Börse aktuell: Dow Jones eröffnet stark

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Börse aktuell: Wachsende Zuversicht bei Anlegern

Geldanlage Und Finanzen, Bmw

24.3.2020

Börse aktuell: Wachsende Zuversicht bei Anlegern

Einen Tag nach der Hilfspaket-Ankündigung der US-Notenbank Fed steigen die Kurse in Europa und in Asien wieder.

Montag, 23. März, 19.00 Uhr: Der Streit über das US-Konjunkturpaket und die massiven staatlichen Einschränkungen zur Eindämmung des haben zum Wochenauftakt Europas Börsen erneut auf Talfahrt geschickt. Lediglich ein neues Paket der US-Notenbank Fed zur Stützung der heimischen Wirtschaft bremste die Talfahrt des Dax ein wenig. Nach morgendlichen Verlusten von bis zu fünf Prozent drehte der deutsche Leitindex zwar sogar kurz ins Plus. Am Nachmittag gab der Dax dann jedoch wieder eineinhalb Prozent auf 8798 Punkte nach. Immer stärker rückten dabei die USA in den Fokus der Anleger."Die USA drohen nach Europa nun zum neuen Epizentrum der Corona-Pandemie zu werden", sagte Jochen Stanzl, von CMC Markets. Goldman Sachs geht mittlerweile für das zweite Quartal von einem Einbruch des realen US-Bruttoinlandsprodukts um knapp ein Viertel aus. Für die Weltwirtschaft rechnet die Investmentbank mit einem Rückgang von rund einem Prozent in diesem Jahr. Das ist ein stärkerer wirtschaftlicher Einbruch als im Jahr nach der globalen Finanzkrise 2008. Immer mehr sehen sich derzeit gezwungen, ihre Jahresziele zu streichen - unter ihnen auch der Triebwerksbauer MTU . Er setzt zudem die Produktion an einigen europäischen Standorten für mehrere Wochen aus. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus nahm seine Jahresziele ebenfalls zurück; genauso die VW-Tochter Traton . Zudem strichen einige die Dividende. Während MTU am Dax-Ende knapp zwölf Prozent einbüßten, gaben Airbus im M-Dax um 8,6 Prozent nach. Traton verloren im S-Dax knapp vier Prozent. Zu jenen, die wie Airbus keine Dividende für 2019 mehr zahlen werden, zählt außerdem der Versorger Innogy . Die frühere RWE-Tochter, die nun zum Konkurrenten Eon gehört, gab Jahreszahlen bekannt. Da längst weniger als 10 Prozent der Innogy-Aktien im freien Umlauf sind, reagierten die Papiere kaum. Eon indes büßten im Dax 4,3 Prozent ein. Im M-Dax profitierten Hellofresh von der aktuellen Aufnahme in den Index der mittelgroßen Werte. Die Titel des Kochboxenlieferanten sprangen um 7,5 Prozent hoch. Die Ankündigung weiterer massiver Hilfen der US-Notenbank beruhigte die Anleger an der Wall Street etwas. Der Dow Jones verlor allerdings zum Handelsanfang 1,6 Prozent und lag bei 18 878 Punkten. amon, Reuters, dpa Montag, 23. März, 19.00 Uhr: Der Kurs des Euro ist am Montag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung konnte sich etwas stabilisieren, nachdem sie in der vergangenen Nacht bis auf 1,0636 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit drei Jahren gefallen war. Am Nachmittag wurde der Euro ein Prozent höher bei knapp 1,08 Dollar gehandelt. