München: Arbeiter sagen im Prozess ums Giesinger Uhrmacherhäusl aus

17.05.2022 20:39:00

Erinnerungslücken, Korrekturen: Der Richter muss die Zeugen im Prozess ums widerrechtlich abgerissene Uhrmacherhäusl wiederholt belehren.

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'Woaß i ned“, 'Hob i ned gsogt“: Im Prozess um den widerrechtlichen Abriss des Giesing er Uhrmacherhäusls zeigen Bauarbeiter wenig Bereitschaft, zur Aufklärung beizutragen. Der Richter muss die Zeugen wiederholt belehren.

Erinnerungslücken, Korrekturen: Der Richter muss die Zeugen im Prozess ums widerrechtlich abgerissene Uhrmacherhäusl wiederholt belehren.

"Also der Polizist, der die Vernehmung geführt hat, schiebt Ihnen was unter?", hakt Martin Schellhase nach. Jetzt meint R., dass er das alles"so nicht gesagt" habe. Und außerdem habe er ohnehin nichts gesehen und nichts gehört. Und überhaupt sei das unter dem Protokoll gar nicht seine Unterschrift."Ich habe Sie belehrt über Falschaussagen", fängt Schellhase wieder an. Am Ende rudert R. etwas zurück und erklärt, er habe das mit dem Abriss und dem Türken"von Kollegen gehört oder aus der Zeitung". Und dass er bei der Polizei doch die Wahrheit gesagt habe.

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Kostenlos anmelden. "Also der Polizist, der die Vernehmung geführt hat, schiebt Ihnen was unter?", hakt Martin Schellhase nach. Die Polizei veröffentlicht eine Beschreibung und sucht Zeugen. Jetzt meint R. Sie stammen aus einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie., dass er das alles"so nicht gesagt" habe. *HalloMuenchen. Und außerdem habe er ohnehin nichts gesehen und nichts gehört. Er bringt Pizza, sie freut sich auf Fragen.

Und überhaupt sei das unter dem Protokoll gar nicht seine Unterschrift.MEDIA. Ihnen wird auch vorgeworfen, einen Stromkasten in der Altstadt sowie in der Tiefgarage eines Wohnhauses ein Fluchtauto angezündet zu haben."Ich habe Sie belehrt über Falschaussagen", fängt Schellhase wieder an. Am Ende rudert R. Mai gegen 00. etwas zurück und erklärt, er habe das mit dem Abriss und dem Türken"von Kollegen gehört oder aus der Zeitung". Der Prozess ist derzeit bis Ende Oktober terminiert, mit Ausnahme von vier Wochen im Sommer. Und dass er bei der Polizei doch die Wahrheit gesagt habe. Dabei setzte er sich in die Nähe zweier Frauen (21 und 22 Jahre alt) aus Rosenheim. Das übliche Herumreden ums Menscheln scheint ihr ein Gräuel zu sein.

Ein Abwassertechniker kann sich an gar nichts erinnern Schellhase verliest noch aus der Aussage von R., dass Andreas S. Als die 21-Jährige kurz aufwachte, bemerkte sie den Mann, der sichtbar an seinem erigierten Glied onanierte. Die Große Strafkammer des Landgerichts verhandelt wegen des Alters von zwei der Angeklagten zur Tatzeit – wie waren noch nicht 21 Jahre alt und damit Heranwachsende – als Jugendkammer. auch an der Fraunhoferstraße mit dem Abriss eines Hauses begonnen habe, als noch Mieter dort gewohnt hätten. R. Laut Zeugen-Aussagen soll er beim Halt am Bahnhof Aßling, gegen 01. sei damals angewiesen worden, einen Wasserfilter auszubauen, damit einer der Mieter kein Wasser mehr habe. Oder schon im allerersten, durchaus seltsamen Fall „Der Ort, von dem die Wolken kommen“, in dem sich Eyckhoff gemeinsam mit einem traumatisierten Jungen hypnotisieren ließ, um sich in die Vorstellungs- und Erlebniswelt des Kindes zu versetzen und dem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Der Filter habe einen Haarriss gehabt, sagt R. Polizei sucht unbekannten Exhibitionisten und bittet Zeugen um Hilfe Die Polizei veröffentlich folgende Beschreibung des unbekannten Exhibitionisten, die aufgrund von Video-Aufnahmen erfolgt: Ca. heute."Gab es den wirklich?", fragt der Richter. 170 - 180 cm groß Europäisches Erscheinungsbild,. R. weicht aus, und sagt dann wieder:"Woaß i ned. Bei Lasershow und lauter Musik zeigt die atmosphärische und bildstarke Kamera von Ralph Netzer junge Nachtgestalten wie Stefanie (Zoe Valks), die schamlos dealt und mit ihrem dauerpanischen Mitbewohner Patrick (Aniol Kirberg) eine seltsame Beziehung zu haben scheint.

