Ukraine gibt Stahlwerk auf: Soldaten ergeben sich

17.05.2022 22:10:00

Nach wochenlangem Ausharren im belagerten ukrainischen Stahlwerk Asowstal in Mariupol sind 264 Soldaten evakuiert worden.

Asowstal, Stahlwerk

Nach wochenlangem Ausharren im belagerten ukrainischen Stahlwerk Asowstal in Mariupol sind 264 Soldaten evakuiert worden. Ein Text von BernhardClasen.

Nach wochenlangem Ausharren im belagerten ukrainischen Stahlwerk Asowstal in Mariupol sind 264 Soldaten evakuiert worden.

BERLIN taz | Nun schweigen die Waffen am Stahlwerk Asowstal in Mariupol, die bislang längste Schlacht dieses Krieges scheint beendet zu sein. Soldaten mit weißen Armbändern nehmen andere Soldaten in Empfang, tasten diese nach Waffen ab und weisen ihnen den Weg in wartende Busse. Wer nicht mehr laufen kann, und das sind Dutzende, wird von vier Männern auf einer Trage in einen wartenden Bus getragen. Diese Bilder sind aus dem russischen Fernsehen und sie zeigen, dass sich die im Mariupoler Stahlwerk Asowstal verschanzten ukrainischen Soldaten ihren russischen Belagerern ergeben haben.

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Zwei Tote bei möglicher Explosion in Wohnhaus in Peißenberg

Bei einem Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau sind am Abend zwei Menschen ums Leben gekommen. Nachbarn hatten die Polizei alarmiert, nachdem sie Knallgeräusche in dem Haus gehört hatten. Weiterlesen >>

BernhardClasen Hoffentlich erfahren sie Recht statt Rache. Hoffentlich tun die Russen diesmal, was sie sagen: völkerrechtliche Standards einhalten. Hoffentlich ist das nicht nur ein frommer Wunsch! Vergesst sie nicht!!! 🍀🕊 nikolajew_dr BernhardClasen HEROES! May God Bless and keep them, and deliver them safely home.

BernhardClasen Klar unsere moralischen Freunde—Die ASOV-Brigade gibt es immer noch … Seit 2014 ein Hort für deutsche Neo-Nazis. In einem Beitrag der Tagesschau aus dem Jahre 2014 wusste Golineh Atai zu berichten, dass Nazi-Batallione die Ost-Ukraine säubern. BernhardClasen Was fuer ein absurdes Narrativ, eine Kapitulation als 'Evakuierung' zu bezeichnen. Warum macht ihr das?

BernhardClasen Ich fürchte, sie werden vom russischen Militär jetzt auch noch schlecht behandelt :-( BernhardClasen Liebe Leute der taz: das öffentliche Zurschaustellen von Kriegsgefangenen ist lt Art. 14, 3. Genfer Abkommen verboten. Bitte verpixelt die Gesichter, wie das andere Medien auch getan haben. Bei Fragen zur Anwendung der Regeln durch Journalisten hilft roteskreuz_de sicher gerne.

BernhardClasen Liebe(s) , bei den hier abgebildeten Personen handelt es sich um Kriegsgefangene nach der Genfer Konvention, die eine Veröffentlichung von denselben untersagt! Ihr solltet euch tunlichst nicht an der Verbreitung beteiligen. Auch wenn's vielleicht schwer fällt. BernhardClasen BernhardClasen Ich hoffe, Zelensky kann sie bald nachhause holen🌻

SZ-Podcast 'Auf den Punkt' - Nachrichten vom 17.05.2022Mehr als 260 ukrainische Soldaten aus dem Stahlwerk haben sich ergeben. Was passiert jetzt mit ihnen? Die neue Folge 'Auf den Punkt' Podcast Wollen wir hoffen ,dass es Ihnen gut geht und Sie medizinisch gut versorgt werden und ne Chance haben zurück in die Ukraine heimkehren dürfen !!!! Die begehen alle Selbstmord oder haben Unfälle. Vor Gericht oder austauschen

Nach Waffenruhe: Mehr als 260 ukrainische Soldaten aus Stahlwerk in Mariupol evakuiertRussischer Angriff trifft Lager mit Ammoniumnitrat +++ Moskau meldet Waffenruhe-Vereinbarung für Asow- Stahlwerk +++ Die Lage im Ukraine-Krieg im stern-Ticker. Die arme ASOV Brigade--Tagesschau aus dem Jahre 2014 wusste Golineh Atai zu berichten, dass Nazi-Batallione die Ost-Ukraine säubern. Klingt nach Kapitulation

