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Klima, Gersemann-Olaf

Klima: Die Konzentration auf grüne Themen schadet uns - WELT

Klima: Die Konzentration auf grüne Themen schadet uns

16.1.2020

Klima : Die Konzentration auf grüne Themen schadet uns

Konzernbosse wetteifern um ein möglichst grünes Image. Dabei kann eine übertriebene Konzentration auf den Klima schutz am Ende allen schaden – auch dem Klima selbst.

Anzeige Erst der Streit von Klimaaktivistin Luisa Neubauer und Siemens-Boss Joe Kaeser, dann der „Green New Deal“ der EU, tags darauf ein Auto- und ein Kohlegipfel in Berlin, flankiert von einer öffentlichkeitswirksamen Verfassungsbeschwerde gegen die Klimaschutzpolitik der GroKo. Man könnte aktuell den Eindruck bekommen, dass es kein anderes Menschheitsproblem mehr gibt als den Klima- und sonstigen Umweltschutz. Neubauer, eine 23-jährige Geografie-Studentin aus Hamburg-Blankenese, scheint beim Agendasetting einflussreicher zu sein als Noch- und Noch-nicht-Kanzlerin zusammengenommen. Und es ist nicht so, dass Deutschland damit alleine stünde. Das zeigt der gerade erschienene jährliche Globale-Risiken-Report Lesen Sie auch Bundesverfassungsgericht Der ideologisch verzerrten Klimadebatte endlich den Prozess machen Nun ist es natürlich gut und richtig, dass der Schutz des Klimas binnen Jahresfrist auf der Agenda von Politik und Wirtschaft viel höher gerutscht ist. Für die Unternehmenschefs ist das Engagement gegen die Erderwärmung augenscheinlich ein Win-win-Spiel: Die Kunden wollen es (vorgeblich) so; die Anteilseigner bis hin zum erzkapitalistischen Fonds-Titanen Blackrock verlangen es (nach eigenen Angaben); und die öffentliche Meinung gebietet es (scheinbar). Also will niemand mehr den Eindruck erwecken, vom Zeitgeist mitgeschleift werden zu müssen. Lieber möchte der gemeine CEO an der Spitze der Bewegung gesehen werden – und sei es nur beim Schlangestehen um neue Subventionen. Lesen Sie auch Broder bei „Fridays for Future“ „So viel Glauben bei so wenig Wissen, das ist schon eindrucksvoll“ Anzeige Doch gerade Firmenlenker müssten wissen: Am Ende hat alles seinen Preis. Alle finanziellen Mittel, alle Tatkraft auf den zeitgemäß erscheinenden Umgang mit dem Klimathema zu konzentrieren könnte letztlich sogar kontraproduktiv sein. Wie in den 70er-Jahren. Damals fokussierte sich die Wirtschaft nach dem ersten Ölpreisschock auf das Energiesparen. Kostendrücken trat an die Stelle des Produktivitätsstrebens. Lesen Sie auch Konjunktur Das Mini-Wachstum offenbart das Ende des deutschen Modells Die Folgen waren gewaltig, das flotte Produktivitätswachstum brach dauerhaft ein, das Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit, das der Westen bis dahin erlebt hatte, fand ein jähes Ende. Versuchte man, den so seither entgangenen Wohlstandszuwachs der Menschheit aufzuaddieren, landete man bei einem zweistelligen Billionen-Euro-Betrag. Ein ähnliches Szenario könnte nun bevorstehen, wenn nur grün noch gut ist. Die Chancen, die der rasante technologische Fortschritt eröffnet, sind groß wie selten. Werden sie konsequent genutzt, würden gewaltige finanzielle Mittel frei – auch für die Lösung sozialer und ökologischer Probleme. Aber auch nur dann. Anzeige Deutschland ist in diesem Sinne auf keinem guten Weg. 2019, dies gab das Statistische Bundesamt gerade bekannt, schrumpfte das Produktivitätswachstum auf erbärmliche 0,1 Prozent. Da liegt der Eindruck nahe, dass viele Firmen gut beraten wären, zur Abwechslung mal wieder ihre gesellschaftliche Kernfunktion in den Blick zu nehmen. The business of business, schrieb der große Milton Friedman schon im Jahr 1970, is business. Weiterlesen: WELT

So ein Rohrkrepierer! Wie verantwortungslos kann dummer Kapitalismus sein? Sie verdienen anscheinend noch zuviel! Wünsche Ihnen mal auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen und die Luft anderer Sterblicher einzuatmen! Arroganz pur! was für ein Verlierer Sagt wer? ...die, die es schon ihr ganzes Leben über versäumt haben, Maßnahmen zum Schutz des Klimas und der Natur aktiv in die Wege zu leiten... btw. Umweltschutz und soziale Themen schließen sich nicht aus, aber erfordern Mut zur Veränderung!

