Gesetzesreform in Spanien: Regierung bringt Extra-Krankentage für Regelschmerzen auf den Weg

17.05.2022 22:51:00

Zusätzliche Krankentage für Frauen mit Menstruationsbeschwerden soll es künftig in Spanien geben. Kritik kommt nicht nur von Arbeitgeberverbänden, auch von Gewerkschaften und Betroffenen.

Spanien, Menstruationsurlaub

Zusätzliche Krankentag e für Frauen mit Menstruationsbeschwerden soll es künftig in Spanien geben. Kritik kommt nicht nur von Arbeitgeberverbänden, auch von Gewerkschaften und Betroffenen. Menstruationsurlaub

Zusätzliche Krankentag e für Frauen mit Menstruationsbeschwerden soll es künftig in Spanien geben. Kritik kommt nicht nur von Arbeitgeberverbänden, auch von Gewerkschaften und Betroffenen.

1Auch bei Arbeitnehmervertretern ist die Reform umstritten. „Man muss bei dieser Art von Entscheidungen vorsichtig sein“, mahnte vorab etwa Cristina Antoñanzas, Vize-Chefin der UGT, einer der beiden größten Gewerkschaften des Landes. Die Krankheitstage bei Menstruationsbeschwerden könnten sich indirekt auf den „Zugang von Frauen zum Arbeitsmarkt“ auswirken.

Vorbehalte hat auch die Vereinigung der Opfer von Endometriose, einer chronischen Frauenkrankheit, die oft mit besonders schmerzhaften Regelblutungen einhergeht. „Mehr als freie Tage brauchen wir eine Anerkennung unserer Beeinträchtigung“, sagte Verbandschefin Ana Ferrer. Sie fürchtet eine „Diskriminierung“ von Frauen wegen ihrer Regelbeschwerden.

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Ich finde Menstruationsurlaub in Ordnung. Da Frauen ja älter als Männer werden und auch im Alter fitter sind, könnte man bei Ihnen ja das Renteneintrittsalter als Ausgleich nach hinten schieben Gefällt mir, aber mit Pille entfallen doch diese Beschwerden, oder?🤷‍♂️🤷‍♂️🤷‍♂️ Keine Menstruation mehr an Wochenenden in Spanien…:-)

Wir sind gespannt, ob sich der menstruationsurlaub durchsetzt! Mädels, falls ihr zuhause liegt und Schmerzen habt, schaut mal bei FirstA vorbei. Wir liefern Medikamente in 30 min bis an die Haustür!❤️‍🩹💊 Wird halt keiner mehr Frauen einstellen, das Problem löst sich von selbst 🤷🏻‍♂️ Können Gemderfluid das auch in Amspruch nehmen ?

Free bleeding zuhause ist weniger demonstrativ FAZ = alter weißer Mann Montero und ihr Partner Pablo Iglesias, für Spanier ein rotes Tuch ein Kommunistisches Selbstbedienungs-Duett mit mangelndem Sozialverhalten mit denen hat sich PSOE Sanchez keinen Gefallen getan! Tja was soll ich sagen. Ich bin ein Mann, ich habe diese Probleme nicht. Also muss ich die Fresse halten.

Frauen bekommen also mehr Urlaub? Gute Stimmung dann.

Keine Arbeit mit RegelschmerzenZusätzliche bezahlte Krankentag e für Frauen mit starken Menstruationsbeschwerden - eine solche Regelung will die linksgerichtete spanische Regierung heute voraussichtlich beschließen. Es wäre ein Novum in Europa. Doch die Regelung ist umstritten. Und da fragt sich Mal einer wieso Frauen weniger verdienen 🤔 Just my 2 cents Das hilft sicher bei der Gleichberechtigung. Ne gute Sache 👍

Die Gleichstellungsministerin Irene Montero nutzte ihre Podemos-Genossinnen als Babysitter aus und missbrauchte auch ihre ehemalige Eskorte Elena González, die als Fahrerin für ihre Eltern hantieren musste. Alles vom Geld der Steuerzahler. Soviel zu Gleichberechtigung Geil wie hier Leute ihren unwitzigen geistigen Dünnschiss ablassen, die Null Erfahrung mit der Thematik haben, sage ich als jemand, der das auch nicht hat. Die Gegenargumente die im Artikel stehen sind aber valide, sollte man noch mal drüber nachdenken.

Ich menstruiere auch. Mal flüssig, mal fest. Reiche Länder mit armen Bürgern finanzieren arme Länder mit reichen Bürgern Ganz ehrlich, ich finde es der Gleichstellung abträglich. Bei Krankschreibung von weniger als drei Arbeitstagen wird meist keine Krankschreibung verlangt, das wäre diskreter und es entsteht kein 'Makel' bei Einstellung durch den höheren zu gewährenden Urlaubsanspruch.

Also als junger Mann hatte ich früher so starken sexuellen Drang, daß ich meine Arbeit nur mit Mühe und unter Schmerzen bewältigen konnte. Ein paar bezahlte Onaniertage hätten mein Leiden bestimmt wesentlich gemindert. Sry, ich bin ein Exehemann, der eine Frau hatte die damit ihre Probleme hatte, ich finde es angemessen und fortschrittlicher als jede Feminismusdebatte.

