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Formel 1 in Singapur: Vettel schafft Befreiungsschlag und verärgert Leclerc - WELT

Formel 1: Vettel schafft Befreiungsschlag – und verärgert seinen Teamkollegen

22.09.2019 17:16:00

Formel 1 : Vettel schafft Befreiungsschlag – und verärgert seinen Teamkollegen

Überraschend holt Ferrari beim Großen Preis von Singapur einen Doppelsieg. Anders als in Monza triumphiert diesmal Sebastian Vettel , Charles Leclerc wird Zweiter – und ist wütend.

Mit einer selbst fehlerlosen Leistung fuhr Vettel so völlig unverhofft seinen ersten Saisonerfolg ein – sehr zum Ärger seines Teamkollegen Leclerc. Der Monegasse war von der Pole Position gestartet und fuhr nach Spa und Monza dem nächsten Sieg entgegen. Nach dem einzigen Boxenstopp lag Vettel plötzlich vor dem 21-Jährigen, der den Rest des Rennens mit bitteren Vorwürfen an sein Team verbrachte.

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Hamilton wartet nun zwar seit drei Rennen und drei Ferrari-Siegen nacheinander zwar auf seinen nächsten Sieg. Im Klassement liegt der 34 Jahre alte fünfmalige Champion aber noch immer klar vor der Konkurrenz, Vettel ist Fünfter mit 102 Zählern weniger als der Silberpfeil-Star. Sein Sieg im 235. Rennen seiner Karriere war aber eine Erlösung. Zuletzt hatte Vettel am 26. August 2018 im belgischen Spa-Francorchamps gewonnen.

Leclerc verteidigte die Pole souverän Anzeige Nach einem Sieg des viermaligen Champions hatte es zu Beginn noch nicht ausgesehen. 164 Meter Spannung bis zur ersten Kurve, alles ging glatt. Leclerc verteidigte nach dem Erlöschen der Roten Ampeln souverän seine fünfte Pole Position. Vettel versuchte von Position drei aus Hamilton zu attackieren. Der Brite wehrte die Angriffe aber ab. Weiter hinten demolierte sich Nico Hülkenberg auf dem engen Kurs den Wagen und musste nach den ersten fünf Kilometern an die Box, er bekam dabei gleich die härteste Reifenmischung aufgezogen und machte ordentlich Tempo. Der 32 Jahre alte gebürtige Emmericher, der ohne Cockpit fürs kommende Jahr ist, fuhr teilweise über anderthalb Sekunden schneller als die Spitze.

„Ich kann nicht noch langsamer“, funkte Hamilton genervt an den Kommandostand. Das Problem: Wer zu viel Gas gab, den drohten die Reifen auch schneller im Stich zu lassen. Weil aber alle auf eine Einstopp-Strategie setzten, wollten sie den Reifenwechsel so lange wie möglich hinauszögern. Für Spannung sorgte das Bummeltempo an der Spitze erstmal nicht. Wer würde als erster von den Topfahrern zum Reifenwechseln an der Box vorbeikommen? Vettel war's.

Lesen Sie auch Ferrari-Star Vettel fährt auf Bewährung - in doppelter Hinsicht Auf einmal gab auch Hamilton Gas, verkürzte den Rückstand auf Leclerc, der nun auch zum Reifenwechsel fuhr - und hinter Vettel wieder rauskam. Absicht von Ferrari? Offen. „Was zum Teufel...“, fluchte Leclerc, nachdem er von seinem Renningenieur zu hören bekommen hatte, Druck zu machen. Der Sieger der beiden vergangenen Rennen war stinksauer.

Zur Rennhälfte lief alles zugunsten von Vettel Anzeige Beide Mercedes blieben noch auf der Strecke. Vorbei war die Bummelei. Ein paar Runden nach Bottas kam auch Hamilton rein und maßgeschneidert vom Team zumindest vor seinem finnischen Gehilfen wieder auf den Kurs. Zur Rennhälfte lief alles zugunsten von Vettel, der bei einem Kompromisslos-Manöver den Toro Rosso von Pierre Gasly touchierte, Antonio Giovinazzi von Ferraris Partnerteam Alfa Romeo ließ Vettel ohne Gegenwehr vorbeiziehen. In Runde 31 führte der 32 Jahre alte Heppenheimer das Feld an.

