Berlin entwickelt sich zum Corona-Hotspot | DW | 17.01.2022

18.01.2022 11:09:00

Infektionszahlen schießen in die Höhe: Berlin entwickelt sich zum Corona-Hotspot

Omikron, Corona

Infektionszahlen schießen in die Höhe: Berlin entwickelt sich zum Corona -Hotspot

Lange Schlangen vor den Testzentren , leere Geschäfte und schon bald weniger Busse und Bahnen? In der deutschen Hauptstadt schießen die Infektionszahlen in die Höhe.

Die Infektionen in der Hauptstadt steigen rasant an - ein Screenshot mit der Inzidenz-AppDabei hat Omikron die Delta-Variante längst abgelöst. Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums haben in den letzten Wochen die Berliner Abwässer untersucht. Ihr Fazit: innerhalb von einem Monat hat die Omikron-Variante die Herrschaft übernommen und Delta vollständig verdrängt.

Lange Schlangen vor den TestzentrenIn den letzten Tagen führten die hohen Infektionszahlen zu einem Ansturm auf die zwölf landeseigenen Testzentren. Auf der Müllerstraße im Stadtviertel Wedding bildete sich am Wochenende eine lange Schlange, die sich bis auf die Parallelstraße erstreckte. Wer hier ansteht, will einen PCR-Test machen, um Gewissheit zu haben, ob er angesteckt ist. Manche wollen sich nach überstandener Infektion aus der Quarantäne freitesten.

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Corona-Pandemie: Hat Dänemark zu viele Corona-Tests durchgeführt?Kaum ein Land führt so viele Corona -Tests durch wie Dänemark. Die Regierung hat dafür bereits Hunderte Millionen Euro ausgegeben. Inzwischen fragen sich immer mehr Politiker und Experten, ob das der falsche Ansatz war. Wie kann es denn falsch sein eine möglichst genaue Infektionslage zu haben?! Lieber weniger testen und eine immens hohe Dunkelziffer, damit die Zahlen besser aussehen? 🤦🏻‍♂️ Zu viele Tests? Ich dachte, dass geht nicht. Was kommt als nächstes? Zu viele Impfungen? tttrruust Surprise Surprise… Testen ohne klinische Notwendigkeit führt zu einer Menge an Falsch-Positiven und massiven Kosten. 2Gmussweg

Polizei Berlin erwartet zahlreiche Corona-Proteste am AbendDie Polizei Berlin bereitet sich für Montagabend wieder auf Demos vor, die sich gegen die Corona -Maßnahmen richten. Auch Gegenproteste wurden angemeldet. Also wenn ich für meine Gesundheit abends spazieren gehe, dann sehe ich keine Demos.🤷🏽‍♂️ polizeiberlin Ehrliche News: Rücksichtslose Egoisten nerven Millionen von Mitbürgern nur noch ab und binden die Polizeikräfte obwohl sie andernorts dringender gebraucht werden. Es geht aber auch so:

Corona: Neues Covid-Symptom? Ungewöhnlicher Fall in BerlinIn Berlin haben Ärzte bei einem Corona -Patienten ein ungewöhnliches Symptom festgestellt. Es kann auch nach der Genesung weiter auftreten. Einen Grund mehr, keine Durchseuchung zuzulassen. Oder die Symptome sind nicht im Zusammenhang mit Corona zu suchen... Man,man,man.. was fabuliert ihr denn hier? So etwas Unausgegorenes stellt man nicht ins Netz. Panikmache Da hilft auch das Fragezeichen nicht. Hypochonder und Querdenker gibt es en masse.

Berlin: Corona-Maßnahmen-Gegner demonstrieren vor TV-StudioGegner der Corona -Maßnahmen sind in Berlin erneut auf die Straße gegangen. Sie stoppten auch vor einem Fernsehstudio. super diese Leute! 👍 3000 von 3.5mio. Wenn die Medien die Vögel nicht so aufbauschen würde, wäre allen geholfen. Kann man diese unglücklich Gestörten nicht einfach mal ignorieren. Ohne Bühne verschwinden sie hoffentlich wieder.