" Bei der Polizei, so hält ihm Schellhase vor, habe er ausgesagt, den Riss habe es gar nicht gegeben, der Filter sei neu gewesen. Außerdem wird R. zitiert mit der Aussage:"Wenn's ums Geld geht, kennt der S. nix." Auch mit Abwassertechniker Thomas K.

, der seit 2008 bei der Firma von Andreas S. beschäftigt ist, wird die Befragung nicht leichter. Er kann sich generell an gar nichts mehr erinnern, reagiert auf Nachfragen pampig. Sebastian O., ein ehemaliger Mitarbeiter von Andreas S.

, hatte seinen Ex-Chef am zweiten Prozesstag schwer belastet und ausgesagt, beim Kauf des Uhrmacherhäusls sei schon klar gewesen, dass es abgerissen werden sollte. Und dass in der Firma jeder Bescheid gewusst habe. Ob er vor dem Gerichtstermin mit Kollegen über das Thema gesprochen habe, fragt Richter Schellhase. Thomas K. verneint.

Allerdings hatte einer seiner Kollegen zuvor im Zeugenstand anderes erzählt. Dann kommt noch zur Sprache, dass Thomas K. Schulden bei seinem Chef gehabt habe."Der hat ihn quasi in der Hand", soll ein Angestellter darüber gesagt haben. Detailansicht öffnen Mühsame Wahrheitssuche: der Prozess um den Abriss des Uhrmacherhäusls.

(Foto: Stephan Rumpf) Ebenfalls angeklagt ist Cüneyt C. Er leitete im Sommer 2017 ein kleines Bauunternehmen, und er soll im Auftrag von Andreas S. am 1. September 2017 das denkmalgeschützte Häuschen binnen Minuten mit einem Bagger zerstört haben. C.

ließ verlauten, dass er sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden habe. Am Tag vor dem Abriss war sein Angestellter bereits in der Oberen Grasstraße mit einem Bagger aufgetaucht und hatte mit der Schaufel gegen die Fassade geschlagen. Die Baustellen seien verwechselt worden, der Bagger und die Arbeiter hätten in Neuenstein sein sollen, ließ sich Cüneyt C. ein. Einer der Arbeiter sagt nun vor Gericht, er habe schon länger auf der Baustelle in München gearbeitet, und er habe den konkreten Auftrag gehabt, dort Glaswolle in Säcke zu packen.

Keine Rede von Neuenstein. Als sein Kollege mit dem Bagger gegen die Fassade schlug, habe er Cüneyt C. angerufen. Der habe ihm gesagt:"Bleib draußen und geh nicht rein." Nach Angaben von Sebastian O.

sollen vor dem Vorfall mit dem Bagger Wände und Dachbalken angesägt worden sein, damit das Haus schneller in sich zusammenfällt. Am Tag des Abrisses, so erzählt der nächste Zeuge Sami H., habe er seinen Freund Cüneyt C. auf der Baustelle an der Oberen Grasstraße besucht. Anlässlich des muslimischen Zuckerfestes sei man Kaffee trinken gegangen.

C. habe sich ganz normal verhalten. Da es zu regnen anfing, habe C. ihn gebeten, mit auf die Baustelle zu kommen, um eine Plane über die Lücke im Dach zu ziehen. Dann habe C.

gesagt, er wolle noch den Bagger gerade hinstellen. C. habe einen Anruf erhalten, sei in den Bagger gestiegen,"und dann ist es passiert". Er habe nicht eingegriffen, das sei ihm zu gefährlich erschienen. Er habe auch den Leuten, die aufgeregt zur Baustelle liefen, gesagt, sie sollten nichts tun.

Cüneyt C. sei plötzlich"komisch, nervös und gestresst" gewesen, hatte Sami H. bei der Polizei gesagt. Vor Gericht will er das so nicht bestätigen. Er sei ja viel zu weit weg gestanden und habe das nur geschlussfolgert, weil C.

in den Bagger gestiegen sei. Nach wenigen Minuten sei"das Haus runter" gewesen, C. sei aus dem Bagger gestiegen und wortlos davongegangen. Die Verteidiger von Andreas S. erklären in der Verhandlung, dass die belastende Aussage des vorherigen Verhandlungstags von Sebastian O.

"an zentralen Stellen unrichtig und nicht glaubhaft" sei. Sie mutmaßen, dass Sebastian O., den Angestellte als"rechte Hand von S." tituliert hätten, bei seiner polizeilichen Vernehmung als Beschuldigter hätte belehrt werden müssen."Vermutlich hätte er dann nichts mehr gesagt.

" Die Anwälte vermuten, dass ein Verfahren gegen O. wegen Beihilfe eingestellt worden sei,"damit er als Zeuge für die Hauptverhandlung zur Verfügung" stehe. Der Prozess wird Ende Mai fortgesetzt. © .