Ukraine-Liveblog: Ukraine räumt russische Geländegewinne im Donbass einRussland hat laut London viele Soldaten verloren. Laut der Ukraine wurde das Asow- Stahlwerk mit Phosphorbomben beschossen. Und ein Flucht-Konvoi mit bis zu 1000 Autos aus Mariupol ist in Sicherheit. Alle Entwicklungen im Liveblog. Es geht darum, eine Lösung für Frieden zu finden, sonst gibt es eine Hungersnot und Flüchtlingswellen die Europa noch nicht gesehen hat! Weniger Russen=mehr Frieden, Freiheit und Wahrheit auf der Welt. Und nein, ich bin nicht russophob und wenn ich es wäre, dann sicher nicht weil ich eines Morgens aufgestanden bin und es plötzlich sein wollte. Waren dennoch keine 'Phosphorbomben'

Russischer Unterhändler fordert Todesstrafe für Asow-KämpferEin russischer Unterhändler fordert die Todesstrafe für die in Mariupol festgenommenen Kämpfer des Asow-Regiments. Ob es einen generellen Gefangenenaustausch gibt, ist unklar. Wir müssen alles dafür tun, dass Wjatscheslaw Wolodin und Konsorten keinen Wodka mehr bekommen. Die werfen alles durcheinander. Sie wussten schon, weshalb sie nicht kapitulieren wollten. Ja natürlich, weil sie sich gewehrt haben. Ist ja auch eindeutig ein Kriegsverbrechen!

Russisches Militär meldet Gefangennahme von 265 Azovstal-KämpfernWochenlang hatten sich ukrainische Soldaten im umkämpften Stahlwerk von Mariupol verschanzt. Nun kommen sie raus und erst einmal in russische Gefangenschaft. Nazis bringen ihrer Hitlerjugend bei, Russen zu verprügeln: 'Rashka!' Aber 'sie sind keine Nazis, sie sind Këmpfen' ... Nix evakuiert ERGEBEN 🤷🏼‍♀️ Welche 'Evakuierung'? Man hat dutzende Schwerverwundete rausgebracht und gefangengenommen. 'Evakuierung' nennt man sowas also heutzutage.🤦‍♂️💩😂 Die halbe deutsche Armee von General Paulus in Stalingrad wurde also demnach eigentlich 'evakuiert' Ihr seid ja so erbärmlich!

Die Nacht in der Ukraine: 260 ukrainische Soldaten verlassen Asow-StahlwerkNach wochenlanger Blockade sind die teils schwer verletzten Kämpfer von russischen Einheiten abtransportiert worden. Sie sollen später im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freikommen. Das Gebiet um Lwiw wurde zum Ziel neuer Luftangriffe. Interessante Wortwahl. Ich nehme an, die 6. Armee von Paulus hatte Stalingrad 1943 somit auch „verlassen“ 'Verlassen' ist zum Glück noch etwas intelligenter als bei der Tagesschau - da wurden sie 'evakuiert'. Wahrscheinlich von Bernhardinern aus der Schweiz mit Fässchen am Hals. 😉 Nichts ist lächerlicher als Propaganda von Leuten, die das Knowhow dafür nicht einmal kennen. Die werden nicht erschossen? Was ist da los?

Ein Bild des russischen Verteidigungsministeriums von der Evakuierung am 17.Mariupol verlassen.14.Ein Fehler ist aufgetreten.

Mai 2022 Foto: Russian Defense Ministry Press/ap BERLIN taz | Nun schweigen die Waffen am Stahlwerk Asowstal in Mariupol, die bislang längste Schlacht dieses Krieges scheint beendet zu sein. Soldaten mit weißen Armbändern nehmen andere Soldaten in Empfang, tasten diese nach Waffen ab und weisen ihnen den Weg in wartende Busse. Was passiert mit diesen Männern jetzt und was bedeuten die Entwicklungen für die Stadt Mariupol und den Krieg insgesamt? Darüber spricht in dieser Folge Sonja Zekri, die seit Kriegsbeginn immer wieder für die SZ aus der Ukraine berichtet, aktuell aus Kiew. Wer nicht mehr laufen kann, und das sind Dutzende, wird von vier Männern auf einer Trage in einen wartenden Bus getragen.54 Uhr: Mehrheit der Parlamentsparteien in Schweden für Nato-Mitgliedsantrag Bei einer Parlamentsdebatte in Schweden spricht sich eine Mehrheit der Parteien für einen Antrag des Landes auf eine Mitgliedschaft in der Nato aus. Diese Bilder sind aus dem russischen Fernsehen und sie zeigen, dass sich die im Mariupoler Stahlwerk Asowstal verschanzten ukrainischen Soldaten ihren russischen Belagerern ergeben haben. Denn ich weiß, dass mein Mann da unten, mein Bruder und zwei Schwager, dass die gar nichts zu essen haben und kaum Wasser. Zuvor hatte das ukrainische Oberkommando offensichtlich seine Leute im Werk aufgefordert, die Waffen niederzulegen.