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern profitierte der Euro von einer Dollarschwäche , nachdem ein politischer Streit in den USA über das Billionen-Konjunkturpaket für die amerikanische Wirtschaft die Investoren verunsicherte. Verhandlungen um ein Coronavirus-Konjunkturpaket waren ins Stocken geraten. Auch ein neues, umfangreiches Notpaket der US-Notenbank Fed zur Linderung der Corona-Krise belastete den Dollar. Nach Zinssenkungen und einem großen Anleihekaufprogramm kündigte die Fed nun an, unbegrenzt Staatsanleihen und bestimmte mit Hypotheken besicherte Wertpapiere zu kaufen. Zudem legt sie mehrere Kreditprogramme auf, mit denen vor allem die Unternehmen und Haushalte gestützt werden sollen. Die Ölpreise haben sich am Montag nach der jüngsten Talfahrt uneinheitlich gezeigt. Zuvor hatten eine steigende Fördermenge in Russland und Verzögerungen beim US-Hilfspaket für die Wirtschaft sowie verhärtete Fronten im Preiskrieg führender Ölförderländer die Preise stark belastet. Für kurze Zeit war die Notierung der US-Leitsorte WTI unter die Marke von 20 Dollar je Barrel gefallen. Im Nachmittagshandel stabilisierte sich die Notierung. Ein Barrel kostete sogar 19 Cent mehr als am Freitag. Für die europäische Sorte Brent ging es dagegen steil nach unten. Der Preis fiel um 4,5 Prozent auf 25,78 Dollar und lag nur noch leicht über dem 17-Jahres-Tief der vergangenen Woche. Da gleichzeitig wichtige Förderländer den Ölhahn bis zum Anschlag aufdrehten, müsse mit einem weiteren Preisverfall gerechnet werden, sagte Analyst Edward Moya vom Brokerhaus Oanda. amon, Reuters, dpa Montag, 23. März, 15.46 Uhr: Der Trump-Effekt an der Börse ist dahin: Der wichtige amerikanische Aktienindex S&P500 hat all sein Wachstum unter Trump wieder kassiert. In der Spitze hatte das amerikanische Börsenbarometer unter dem Präsidenten knapp 50 Prozent zugelegt. Doch seit seinem Allzeithoch am 20. Februar ist der Index vor dem Hintergrund des Coronavirus ordentlich eingeknickt. Trump und die Anleger verbindet eine wechselvolle Geschichte: Einerseits hatten US-Aktien auch durch Trumps Steuerreform enorm zugelegt. Andererseits hat Trump einen Handelsstreit angefacht und immer wieder auch einzelne Unternehmen auf Twitter scharf angegangen. Kaum ein Präsident hat so wie Trump auf den Lauf des Aktienmarkts geschielt: Lief es an der Börse gut, heftete sich Trump das oft als Lorbeeren an. Sollte er Ende dieses Jahres nicht zum Präsidenten gewählt werden, warnte er einmal, würden die Aktienbörsen stürzen. Statistisch gesehen sind US-Wahljahre gute Jahre für amerikanische Indizes wie den S&P500. In Jahren des Urnengangs zwischen 1928 und 2013 stieg der Index durchschnittlich um elf Prozent, wie eine Auswertung zeigt. Auch weil Präsidentschaftskandidaten oft mit finanziellen Versprechungen für gute Börsenlaune sorgen. Ob diese Logik im Corona-Jahr jedoch ebenfalls greift, darf bezweifelt werden. gojd Montag, 23. März, 14.37 Uhr: Die US-Notenbank Fed wird ihre Anleihenkäufe erheblich ausweiten. Spätestens jetzt hat sie ihren Was-immer-es-kostet-Moment." Whatever it takes" - mit diesem Satz hatte der damalige EZB-Chef Mario Draghi allen Spekulanten den Kampf gesagt. Egal wie teuer es für die Notenbank wäre - alle Wetten gegen den Euro seien zum Scheitern verurteilt, hieß das. Die US-Notenbank wird nun etwa unbegrenzt Anleihen erwerben, die staatlicherseits abgesichert sind. Zusätzlich werden Kreditprogramme aufgelegt, von denen sowohl große als auch kleine Unternehmen profitieren sollen."Es ist klargeworden, dass unsere Wirtschaft mit erheblichen Unterbrechungen konfrontiert sein wird", hieß es seitens der Fed. Der Dow Jones öffnet trotz der Ankündigungen im Minus: Der weltweit