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Rekord: Neu entdeckter Zitteraal schockt mit 860 Volt elektrischer Spannung - WELT

Rekord im Tierreich: Wahnsinn, wie viel elektrischer Spannung dieser Aal feuert

12.9.2019

Rekord im Tierreich : Wahnsinn, wie viel elektrischer Spannung dieser Aal feuert

Er schockt wie kein anderer: Ein bisher unbekannter Zitteraal erzeugt eine Spannung von bis zu 860 Volt - das ist Rekord im Tierreich . Dabei ist er nur einer von drei neu entdeckten Arten, die elektrisierend sind.

Anzeige Zitteraale inspirierten das Design der ersten Batterie - die sogenannte Voltasäule des gleichnamigen Physikers - von 1799 und dienen bis heute als Vorbild vieler technischer Neuerungen. Der Kopf der bis zu 2,5 Meter langen Fische bildet den Minus-, das Schwanzende den Pluspol. Die Spannung erzeugen die Tiere durch spezielle Muskelzellen. Diese Elektrozyte sind vergleichbar mit mehreren Batterien nebeneinander, in Reihe geschaltet, sodass bis zu 6000 der Zellen gleichzeitig Impulse produzieren können. Etwa 250 verschiedene elektrische Fische leben in Südamerika. Sie navigieren und kommunizieren mit der Spannung, die sie erzeugen. Nur der Zitteraal setzt sie auch zur Jagd und Selbstverteidigung ein. Dabei verpasst er seinen Opfern beziehungsweise Feinden Elektroschocks, sodass diese unkontrollierte Krämpfe bekommen und bewegungsunfähig werden. Schon vor mehr als 250 Jahren entdeckten Wissenschaftler den in Flüssen, Bächen und Sümpfen im südamerikanischen Amazonasbecken lebenden Zitteraal. Bisher ging man davon aus, dass es nur eine Art gibt: Electrophorus electricus. Anzeige Doch C. David de Santana und seine Kollegen vom Smithsonian-Institut in Washington zweifelten daran. Zu groß und vielfältig sei das Verbreitungsgebiet dieser Neuwelt-Messerfische, die gar keine Aale sind, sondern nur so aussehen. Die Ichthyologen und Biologen wollten es genauer wissen und untersuchten insgesamt 107 Zitteraale aus unterschiedlichen Regionen in Brasilien, Französisch-Guayana, Guyana und Suriname. Auf den ersten Blick konnten die Wissenschaftler allerdings keine Unterschiede erkennen. Optisch sahen die Fische mehr oder weniger gleich aus. Doch DNA-Analysen brachten schließlich den entscheidenden Hinweis und ließen nur einen Schluss zu: Es gibt mindestens drei Zitteraal-Arten: den bereits bekannten Electrophorus electricus und zwei neu entdeckte Spezies, die das Forscherteam Electrophorus voltai und Electrophorus varii nannte. Wenn man nach 250 Jahren wissenschaftlicher Erforschung einen neuen, mehr als zwei Meter langen Fisch entdeckt, kann man sich vorstellen, was in dieser Region noch alles zu entdecken ist? C. David de Santana, Zoologe und Studienautor, Smithsonian Institute Wie C. David de Santana und seine Kollegen im Fachblatt „Nature Communications“ schreiben, gehen die drei auf einen gemeinsamen Vorfahren zurück. Vor ungefähr 7,1 Millionen Jahren entwickelten sich aus diesem zwei Linien, aus denen zum einen E. varii und zum anderen E. electricus und E. voltai hervorgingen. Letztere trennten sich wiederum vor rund 3,6 Millionen Jahren voneinander. Anzeige Auf den zweiten Blick erkannten die Wissenschaftler doch auch optische Unterschiede: Jeder Aal hat eine etwas andere Schädelform, eine leicht unterschiedliche Brustflosse und eine individuelle Anordnung von Poren auf ihren Körpern. Außerdem lebt jede Art in einem anderen Gebiet: E. electricus galt zwar als weit verbreitet, er tummelt sich aber doch nur auf dem Hochland von Guyana, wo klares Wasser über Stromschnellen und Fälle stürzt. E. voltai schlängelt sich vor allem weiter südlich in den Gewässern des brasilianischen Hochlands. E. varii schwimmt am liebsten im Tiefland des Amazonasbeckens in trüben und langsam fließenden Flüssen und Bächen. Noch ein besonderer Fisch: Extrem selten Diese neu entdeckte Hai-Art glitzert im Dunkeln Den überraschendsten Unterschied fanden die Wissenschaftler, als sie das elektrische Potenzial der Zitteraale untersuchten. Dabei stach vor allem E. voltai hervor und übertraf alles, was man bisher über diese Fähigkeit der Fische wusste: Er kann eine elektrische Spannung von bis zu 860 Volt produzieren, womit er der bisher stärkste Erzeuger von Bioelektrizität im Tierreich ist. Zum Vergleich: E. electricus schafft 650 Volt, die übliche Netzspannung in Deutschland liegt bei 230 Volt. Da sich die drei Aal-Arten schon vor Millionen von Jahren voneinander trennten, haben sie vielleicht unterschiedliche Systeme zur Erzeugung der Elektrizität entwickelt. Vor allem das von E. voltai könnte einzigartig sein, mutmaßen die Forscher. Anzeige Es könnte wirklich verschiedene Enzyme benutzen, verschiedene Verbindungen, die in der Medizin verwendet werden oder neue Technologien inspirieren könnten. S. David de Santana, Fischkundler am Smithsonian Institute Das könnte dich auch noch interessieren: Getrennt vom Partner Diese Fische leiden ähnlich wie wir unter Liebeskummer Übrigens: Die elektrischen Stöße der Zitteraale besitzen zwar eine hohe Spannung, aber nur eine geringe Stromstärke. Daher sind sie für uns Menschen weitgehend ungefährlich. Weiterlesen: WELT

Kann als Elekro Anrieb für E Autos genutzt werden? Der Spannungsstoss duerfte um die 500V betragen. “Schon vor mehr als 250 Jahren entdeckten Wissenschaftler den in Flüssen, Bächen und Sümpfen im südamerikanischen Amazonasbecken lebenden Zitteraal.“ beim Reinpinkeln... ⚡😵

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