53 schwer verwundete Soldaten wurden darauf ins russisch kontrollierte Nowoazowsk gefahren, 211 weitere nach Olenevka auf der Krim." Weitere Nachrichten : Russischer Umgang mit Gefangenen, Nato-Beitritt Finnland So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren: ist der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Die regierenden Sozialdemokraten hatten bereits gestern für eine Bewerbung um den Beitritt zu dem Militärbündnis plädiert. Sie sollen später, so die ukrainische Vize-Regierungschefin Iryna We­re­schtschuk, gegen russische Gefangene ausgetauscht werden. Nach Angaben des Generalstabs ist die Operation zur Evakuierung der im Werk Azowstal verbliebenen Soldaten noch nicht abgeschlossen. Sie finden alle Folgen auf. Während russische Medien von einer Gefangennahme der ukrainischen Militärs vom Regiment Asow, der Nationalgarde, der Polizei und den Kräften der freiwilligen Verteidigung „Teroborona“ sprechen, ist auf offizieller ukrainischer Seite von einer humanitären Aktion die Rede. 13. Klar ist aber auch: Ohne diese Aktion wären die Menschen auf dem Betriebsgelände von Asowstal, unterschiedlichen Schätzungen zufolge 600 bis 2.

200 Personen, ums Leben gekommen, durch Hunger, Krankheit oder Bomben. Noch wenige Stunden vor der Aktion war das Werk, so berichtet strana. Brigade hätten "die Russen vertrieben und die Staatsgrenze zurückerobert", teilt das Verteidigungsministerium in Kiew mit.news, von russischer Seite mit Phosphorbomben angegriffen worden. Zuvor hatte Denis Prokopenko, Kommandeur des rechtsradikalen Asow-Regiments, ­erklärt, man sei bereit, den Befehl, Leben zu erhalten, auszuführen. Verhöre beginnen schon bald Dass es indes nicht nur um eine rein humanitäre Aktion geht, bei der das Leben von Menschen geschützt werden soll, wurde bald deutlich. Die Einheit habe die Grenze "zum Besatzungsland" erreicht.

Und dieses Mal scheinen die russischen Medien, die von einer Gefangennahme sprechen, näher an der Wahrheit zu sein als die ukrainische Seite. Schon am Morgen nach der Ankunft der ukrainischen Soldaten in einem Krankenhaus würden die ersten Verhöre beginnen, so die russische Journalistin Irina Kuksenkova vom staatlichen russischen Fernsehen. Während die Kämpfe um Mariupol nun beendet sein dürften, gehen die Angriffe andernorts weiter. 12. In der Nacht auf Dienstag ist die westukrainische Stadt Lwiw von mehreren russischen Raketen angegriffen worden. „Gerade einmal 20 Kilometer von der Grenze zur Europäischen Union entfernt“, berichtet der Bürgermeister von Lwiw, Andrij Sadowoj.

Kaum zuvor in diesem Krieg, so Sadowoj, sei die Stadt gleichzeitig mit so vielen Raketen angegriffen worden. Das Unternehmen sei zum Schluss gekommen, dass das Eigentum an den russischen Aktivitäten nicht mehr haltbar und auch nicht mehr im Sinne der Unternehmenswerte sei. Der Luftabwehr sei es jedoch gelungen, alle Raketen abzufangen. Im Gebiet Luhansk, im Osten der Ukraine, sind in der Nacht zum Dienstag zehn Menschen ums Leben gekommen. Hier, so Gouverneur Sergej Gajdaj auf seiner Facebook-Seite, kontrolliere die Ukraine nur noch zehn Prozent des Territoriums. Die Markensymbole soll der neue Besitzer der Restaurants nicht weiter nutzen können. Im Gebiet Saporischschja ist die Stadt Gulajpole von Russen beschossen worden.

In der Region Sumy an der Grenze zu Russland wurden 70 Explosionen registriert. Verhandlungen sind zum Erliegen gekommen Unterdessen erklärte Michaj­lo Podoljak, Berater des Chefs der ukrainischen Präsidialadministration, gegenüber dem Internetportal NV, die ukrainisch-russischen Verhandlungen seien faktisch zum Erliegen gekommen, habe es doch seit dem Kommuniqué von Istanbul keinerlei entscheidenden Fortschritte gegeben. Das Kriegsgeschehen drohe sich hin zu einem Stellungskrieg zu verändern, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin. Die russische gazeta.ru zitiert den stellvertretenden russischen Außenminister Andrei Rudenko, der ebenfalls erklärte, dass die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine zum Erliegen gekommen seien. Die Schuld sieht er in Kiew. Er versuche, "den diplomatischen Pfad da wieder zu beschreiten, so schwer das auch ist".

„Die Ukraine ist praktisch aus dem Verhandlungsprozess ausgestiegen“ so Rudenko. Kiew habe Moskau nicht auf einen Vertragsentwurf geantwortet, beschwert sich Rudenko. . 11.