beachtete US-Börsenindex verliert knapp drei Prozent. Der Dax notiert am Nachmittag gut zwei Prozent im Minus. Montag, 23. März, 12.33 Uhr: Der Dax brach zu Handelsbeginn um knapp fünf Prozent ein, im weiteren Verlauf erholte sich das Börsenbarometer leicht auf ein Minus von nur noch knapp drei Prozent. Auch die US-Börsen dürften heute wieder deutlich im Minus eröffnen: Der Future für den Dow Jones deutet auf einen Verlust von rund zweieinhalb Prozent zu Handelsbeginn hin. Der Preis für Rohöl fällt nach der spektakulären Erholung in der vergangenen Woche wieder: Der Preis für die Nordseesorte Brent sackt um gut fünf Prozent auf 25,45 Dollar ab. Montag, 23. März, 8.12 Uhr: Die New Yorker Börse stellt wegen der Corona-Pandemie voll auf elektronischen Handel um."Unsere Märkte sind voll und ganz in der Lage, vollelektronisch zu arbeiten", teilte NYSE-Leiterin Stacey Cunningham mit. Einen Termin für die Wiedereröffnung des weltbekannten Handelsparketts wurde zunächst nicht genannt. Nach US-Medienberichten hatte es zuvor zwei bestätigte Coronavirus-Infektionen an der Wall Street gegeben. dpa, Reuters Freitag, 20. März, 18.03 Uhr: Der Eurokurs hat sich am Freitag vorerst stabilisiert. In der Spitze legte die Gemeinschaftswährung auf 1,0831 Dollar zu, am Nachmittag notierte sie leicht erholt bei 1,0730 Dollar. Mit 1,0653 Dollar hatte der Euro zwischenzeitlich so wenig gekostet wie zuletzt vor etwa drei Jahren. Viele Investoren hatte die Furcht vor einer weltweiten Rezession wegen der Coronavirus-Pandemie am Vortag in die Weltleitwährung Dollar getrieben. Nun wiederum setzte die Furcht vor einer drohenden Rezession in den USA den Dollar unter Druck. Marktbeobachter hatten nach einem unerwartet starken Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bereits vor einem drohenden Abschwung gewarnt. Hinzu kam die erste Ausgangssperre für den US-Bundesstaat Kalifornien, die in der Nacht auf Freitag in Kraft trat. In der Eurozone sorgte das Programm der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Kauf von Wertpapieren über 750 Milliarden Euro für eine leichte Entspannung bei den italienischen Staatsanleihen. Die Nachfrage ließ die Rendite für die Staatstitel Italiens von 1,819 auf 1,636 Prozent sinken. Angesichts der außergewöhnlichen Schwere der drohenden Wirtschaftskrise in der Eurozone und weltweit bleibt die Lage sowohl am Anleihen- als auch am Devisenmarkt aber angespannt. Die norwegische Zentralbank griff in der Virus-Krise der Wirtschaft mit einer abermaligen Zinssenkung unter die Arme. Wie die Währungshüter in Oslo bekanntgaben, sinkt der Leitzins auf ein Rekordtief von 0,25 Prozent. Es ist die zweite deutliche Zinssenkung innerhalb einer Woche. Allerdings müssen die Währungshüter den Wechselkurs der norwegischen Krone im Blick behalten, was eher gegen weitere Zinssenkungen spricht. Die Krone ist in den letzten Tagen in historischem Ausmaß eingebrochen. Als Grund gilt die Doppelkrise aus neuartigem Coronavirus und Ölpreiseinbruch. Norwegen ist ein rohstoffreiches Land. cikr, Reuters, dpa Freitag, 20. März, 13.03 Uhr: Der Dax liegt deutlich im Plus. Das Börsenbarometer steigt bis zum Mittag um rund vier Prozent auf 8959 Punkte. Erstmals seit zwei Wochen legt der Index damit den zweiten Tag in Folge zu. Die Wall Street hatte am Abend zuvor mit rund einem Prozent im Plus bei 20 087 Zählern