Und dann passierte es: Das Safety Car musste kommen, wie in jedem Jahr seit dem ersten Rennen in Singapur 2008. George Russell war mit seinem Williams in die Streckenmauer gefahren. Vettels Vorsprung auf Leclerc war dahin, der auf Hamilton auf Rang vier liegend ebenfalls.

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21 Runden vor Schluss ging es wieder zur Sache, Vettel blieb vorn. Doch er war noch nicht durch. Sergio Perez sorgte für den nächsten Safety-Car-Einsatz. Vettel blieb wieder cool, Leclerc erzürnte sich noch immer. „Ich mache keine Dummheiten, es war aber nicht fair“, funkte er an die Box. Er kam an Vettel diesmal nicht ran, auch nach der dritten Safety-Car-Phase nicht.

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das war einfach nur klug von vettel alles andere zu dem thema ist sinnlos der kleine franzose sollte mit dem mimimi besser aufhören... SingaporeGP Den Teamkollegen, der in Monza keinen Windschatten gab und Vettel ausgebremst hat? Tja nun.

Vettel im zweiten Singapur-Training vor Leclerc Sebastian Vettel hat sich nach seinem persönlichen Horror-Wochenende von Monza mit einem kleinen Erfolgserlebnis zurückgemeldet.

Formel 1 in Singapur: Vertrauensfragen für VettelDa Routine, dort gezielte Rotzigkeit: Der Kampf um die Nummer 1 bei Ferrari geht in Singapur in die nächste Runde. Für Sebastian Vettel stellen sich Vertrauensfragen. Sebastian Vettel sollte bei Ferrari die Brocken hinwerfen. Es gibt mit Sicherheit Rennställe, die er mit seiner Erfahrung nach vorne bringen könnte. Und Solche, würden einen Fahrer wie Vettel mit offenen Armen Empfangen. Neue Herausforderung und Motivation statt (Dauer-)Frust. Vettel könnte eine neue Karriere als Klimabotschafter versuchen. Langsam fahren für Greta.

3. Training in Singapur: Leclerc Schnellster, Vettel Dritter Ferrari -Pilot Charles Leclerc hat im letzten freien Training zum Großen Preis von Singapur überraschend die Bestzeit gesetzt und erneut seinen Teamkollegen Sebastian Vettel hinter sich gelassen.

Zweites Training: Hamilton Schnellster, Vettel vor LeclercBeim zweiten Training des Großen Preis von Singapur lief es für Sebastian Vettel um einiges besser als zuvor in Monza : Der Heppenheimer fuhr die drittschnellste Zeit (Video: 1:17 Min.). Oops

Erster Saison-Sieg nach Krise - Formel 1 endlich wieder völlig Vettel!ER KANN ES EBEN DOCH NOCH! Sebastian Vettel (32) gewinnt den Großen Preis von Singapur mit einer fehlerfreien und sicheren Vorstellung. Sein erster Sieg! 👍🏿👀👌

Ferrari-Star: Vettel fährt auf Bewährung - in doppelter Hinsicht - WELT Sebastian Vettel steht in Singapur unter gewaltigem Druck. Er braucht dringend ein Erfolgserlebnis gegen den aufstrebenden Ferrari -Kollegen Charles Leclerc . Doch schon der kleinste Fehler hätte weitreichende Folgen. Wenn Vettel 2020 Weltmeister mit Ferrari wird würde ich den Vertrag an seiner Stelle nicht verlängern. Das hätte Ferrari nicht verdient. Vettel sollte nach 2020 lieber einen kleineren team wie williams oder so helfen nach vorne zu kommen. Das würde viel mehr passen.