche Verwirrung im Raum“ gegeben.

„Wir sind stolz darauf, unsere Weltklasse-Auktionen mit Integrität durchzuführen und nehmen unsere Verantwortung gegenüber unseren Klienten sehr ernst“, heißt es weiter. Dass Sotheby’s das noch einmal betonen muss, liegt auch an einer weiteren Auktion, die vor wenigen Monaten für Schlagzeilen sorgte. Damals wurde ein Bild des Streetart-Künstlers Banksy bei einer Versteigerung von Sotheby’s teilweise geschreddert.

Lesen Sie auch BMW X7 im Test Dieses Auto spaltet die Gesellschaft Seitdem gibt es Gerüchte, dass das Auktionshaus eingeweiht war und die Aktion vor allem dazu diente, den Preis nach oben zu treiben. Auch nach der gescheiterten Ur-Porsche-Auktion gibt es nun Stimmen, die Sotheby’s einen schlechten Scherz unterstellen. „Das war in keiner Weise absichtlich“, versichert das Auktionshaus, vielmehr habe es sich um ein „unglückliches Missverständnis verstärkt durch die Aufregung im Saal“ gehandelt.

Dem Verkäufer wird das nichts nützen, er bleibt vorerst auf dem Ur-Porsche sitzen, denn das vorher vereinbarte Limit für die Auto-Rarität sei nicht überschritten worden, so Sotheby’s. „Wir werden weiterhin alles dafür tun, das Auto zu verkaufen“, heißt es weiter. Gehören soll der Ur-Porsche übrigens der Münchner Schörghuber-Familie, zu deren Unternehmensgruppe auch die Paulaner-Brauerei gehört. Eine Sprecherin wollte weder bestätigen, dass der Familie das Auto gehört, noch wollte sie den Ausgang der Auktion kommentieren.

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