geschlossen. Die milliardenschweren Konjunkturhilfen von Notenbanken und Regierungen machen den Anlegern offentlichtlich Mut."Allerdings könnte es sich nur um ein weiteres kurzes Strohfeuer handeln", warnte Analyst Christian Henke vom Brokerhaus IG."Der Nutzen der jüngsten geldpolitischen drastischen Maßnahmen in den USA und der Eurozone wird kontrovers diskutiert." Zu den größten Gewinnern am deutschen Aktienmarkt zählte Osram mit einem Kursplus von 24 Prozent. Der österreichische Sensor-Spezialist hält trotz des rapiden Kursverfalls seiner Aktien an der geplanten 1,65 Milliarden Euro schweren Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Übernahme des deutschen Lichtkonzerns fest. Freitag, 20. März, 8.31 Uhr: Die Ölpreise haben am Freitag ihre Erholung vom Vortag vorerst fortgesetzt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 29,14 US-Dollar. Das waren 67 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 82 Cent auf 26,04 Dollar. Nachdem die Ölpreise in den vergangenen Tagen im Zuge der Coronavirus-Krise und des Preiskriegs führender Ölförderländer auf ein Tief seit 18 Jahren gesackt waren, hat seit der Wochenmitte eine Erholung eingesetzt. Am Vortag hatte es in der Spitze einen Rekordanstieg auf Tagessicht um 21 Prozent gegeben hatte. Sowohl die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank von Japan (BoJ) als auch andere Notenbanken hatten am Donnerstag mit Notmaßnahmen eingegriffen um einen Zusammenbruch der Wirtschaft zu verhindern. Die EZB kündigte ein Notkaufprogramm für Anleihen in Höhe von 750 Milliarden Euro, während die BoJ hierfür 1,3 Billionen Yen ausgeben will. Während Behörden in Texas bereits eine Reduzierung der Fördermenge zur Stützung der Preise prüfen, hat US-Präsident Donald Trump einen Eingriff der US-Regierung in den Preiskrieg am Ölmarkt nicht ausgeschlossen. dpa Donnerstag, 19. März, 18.41 Uhr: Der Dow Jones eröffnete mit größeren Verlusten, doch mittlerweile hat er sich etwas erholt. Gegen 18.40 Uhr notierte der US-Leitindex knapp ein Prozent im Plus bei 20 084 Zählern. Der Ölpreis legt um mehr als 13 Prozent zu. Der Dax schloss nach anfänglichen Verlusten zwei Prozent höher bei 8610 Punkten. Die nervöse Lage an den Börsen spiegelt sich auch in zwei wichtigen Konjunkturindizes wieder: In den USA brach der sogenannte Philly-Fed-Index um knapp 50 Punkte auf minus 12,7 Zähler ein. Nie zuvor ist das zwar regionale, gleichwohl vielbeachtete Konjunkturbarometer der regionalen Fed-Vertretung in Philadelphia derart stark eingebrochen. Am Vormittag war bereits bekannt geworden, dass der Ifo-Index des Münchner Ifo-Instituts, der das Geschäftsklima in deutschen Unternehmen widerspiegelt, von 96 Punkten im Februar auf 87,7 Zähler im März einbrach. Ökonomen befürchten mittlerweile einen der größten Konjunkturbrüche in der Nachkriegszeit von bis zu neun Prozent. Donnerstag, 19. März, 12.23 Uhr: Die EZB kann mit ihrem 750 Milliarden Euro schweren Kaufprogramm die Aktienmärkte nach dem jüngsten Ausverkauf nicht beruhigen. Der Dax lag am Donnerstagvormittag 0,9 Prozent tiefer bei 8365 Punkte, der EuroStoxx50 notierte 0,2 Prozent tiefer bei 2380 Zählern."Die Hilfsprogramme der Notenbanken interpretiert der Markt derzeit als Verzweiflungstat", sagte Timo Emden, Marktanalyst vom gleichnamigen Analysehaus."Für die Börsen ist klar, dass die Währungshüter