In Mitte, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg hatte die Inzidenz schon vor dem Wochenende die Marke 1000 bei weitem überschritten.Vor einer Woche hatten sich 518 Menschen je 100.Berlin - RKI-Chef Lothar Wieler sieht angesichts der Verbreitung der Virus-Variante Omikron keinerlei Grund zur Entwarnung, auch wenn die Verläufe der Erkrankungen milder sein sollen.einreiste, wurde oft so begrüßt, obwohl kaum jemand ohne Test losgeflogen sein dürfte.

Die Infektionen in der Hauptstadt steigen rasant an - ein Screenshot mit der Inzidenz-App Dabei hat Omikron die Delta-Variante längst abgelöst. Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums haben in den letzten Wochen die Berliner Abwässer untersucht. Damit liegt Brandenburg über dem Bundeswert, den das Robert Koch-Institut am Montagmorgen mit 528,2 angab. Ihr Fazit: innerhalb von einem Monat hat die Omikron-Variante die Herrschaft übernommen und Delta vollständig verdrängt. In einer äußert sich der Berliner Virologe Christian Drosten dazu und legt sich fest. Lange Schlangen vor den Testzentren In den letzten Tagen führten die hohen Infektionszahlen zu einem Ansturm auf die zwölf landeseigenen Testzentren.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Auf der Müllerstraße im Stadtviertel Wedding bildete sich am Wochenende eine lange Schlange, die sich bis auf die Parallelstraße erstreckte. Antigentests können ohne Termin gemacht werden.

Wer hier ansteht, will einen PCR-Test machen, um Gewissheit zu haben, ob er angesteckt ist. Die Omikron-Variante ist seit dem Jahreswechsel in Brandenburg dominant. Der Virologe prognostiziert das Erreichen eines endemischen Zustands für den kommenden Winter. Manche wollen sich nach überstandener Infektion aus der Quarantäne freitesten. Video ansehen 03:32 Die deutsche Hauptstadt ist ein COVID-Hotspot Andere wiederum haben eine Warnung auf der Corona-App erhalten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stieg die Zahl der Omikron-Fälle in den vergangenen Tagen deutlich. So wie ein junges Paar, das am Samstag Nachmittag vor dem Testzentrum in der Kälte steht. „Es wird eine angepasste Impfung geben müssen“, so Drosten. Eine Stunde stehen die beiden schon an, eine weitere Stunde werden sie sicher noch warten müssen. Darunter seien 521 Fälle, die mit einer Gesamtgenomsequenzierung nachgewiesen wurden, und 2726 Verdachtsfälle, die über eine Polymerase-Kettenreaktion (PCR) festgestellt wurden. In einem Land, das keine sechs Millionen Einwohner hat.

"Wir haben zwei Schnelltests gemacht, die jedes Mal negativ waren", erzählen sie."Aber wir hatten Kontakt mit jemandem, der infiziert ist. Christian Drosten betont: „Diese beiden Immunitäten brauchen wir. Darum wollen wir jetzt durch einen PCR-Test Klarheit." Hinter ihnen reihen sich die Wartenden, alle mit FFP-2 Masken und mit großen Abständen. Mindestens 300 Meter lang ist die Schlage an diesem kalten Samstag Nachmittag. Gegenüber der dpa fordert er: „Man muss eine Viertimpfungs-Kampagne jetzt schon vorbereiten, auch von der Verfügbarkeit der derzeit zugelassenen Impfstoffe her. Selbst für nordische Verhältnisse eine stolze Summe – war es das wirklich wert? Testen ist weltweit eines der wichtigsten Werkzeuge im Kampf gegen die Pandemie.