Würde man konsequenter politische Problemfelder angehen und nicht mit halbherzigen Lösungen abspeisen, könnte man sich auch mit anderen Themen beschäftigen. Der Reformstau wird in allen Sektoren nicht geringer, stattdessen versenkt man unnötig Zeit in Scheindebatten.

Kohleausstieg: Ost gegen West, Kohle gegen KlimaEinen Fortschritt gibt es inzwischen immerhin: Die Beteiligten verlieren die Geduld. Heute Abend beim Spitzentreffen könnte der Streit um den Kohleausstieg einen entscheidenden Schritt vorankommen. Kohle Wird morgen dann der letzte Bagger verschrottet? Wie lernen die braven Bürgis denn sonst, dass Ihr Lebenswerk ein Fail war und sie sich nichts erarbeitet haben außer der Verachtung der nachfolgenden Generationen? Der Westen hat den Kohleausstieg schon durch, die letzte Zeche ist lange dicht. Das Narrativ 'Ost gegen West' ist hier mehr als unpassend, , denn die westdeutschen Standorte haben das alles durchlitten. Was ist mit dem Haushaltsüberschuss als Mittel der Gestaltung? Na endlich geht mal das Licht aus. Freu mich drauf.

„Green Deal“ vorgestellt: Bei von der Leyens Klima-Plan gibt’s Zoff ums GeldDer Kampf der EU gegen den Klima wandel ist beschlossen, doch der „Green Deal“ von EU-Chefin von der Leyen gerät zum Milliarden-Poker. Da hat wer was Zuviel 💁‍♂️🤫 Klar, wer will schon den anderen Geld geben, damit die sich damit einen flotten Lenz machen können ? Schon deshalb wird es nichts mit dem Green Deal. Andere Länder wollen sich Ihren Klimaschutz von Deutschland bezahlen lassen. Wir haben schon die modernste Atomindustrie geopfert und schalten jetzt noch die saubersten KKW in Europa ab. Irgendwann ist mal Schluss mit Vorbild.

Thüringen: Rot-Rot-Grün einigt sich auf MinderheitsregierungLinke, SPD und Grüne haben sich auf einen Vertrag über eine Minderheitsregierung in Thüringen geeinigt. Für die Durchsetzung ihrer Politik fehlen vier Stimmen. Machterhalt um jeden Preis . Haben die denn nicht bekommen, dass der Drittplatzierte MikeMohring das Ministerpräsidentamt für sich reklamiert? 🤒

Bon-Pflicht: Wie die Kasse dieses Bäckers das Zettel-Chaos löstDresden – Alle Welt regt sich über die Papierverschwendung durch die neue Bon-Pflicht auf. Ein Bäcker hat jetzt ein Rezept dagegen. 👍 Genial. Seine Mailadresse hat man dann direkt verschenkt 🤦‍♂️ am besten nutzt man eine App, die dann jeden Kauf registriert und vernetzt, mit Datum, Ort und Zeit. Wer sich in die Hose macht wegen eines Zettelchens, kann seine Brötchen ja auch selbst backen. Wichtig ist dass der Kassenbong aus Tropenholz gemacht worden ist😂

Handelsstreit: China und USA wollen erstes Handelsabkommen unterzeichnenIm Konflikt der beiden gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt stehen die Signale auf Entspannung. Doch viele Probleme bleiben weiter ungel\u00f6st. Gäbe es nicht den wankelmütigen Herrn Trump, könnte man einen Vertrag mit den USA als solide bezeichnen. Aber mit Trump an der Spitze sind die USA eher ein unsicherer Kantonist in Sachen Vertragstreue. Mit Vertrag ist wie ohne Vertrag. Nicht 'doch', meine Lieben. Ein erster Schritt, wie es alle nennen, kennt kein doch.

Bayern: Ein Dorf ohne Kneipe: Wer wird bei uns Wirt?Seit Jahrzehnten war das Gasthaus „Hofmarkt“ das Herz der Gemeinde Geratskirchen (853 Einwohner) in Bayern. Aus, vorbei! Im Dezember verstarb Wirt Fred Lehner (76), der die Kneipe 23 Jahre lang führte. Hilfe, ein Dorf sitzt auf dem Trockenen!In ihrer Not griffen die Bewohner zu einer ungewöhnlichen Maßnahme. Lesen Sie mit BILDplus, wie die Dörfler den vakanten Job am Zapfhahn des Wirtshauses anpreisen. *** BILDplus Inhalt *** Na der der fragt.



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