und Staaten derzeit kein Ass im Ärmel haben. Angesichts der nicht absehbaren Folgen des Coronavirus für die Weltwirtschaft dürfte die Furcht vor weiteren Kurseinbrüchen bestehen bleiben." Die Europäische Zentralbank springt Unternehmen und Staaten mit umfassenden Anleihekäufen bei. Das Notfallprogramm soll bis Jahresende laufen."Es gibt keine Grenzen für unser Engagement für den Euro", twitterte EZB-Präsidentin Christine Lagarde . Auch Unternehmensanleihen und Papiere der hoch verschuldeten Eurostaaten werden gekauft. Das half den griechischen Bonds, deren Rendite zeitweise auf 2,02 Prozent sank. Auch die Renditen für Portugal, Spanien und Italien gaben deutlich nach. Die Bundesregierung legt ebenfalls milliardenschwere Programme auf, um so viele Insolvenzen wie möglich zu verhindern. Dafür kann sie nach eigener Auffassung unbegrenzt Schulden machen. Die Wirtschaft leidet derzeit unter der Vollbremsung, der Ifo-Index brach ein und fiel auf den tiefsten Stand seit März 2009."Die deutsche Wirtschaft stürzt in die Rezession", sagte Ifo-Chef Clemens Fuest. Das Institut für Weltwirtschaft (IFW) rechnet mit einem Einbruch der Wirtschaftsleistung in Deutschland zwischen 4,5 und neun Prozent - in der Finanzkrise 2009 war es ein Minus von 5,7 Prozent. Die Furcht vor einer weltweiten Rezession ließ Anleger bei Industriemetallen die Reißleine ziehen. Der Kupferpreis brach in der Spitze um 7,9 Prozent auf 4371 Dollar je Tonne ein. Damit ist das als Barometer für die Weltkonjunktur geltende Industriemetall so billig wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr und hat auf Wochensicht rund 18 Prozent an Wert verloren. Guy Wolf, Chefanalyst beim Rohstoff-Brokerhaus Marex Spectron, beschreibt die Situation als"Massenpanik"."In diesem Umfeld sind die Preise wo sie sind, weil jemand verkauft und verkaufen muss - sie haben keine Wahl." Zugleich suchten Investoren weltweit ihr Heil im Dollar . Der Greenback stieg zu einem Währungskorb um 0,5 Prozent auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren."Jeder hamstert jetzt Dollar, genauso wie sich viele Leute weltweit mit Klopapier eindecken", sagte Masayuki Murata, Portfoliomanager bei der Versicherungsgesellschaft Sumitomo Life."Die Maßnahmen der Zentralbanken werden langfristig helfen. Aber derzeit rückt keiner Dollar heraus. Wenn über Bank-Ferien und die Schließung von Börsen gesprochen wird, werden die Leute versuchen, mehr Bares in der Hand zu haben als üblicherweise." Der Euro geriet entsprechend unter Druck und kostete mit 1,0798 Dollar 1,1 Prozent weniger. Das Pfund rutschte sogar um 1,2 Prozent ab auf 1,1471 Dollar. Es notiert damit zum Dollar auf dem niedrigsten Stand seit 35 Jahren."Das Pfund kollabiert schlichtweg", sagte Carlo Alberto De Casa, Chefanalyst beim Brokerhaus ActivTrades. Die Kehrtwende der Regierung von Boris Johnson bei der Bekämpfung des Virus habe einen neuerlichen Ausverkauf ausgelöst."Am Markt wird inzwischen mit einer Ausgangssperre gerechnet." Die Einstellung des Reiseverkehrs macht der Lufthansa schwer zu schaffen, Firmenchef Carsten Spohr rechnet damit, dass das Unternehmen bei einem längeren andauern der Krise Staatshilfe in Anspruch nehmen muss. In den vergangenen Wochen fuhr das Unternehmen bereits die Kapazitäten herunter. Luftfahrt-Analyst Daniel Röska von Bernstein Research lobte angesichts der