Dann sollte es aber für Männer freie Tage bei Prostatabeschwerden geben. Wär doch fair? * Ironie off*

Frauenrecht in Spanien: Menstruation ist kein UrlaubWas in Spanien an Gesetzgebung auf dem Weg gebracht wird, ist ein Gamechanger: Weibliche Gesundheit gehört mitten ins öffentliche Bewusstsein. Ein Kommentar von patrihecht. patrihecht Find ich gut. So ist auch bei der nächsten Beförderungsrunde sichergestellt dass ich und nicht die 'buhuhu, ich hab meine Tage' Kollegin vorran kommt. patrihecht Anderes Geschlecht, andere Bedürfnisse. Wir leben in einer Eier Gesellschaft und die geht 'immer' von Profit aus. Die Eierstöcke dagegen, haben andere Prioritäten. Gilt nicht für alle, wie immer...und doch sehen wir wo uns der Profit hinführt. patrihecht Güldet das auch für Frauen mit Penis?

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Empfehlungen: 1 Auch bei Arbeitnehmervertretern ist die Reform umstritten.Arbeiten trotz heftiger Unterleibsschmerzen während der monatlichen Regel - von dieser Tortur sollen Frauen in Spanien künftig befreit werden.Auf dem Weg zur Arbeit, ein Morgen in Madrid Foto: Paul White/ap Drei bis fünf Krankentage pro Monat bei Menstruationsbeschwerden, kostenfreie Tampons und Binden in Bildungseinrichtungen und Gefängnissen, Schwangerschaftsabbrüche auch ab dem Alter von 16 Jahren ohne Zustimmung der Eltern und Mutterschutz ab der 39.Zehn Mal hat der FC Bayern hintereinander die Bundesliga gewonnen.

„Man muss bei dieser Art von Entscheidungen vorsichtig sein“, mahnte vorab etwa Cristina Antoñanzas, Vize-Chefin der UGT, einer der beiden größten Gewerkschaften des Landes. Die Krankheitstage bei Menstruationsbeschwerden könnten sich indirekt auf den „Zugang von Frauen zum Arbeitsmarkt“ auswirken. Demnach sollen Spanierinnen das Recht bekommen, in solchen Fällen zu Hause bleiben zu können. Vorbehalte hat auch die Vereinigung der Opfer von Endometriose, einer chronischen Frauenkrankheit, die oft mit besonders schmerzhaften Regelblutungen einhergeht. Aufmerksamkeit bekommen derzeit zumindest in der deutschen Öffentlichkeit vor allem die Krankentage, die auch in Spanien umstritten sind: Führt „Menstruationsurlaub“ dazu, dass Frauen schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben? Die eigene Gesundheit aufgrund dieser Befürchtung zu opfern ist die seit Langem von vielen praktizierte, aber denkbar schlechteste Lösung. „Mehr als freie Tage brauchen wir eine Anerkennung unserer Beeinträchtigung“, sagte Verbandschefin Ana Ferrer. Um arbeitsfrei zu bekommen, muss eine betroffene Frau einen Arzt konsultieren. Sie fürchtet eine „Diskriminierung“ von Frauen wegen ihrer Regelbeschwerden." An der Poesie wäre zweifellos noch zu arbeiten.

Spaniens zweite große Gewerkschaft CCOO sieht in den Reformplänen hingegen einen großen „gesetzgeberischen Fortschritt“ dabei, „ein bislang ignoriertes gesundheitliches Problem sichtbar zu machen und anzuerkennen“. Spanischen Medien zufolge sieht der Gesetzentwurf monatlich drei zusätzliche Krankheitstage mit Lohnfortzahlung bei Menstruationsbeschwerden vor. Auch im deutschen Diskurs sind sogenannte reproduktive Rechte aber noch längst nicht angekommen, geschweige denn umfassend gewährt. Abgesehen von den zusätzlichen Krankheitstagen sieht das vom Gleichstellungsministerium ausgearbeitete Reformpaket noch weitere Erleichterungen für Frauen vor. So soll die Mehrwertsteuer auf bestimmte Hygieneprodukte für Frauen wie Binden oder Tampons komplett gestrichen werden. Extra-Krankentage gibt es bislang nur wenige Die Initiative wurde von der Gleichstellungsministerin Irene Montero vom kleineren linksalternativen Koalitionspartner Unidas Podemos vorangetrieben. Außerdem sollen Schwangerschaftsabbrüche in staatlichen Krankenhäusern erleichtert werden. Nichts ist je endgültig gesichert. Jugendliche sollen dem Reformvorhaben zufolge ab 16 Jahren ohne Einwilligung der Eltern abtreiben dürfen. Der Entwurf soll als Teil einer Neuregelung des Abtreibungsrechts eingebracht werden..

Abtreibungen sind im katholisch geprägten Spanien erst seit 1985 straffrei. Damals wurde ein Schwangerschaftsabbruch nach einer Vergewaltigung, bei Missbildung des Fötus oder wegen körperlicher oder psychischer Risiken für die Frau legalisiert. Aus den Reihen der sozialistischen PSOE-Partei von Regierungschef Pedro Sánchez gab es Vorbehalte gegen den Gesetzentwurf.. Seit 2010 sind Abtreibungen bis zur 14. Schwangerschaftswoche grundsätzlich erlaubt. Quelle: AFP .