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Tradwives: Unsere lieben Hausfrauen

Sind #Tradwives Frauen, wie sie White Supremacists und die #AfD gern hätten? Oder steckt mehr dahinter? @10_nach_8

28.02.2020 22:07:00

Sind Tradwives Frauen , wie sie White Supremacists und die AfD gern hätten? Oder steckt mehr dahinter? 10_nach_8

Tradwives feiern ein Frauen bild der Fünfzigerjahre. Sind sie rechte Antifeministinnen – oder sollte man sie vielleicht doch lieber als erotische Subkultur verstehen?

schon 2018 beschrieben – lange bevor das mediale Interesse in den USA und Großbritannien sich derart intensivierte, dass es mittlerweile auch auf deutschsprachige Medien übergesprungen ist. Auf den explizit rassistischen Kontext ist das Phänomen allerdings nicht beschränkt, und viele gerade der britischen Protagonistinnen – allen voran die medial sehr präsente

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Alena Kate Pettitt– versichern immer wieder, dass ihnen jedes rechtsextreme Gedankengut fremd sei.Catherine Newmark lebt in Berlin und arbeitet als Kulturjournalistin mit Schwerpunkt Film, Philosophie und Geisteswissenschaften. Sie ist Autorin und Redakteurin bei Deutschlandradio Kultur und beim "Philosophie Magazin" sowie Mitglied der Redaktion von "10 nach 8".

© ZEIT ONLINEZweifelsohne gibt es ideologische Schnittstellen zum Rechtsradikalismus. Schließlich ist es eines der konstantesten Merkmale jeder rechtsextremen Ideologie, von den US-amerikanischen Rassisten bis zur Höcke-AfD, dass sieein reaktionäres Geschlechterbild

vertritt. Auch bei jenen Tradwives, die sich mit einer bloß ästhetischen Fetischisierung der Fünfzigerjahre zufriedengeben, kann man sich fragen, welche umliegende Welt sie sich dazu denken. Auch was sich die politisch eher harmlose Alena Kate Pettitt vorstellt, klingt dann doch weitgehend ähnlich wie das, was sich die Brexiteers zusammenfantasiert haben: eine Welt, in der Großbritannien noch groß war, man seine Nachbarn noch kannte und die Haustür nicht abschließen musste. Aber so wenig politisch hilfreich Nostalgie auch sein mag: Per se rechtsradikal ist sie noch nicht. Die Tradwives nur als Produkt der rechtsideologischen Nische anzusehen trifft die Sache nicht ganz und würde vor allem eine ganze Reihe anderer interessanter Aspekte vernachlässigen.

Da wäre zunächst die Tatsache, dass die Inszenierungen heiler Häuslichkeit anscheinend aktuell einen Nerv treffen. Die Tradwives spielen auf einer Sehnsuchtsklaviatur, die auch ich nachvollziehen kann. Nicht, weil ich Petticoats besonders attraktiv finde oder die Idee, nach einem anstrengenden Hausarbeitstag adrett geschminkt und aufgebrezelt auf einen Ehemann zu warten, den ich dann nach effizientem Zubettbringen der artigen Kinder noch schnell sexuell befriedige. Dieser Zug ist spätestens seit den Siebzigern abgefahren: Die depressive Dynamik der Fünfzigerjahre-Vorort-Hausfrau ist in der feministischen Literatur seit mehr als einem halben Jahrhundert hinlänglich beschrieben und von Julianne Moore in verschiedenen Filmen eindrücklich nachgespielt worden (

Far from Heaven,The Hours). Aber die Tatsache, dass unsere Haushalte eben nicht mehr so hübsch häuslich sind wie diejenigen unserer Mütter und Großmütter, treibt doch nicht wenige Frauen meiner Generation um. Die in meinem Umfeld gut zu beobachtende"Retraditionalisierung" der Geschlechterrollen spätestens nach dem Eintreffen von Nachwuchs ist nicht nur dem Gender-Pay-Gap geschuldet, sondern auch einem diffus bis heute nachklingenden Ideal vom schönen und gepflegten Haushalt, inklusive des gesunden Selbstgekochten, zu dem heute vielen die Zeit fehlt.

Infobox 10 nach 8Über "10 nach 8"Abends um 10 nach 8 wird Abseitiges relevant, Etabliertes hinterfragt und Unsichtbares offenbart. Weiterlesen: ZEIT ONLINE »

10_nach_8 Es ist die überspitzte Kritik am 3.Welle Feminismus. Und ein Loblied auf Individualität und eigene Familiengestaltung, ohne sich rechtfertigen zu müssen. Hat was mit Freiheit zu tun. Nichts mit Nationalsozialismus.

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