Einsparungen Spohrs Krisenmanagement:"Dies sollte den Investoren die Gewissheit geben, dass das Management die Entwicklungen voll im Griff hat." Die Aktien legten 5,7 Prozent zu und waren damit Spitzenreiter im Dax. Aktien von Lieferdiensten und Einzelhandel profitierten weiterhin von Stubenhocken und Hamsterkäufen. Neben Hellofresh mit einem Plus von gut zehn Prozent gilt das auch für Metro, die mehr als 15 Prozent zulegen. Auch Shop Apotheke-Titel gewinnen 8,7 Prozent. Für Zooplus geht es bis zu 24 Prozent aufwärts. Reuters Donnerstag, 19. März, 9.23 Uhr: Das 750 Milliarden Euro schwere Hilfsprogramm der Europäischen Zentralbank kann die Anleger in Frankfurt nicht beruhigen. Es soll dabei um Wertpapiere der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft gehen. Der Dax gab am Donnerstag in den ersten Handelsminuten 0,5 Prozent nach auf 8396 Punkte. Christian Henke, Marktanalyst beim Brokerhaus IG Markets, verwies darauf, dass auch die vergangenen Notmaßnahmen der Notenbanken nicht zu einer Beruhigung der Anleger beigetragen hätten. Entscheidend sei vielmehr, wie sich das Virus weiter ausbreite."Erst wenn die Infektionszahl nicht mehr steigt, könnte es an den Aktienmärkten zu einer Erholung kommen." Der Dax lag im frühen Handel mit 8447,82 Punkten moderat im Plus. Mit einem Plus von mehr als acht Prozent standen die Aktien der Lufthansa an der Dax-Spitze. Das Unternehmen leidet massiv unter der Coronavirus-Krise, rund 700 der 763 Flugzeuge stehen am Boden. Lufthansa-Chef Carsten Spohr bekräftigte seinen Hilferuf: Je länger die Krise andauere, desto wahrscheinlicher sei es, dass die Zukunft der Luftfahrt ohne staatliche Hilfe nicht gewährleistet werden könne. Der MDax stieg um 1,04 Prozent auf 18 097,78 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 1,4 Prozent zu. dpa, Reuters Donnerstag, 19. März, 8.21 Uhr: Die Ölpreise haben am Donnerstag die Talfahrt der vergangenen Handelstage nach Notmaßnahmen führender Notenbanken im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise vorerst gestoppt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 26,29 US-Dollar. Das waren 1,41 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 2,64 Dollar auf 23,01 Dollar. Marktbeobachter verwiesen unter anderem auf neue Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB). In der vergangenen Nacht hatte die EZB im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie ein Notkaufprogramm für Anleihen in Höhe von 750 Milliarden Euro angekündigt. Es soll dabei um Staats- und Unternehmensanleihen gehen. Auch die japanische Notenbank schaltete sich im Kampf gegen die Virus-Folgen erneut in das Marktgeschehen ein. Die Bank von Japan bietet Geschäftsbanken des Landes weitere 4 Billionen Yen (rund 34 Mrd Euro) Liquidität an und weitet das Anleihekaufprogramm um 1,3 Billionen Yen aus. Außerdem hatte die australische Notenbank den Leitzins gesenkt und den Kauf von Anleihen angekündigt. Am Vortag hatten die Furcht vor den konjunkturellen Folgen der Coronakrise und ein Preiskrieg der führenden Ölstaaten Saudi-Arabien und Russland die Ölpreise auf neue Tiefstände fallen lassen. Zeitweise wurde US-Rohöl für etwa 20 Dollar je Barrel gehandelt. Das ist der niedrigste Preis für amerikanisches Öl seit 18 Jahren. dpa © Weiterlesen: Süddeutsche Zeitung

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