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Georgepell, Vor Gericht

Australien: Oberstes Gericht spricht Kardinal Pell frei

Der frühere Erzbischof von Melbourne war 2019 wegen sexueller Übergriffe auf zwei Chorknaben zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.

07.04.2020 04:03:00

Das höchste Gericht in Australien hat Kardinal GeorgePell überraschend freigesprochen. Im März 2019 war er wegen sexuellen Missbrauchs noch zu einer Haftstrafe verurteilt worden - als ranghöchster Geistlicher in der Geschichte der katholischen Kirche.

Der frühere Erzbischof von Melbourne war 2019 wegen sexueller Übergriffe auf zwei Chorknaben zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.

Der wegen sexuellen Missbrauchs verurteilte Kardinal George Pell kommt überraschend auf freien Fuß. Das höchste australische Gericht gab am Dienstag dem Berufungsantrag des 78-Jährigen statt. Die einstige Nummer Drei des Vatikans soll noch im Laufe des Tages aus der Haft in einem Hochsicherheitsgefängnis in der Nähe von Melbourne entlassen werden. Er hatte bereits 13 Monate einer sechsjährigen Haftstrafe abgesessen. Aufgrund der Coronavirus-Beschränkungen wurde das Urteil in einem fast leeren Gerichtssaal in Brisbane von der Obersten Richterin Susan Kiefel gesprochen.

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Das Gericht befasste sich seit März mit dem letzten möglichen Einspruch des Geistlichen. Bei seiner Entscheidung folgte das Gericht den Argumenten der Verteidigung, die auf Schwächen in Zeugenaussagen hingewiesen hatte.Nach einem ersten Prozess, der ohne Urteil geendet hatte, war Pell im zweiten Anlauf

im März 2019 schuldig gesprochen, im Dezember 1996 in seiner Zeit als Erzbischof von Melbourne zwei 13-jährige Chorknaben sexuell missbraucht und wenig später einen von ihnen sexuell belästigt zu haben. Er war damit der ranghöchste Vertreter der katholischen Kirche, der je wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt wurde. Weitere Vorwürfe gegen ihn wurden waren allesamt fallengelassen oder von Gerichten gar nicht erst zum Prozess zugelassen worden. Pell weist sämtliche Anschuldigungen zurück.

Sonntags allein in der Sakristei - angeblich unmöglichBeim vorangegangenen Prozess war die Aussage eines mutmaßlichen Opfers maßgeblich, der frühere Chorknabe ist heute Mitte 30. Das andere mutmaßliche Opfer war an einer Überdosis Heroin gestorben. Pells Verteidiger argumentierten, dass die Aussage des jungen Mannes nicht ausreichend gewesen seien, um die Schuld des Kardinals zweifelsfrei festzustellen. Noch eines der Argumente: Nach einer Sonntagsmesse sei es unmöglich gewesen, dass ein Erzbischof fünf oder sechs Minuten in der Sakristei mit zwei Chorknaben alleine war - so soll es bei einem Übergriff gewesen sein.

Bei dem anderen Fall, für den Pell verurteilt wurde, waren laut seiner Verteidigung keine Zeugen dabei. Die Anklage habe zudem die Beweislast umgedreht: Anstatt selbst Pells Schuld zu beweisen, habe sie es der Verteidigung überlassen, dessen Unschuld beweisen.

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Australien ist eh verloren Hat Er das Gericht mit Exkommunikation gedroht? überraschend? Nur für diejenigen, die den Fall - wie SZ - nur mit einer Auge verfolgt haben Wenn das nicht nach Korruption riecht! Wieder mal ein Freifahrtschein für die Kirche. Wer da noch diesem Verein glaubt und ihnen vertraut ist selbst schuld! Aber für die Opfer ist es ein Schlag ins Gesicht.

*mauschel mauschel* Was muss man in Australien für ein Freispruch bezahlen 😈👎 Da halten halt manche Kreise zusammen! Weltweit!

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