Zu Beginn der Woche kommt noch Regen hinzu. Wer hier nicht an Corona infiziert ist, wird sich sicher mindestens eine Erkältung holen. Antigen- oder PCR-Test? Weniger lang sind die Schlangen vor den Testzentren des kommerziellen Anbieters Coronatest. Derzeit gibt es allerdings von der Ständigen Impfkommission (Stiko) noch keine Empfehlung für eine vierte Impfung.de. Die Firma betreibt bundesweit 50 Teststellen, zwanzig davon in Berlin. Aber kann ein Land umgekehrt auch zu viel testen? Und wenn ja, was wären die Folgen? Diese Fragen sind ein Novum.

Sie bietet Antigen- und PCR-Tests an, die in vier eigenen Laboren ausgewertet werden, erklärt Geschäftsführer Benjamin Föckersberger im Gespräch mit der DW. Die Wissenschaftlerin gesteht sogar, sich von dem vierten Piks mehr erhoff zu haben. PCR-Abstriche kosten hier zwischen 14,99 und 120 Euro, je nachdem, wie schnell man eine Antwort möchte und wofür man den Test benötigt. PCR-Tests sind offenbar die einzige Möglichkeit, die Omikron-Variante zuverlässig nachzuweisen. Doch Föckersberger kann lediglich Antigen-Tests kostenlos anbieten. Für alle anderen sehe er derzeit keine akute Notwendigkeit einer vierten Impfung. Nur die werden ihm vom Senat vergütet. Man will einfach weitermachen.

Testlabore vor dem Kollaps "Das ist die Diskussion, die ich schon die ganze Zeit versuche, mit der Politik zu führen", sagt er."Wenn wir den PCR-Test für zwölf Euro netto machen und der Antigen-Test uns 12,50 Euro Vergütung vom Staat bringt, dann ist es doch eine Farce, dass der Senat diese blöden Antigen-Tests bezahlt. Stattdessen sollte man lieber in PCR-Kapazitäten investieren." Auf die neue Berliner Gesundheitssenatorin Ulrike Gote von den Grünen warten große Herausforderungen In Berlin seien nur zwei Labore beauftragt, die Tests aus den öffentlichen Testzentren auszuwerten. Wegen der Überlastung dauere es manchmal drei und mehr Tage, bis das Ergebnis mitgeteilt werde. Weiterhin wird viel getestet, doch die Infektionszahlen sind inzwischen auch hier auf Rekordhöhe.

Sogar das Universitätskrankenhaus Charité sei davon betroffen, denn jeder Patient, der aufgenommen werde, müsse zunächst isoliert werden, bis das Ergebnis des PCR-Tests eintreffe. Seine Firma habe angeboten, hier einzuspringen und Kapazitäten anzubieten, aber bislang habe die Gesundheitsverwaltung dies abgelehnt. Krankheitsausfälle bedrohen die Wirtschaft Benjamin Föckersberger hofft, dass die neue Gesundheitssenatorin Ulrike Gote das Problem der übervollen Testzentren bald löst und dabei auch seine Firma zum Zuge kommt. Derzeit allerdings hat er ein Problem: auch in seinen Testzentren haben sich zahlreiche Mitarbeiter krankgemeldet, so dass er manche Zentren nur noch mit halber Kapazität betreiben kann. Noch sind die Regale in den Berliner Supermärkten gut gefüllt Hohe Infektionszahlen und Krankenstände könnten in Berlin schon bald für Ausfälle bei der Versorgung der Bevölkerung führen. Auch die Wissenschaft hatte wenig Einwände, Chefärzte begrüßten einen wieder per Handschlag, und in den Klubs konnte ohne Auflagen bis Sonnenaufgang getanzt werden.

Noch sind in den Supermärkten die Regale gut gefüllt. Aber die Verkehrsbetriebe haben schon angekündigt, in dieser Woche die Anzahl der Busse auf einigen Linien einzuschränken. Die Redaktion empfiehlt .