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Coronavirus: Hamburger Apothekerin kämpft um Versorgung ihrer Kunden - WELT

„Wir sind ausverkauft“, sagt die Apothekerin

07.04.2020 02:21:00

„Wir sind ausverkauft“, sagt die Apothekerin

Die Angst vor dem Coronavirus sorgt seit Wochen für Hamsterkäufe auch bei Apotheken. Doch was passiert, wenn Medikamente nicht mehr verfügbar sind? Die Hamburg er Apothekerin Doris Lüdke kämpft um die Versorgung ihrer Kunden.

Die ältere Dame, die sich gerade im Verkaufsraum der Traditionsapotheke nach Atemmasken erkundigt, ist nur eine von vielen, die an diesem Tag mit leeren Händen nach Hause geschickt werden. „Wir haben schon Ende Januar das aufgekauft, was die Großhändler an Mengen hergegeben haben“, sagt Lüdke. Der Bestand habe jedoch nicht lange gehalten. Später hätten sie und ihr Team dann versucht, Restbestände an Mundschutz und Desinfektionsmittel im Internet zu bestellen – mit mäßigem Erfolg.

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Lesen Sie auch Kampf gegen Corona Wer jetzt wirklich eine Schutzmaske braucht Zwar stellt Lüdke wie viele andere Apotheker in dieser Zeit auch eigenes Desinfektionsmittel her. Um Ressourcen zu schonen, beschränke sie die Ausgabe jedoch zurzeit noch auf Risiko- und Bedarfskunden wie Diabetiker, Chemotherapie-Patienten, Arztpraxen oder Pflegekräfte.

Anzeige Doch nicht nur Atemmasken und Desinfektionsmittel, auch diverse Standardarzneimittel wie etwa Paracetamol seien nur noch begrenzt verfügbar, selbst als Zäpfchen oder Saft, wie sie in der Regel für die Behandlung von Kindern und Säuglingen benötigt werden. „Kleinkinder mit Fieber sind dadurch jetzt besonders gefährdet“, sagt Rogia Walizadah (27), die in der Apotheke als pharmazeutisch-technische Assistentin arbeitet.

Betrübt zieht die junge Frau dabei eine der Schubladen auf, in der die letzten drei Flaschen Paracetamolsaft für Notfälle gelagert werden. Auch Mittel zur Blutdrucksenkung, Antidepressiva oder Schilddrüsenmedikation, die in einem Regal wie kostbare Raritäten aufgereiht stehen, sind immer schwerer zu bekommen. Das sei jedoch nicht erst seit Beginn der Corona-Krise der Fall, sondern schon lange vorher ein bekanntes Problem gewesen.

Lesen Sie auch Corona-Krise Krisenvorsorge bei der Bundeswehr? Eingespart Diese Einschätzung teilt auch die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Tatsächlich haben Apotheken in Deutschland schon seit mehr als drei Jahren mit starken Engpässen bei Arzneimitteln zu kämpfen, darunter auch bei den ,Kassenschlagern‘“, sagt Pressesprecher Reiner Kern. Grund dafür seien unter anderem die strengen Rabattverträge mit Pharmaunternehmen, welche die Apotheker im Verkauf stark regulieren würden.

Anzeige „Wir setzen mit dieser Krise also auf eine Situation auf, die schon vorher alles andere als optimal war“, erklärt der Experte. Die Vertragsregeln seien erst Ende März außer Kraft gesetzt worden, um den Apotheken in der Krisenzeit mehr Spielraum zu gewähren. Trotzdem ist es den Apothekern nach wie vor nicht gestattet, von verschriebenen Packungsgrößen abzuweichen.

Lesen Sie auch Corona-Abzocken Und plötzlich steht das „Gesundheitsamt“ vor der Tür Von solchen Missständen will sich Doris Lüdke nicht entmutigen lassen. Ihren Mut schöpft sie vor allem aus den Erfahrungen ihrer Vergangenheit. „Ich habe schon in der DDR als Apothekerin gearbeitet, ich bin Engpässe also gewohnt“, sagt sie lachend. In dieser Zeit habe sie gelernt, dass man in Zeiten der Not flexibel sein muss, um sie zu überstehen. Dafür sei es notwendig gewesen, dass ihre Mitarbeiter alle an einem Strang ziehen und mit viel Kreativität nach Alternativlösungen suchen.

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Seitdem tragen ihre Mitarbeiter Brillen mit Kunststoffgläsern, um die Bindehaut zu schützen. Zusätzlichen Schutz bieten Plexiglasscheiben an den Bedienplätzen. Statt Desinfektionsmittel werden alkoholische Tupfer angeboten, mit denen im Notfall die Handflächen gereinigt werden können. Und die Mütter ihrer beiden Mitarbeiterinnen nähen Schutzmasken, die dann verkauft werden können. „Es gibt natürlich auch hier eine Warteliste, aber die Kunden freuen sich sehr über das Angebot“, sagt sie.

Lesen Sie auch Corona-Pandemie So sieht Apples Gesichtsmaske gegen das Coronavirus aus Anzeige Vor allem in der Krisenzeit will Lüdke so zeigen, dass der Apothekerberuf weit über den Verkauf von Medikamenten hinausgeht. „Apotheker zu sein bedeutet in erster Linie, für die Menschen da zu sein, ihre Probleme zu verstehen, sie zu beraten und Lösungen zu finden“, sagt sie. Schließlich seien Apotheken die erste Anlaufstelle, wenn Arztpraxen nicht besetzt sind oder medizinische Hotlines nicht erreicht werden können.

Diese „Lotsenfunktion“ nutze sie zurzeit vor allem, um ihre älteren Kunden auf die Gefahren des Virus aufmerksam zu machen. „Wir beobachten leider, dass viele ältere Menschen immer noch sehr viel draußen unterwegs sind, auch ohne triftigen Grund“, sagt sie. „Viele haben den Ernst der Lage wohl noch nicht erkannt.“ Bei jeder Gelegenheit versuche sie daher, den Menschen die Notwendigkeit der „Heimquarantäne“ in Erinnerung zu rufen.

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Also ich sehe da noch jede Menge Arzneien im Hintergrund... wahrscheinlich stammt das Foto wieder aus eurem unsortierten Archiv und zeigt die südafrikanische Apothekerin Desiree Sumwabwe in Ihrer Apotheke in Kapstadt Das Foto in der Pose einer 'Superheldin' wirkt da ziemlich deplatziert... Dann war das jetzt schon ein Erfolgreiches 2020. Die Wirtschaft boomt. Danken Sie der CDU dafür

Ach, wie lieb! Die Kanzlerin hat zum Telefon gegriffen und mit dem indischen Premier gesprochen, damit Deutschland beim Kampf um die begehrten Pharma-Produkte nicht ins Hintertreffen gerät. Merkel muss alle atemschutzmasken zürück von usa,weil sie haben alles gestohlen zum Glück hab ich noch meine Asthma Medikamente bekommen, gleich für 1,5 Jahren verschreiben lassen, Budesonid zweimal 3 Stck. und Salbu Easyhaler zweimal 2 Stck. Wer weiß ob es da nicht schwierigkeiten gibt in Zukunft . Bei L-Thyroxin bin ich gespannt, wie es da weiter geht.

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