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Als Ungarns Grenzen offen waren: Flucht aus der DDR

Als Ungarns Grenzen offen waren: Flucht aus der DDR #PaneuropäischesPicknick #Flüchtlinge #DDR

19.08.2019 07:44:00

Als Ungarns Grenzen offen waren: Flucht aus der DDR PaneuropäischesPicknick Flüchtlinge DDR

Offene Grenze zwischen Ungarn und Österreich: Beim 'Paneuropäischen Picknick' überquerten etwa 600 DDR -Bürger die Grenze. Das war vor 30 Jahren. Ungarns heutige Politik steht dazu in krassem Gegensatz. Von Andrea Beer.

www.tagesschau.de/ausland/paneuropaeisches-picknick-103.htmlFlucht aus der DDR vor 30 JahrenAls Ungarn die Grenzen öffneteStand: 19.08.2019 06:44 UhrOffene Grenze zwischen Ungarn und Österreich: Beim"Paneuropäischen Picknick" überquerten etwa 600 DDR-Bürger die Grenze. Das war heute vor 30 Jahren. Ungarns heutige Politik steht dazu in krassem Gegensatz.

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Von Andrea Beer, ARD-Studio WienIm frühen Sommer 1989 verhört der ungarische Grenzpolizist Bela Csaba reihenweise Menschen aus der DDR. Sein Schreibtisch steht bei der Komitatspolizei Vas in Szombathely nahe der ungarisch-österreichischen Grenze. Das sozialistische Ungarn baut zwar seit Anfang Mai 1989 seine Grenzanlagen schrittweise ab, doch DDR-Bürger machen sich strafbar, wenn sie versuchten, über das Land nach Österreich auszureisen. Nach ihrer Verhaftung in Ungarn werden die Menschen an die DDR-Staatssicherheit übergeben.

"Ich hatte kein Siegesgefühl. Es war traurig und hat mich fertiggemacht", sagt der heute 68-jährige Ex-Polizist Csaba über die Situation der Menschen. Damals findet er es grundfalsch, die Menschen an der Ausreise zu hindern."Es war traurig und hat mich fertiggemacht", sagt der ungarische Ex-Polizist über die Situation vor dreißig Jahren.

1989 gab es vorwiegend SympathieNicht nur Csaba hat damals Sympathie für die DDR-Bürger. Zumal es Verbindungen gibt. DDR-Produkte sind in Ungarn beliebt - und umgekehrt. Ostdeutsche urlauben gerne am Balaton, und seit einem Abkommen von 1967 arbeiten Tausende - meist junge - Ungarn als Gastarbeiter eine Zeitlang in der DDR. Viele Ungarn helfen DDR-Flüchtenden, die nach Westdeutschland weiter wollen.

Die ungarische Opposition und viele Bürger ziehen in dieser Zeit mit der damaligen Reformregierung von Ministerpräsident Miklos Nemeth an einem Strang."Es war ein sehr gutes Gefühl, die Unterstützung der Gesellschaft zu spüren", sagt Nemeth im Frühjahr 2019 im

ARD-Interview. Für den Abbau der ungarischen Grenzanlagen braucht er die Unterstützung Moskaus. Der damalige sowjetische Generalsekretär Michail Gorbatschow versichert ihm, ein zweites 1956 werde es nicht geben. In dem Jahr schlug die Sowjetunion die ungarische Demokratiebewegung nieder.

Das"Paneuropäische Picknick"Am 19. August 1989 organisieren ungarische Oppositionelle unter dem Motto"Bau ab und nimm mit" das"Paneuropäische Picknick" bei Sopron im äußersten Westen Ungarns. Schirmherren sind der ungarische Reformpolitiker Imre Pozsgay und der CSU-Europapolitiker Otto von Habsburg. Zwischen 20.000 und 25.000 Menschen kommen, als die ungarisch-österreichische Grenze um 15 Uhr für drei Stunden symbolisch geöffnet wird. Und die Straßen sind voll.

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"Ich kam eine halbe Stunde zu spät", erinnert sich Mitorganisatorin Maria Filep."Doch die Deutschen waren pünktlich." Rund 600 Menschen aus der DDR überqueren die Grenze nach Österreich, die größte Flucht seit dem Mauerbau. Die wenigen ungarischen Grenzbeamten schreiten nicht ein. Nach einem Geheimtreffen mit dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl auf Schloss Gymnich bei Bonn gibt die ungarische Regierung am 11. September 1989 bekannt, dass DDR-Bürger legal von Ungarn nach Österreich fahren können.

Maria Filep aus Debrecen engagiert sich 1989 beim oppositionellen "Ungarischen Demokratischen Forum“, das die Idee zu dem Grenztreffen hatte. Sie gilt als Namensgeberin des Friedenstreffens. Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt sie beim "Picknick" an der ungarisch-österreichischen Grenze.

Heute kein Willkommen für GeflüchteteVöllig anders die Stimmung heute in Ungarn: Viktor Orban, seit 2010 Ministerpräsident, gehört für viele zu den umstrittenen Politikern Europas. Seine Fidesz-Regierung konzentriert systematisch ihre Macht - in der Justiz, im Medienbereich oder der Flüchtlingspolitik. Orban ist strikt gegen eine EU-Verteilung von Geflüchteten und verhindert angeblich Pläne des ungarnstämmigen Amerikaners George Soros, Europa muslimisch zu unterwandern. Es laufe in Europa ein"Bevölkerungsaustausch", behauptet Urban, der das christliche Ungarn zerstören wolle. Mit dem Begriff bedient sich Orban rechter Verschwörungstheorien.

Während der großen Flüchtlingsbewegung 2015/2016 über den Balkan durchqueren rund 400.000 Menschen Ungarn. Nichtregierungsorganisationen helfen, doch landesweit bringen auch ungarische Bürgerinnen und Bürger Essen, Trinken, Decken und Medikamente, und sie zeigen Verständnis für die schwierige und immer chaotischer werdende Situation der Flüchtenden. Dutzende Helfer schmieren belegte Brote, als die vielen Menschen Anfang September 2015 am Budapester Bahnhof Keleti nicht mehr versorgt werden können.

Flüchtlinge auf dem ungarischen Bahnhof Keleti 2015.Grenzanlagen zu Serbien und KroatienGleichzeitig steigt das Thema Migration zum Topthema der national-konservativen Regierung des populistischen Ministerpräsidenten Orban auf. Ungarn wolle keine Minderheiten mit anderen"kulturellen Eigenschaften", lautet seine Devise. Verhindern sollen das rund 175 Kilometer lange Grenzanlagen für umgerechnet 26 Millionen Euro an den Grenzen zu Serbien und Kroatien.

Asylanträge müssen in zwei sogenannten Transitzonen gestellt werden, die die Menschen während des Verfahrens nicht verlassen dürfen. Nur ein Mensch pro Tag wird hineingelassen. Im ersten Halbjahr 2019 beantragten 266 Menschen in Ungarn Asyl. Davon werden 28 anerkannt.

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Ungarns Ministerpräsident Orban will sein Land abschotten - auch durch Grenzanlagen an den Grenzen zu Serbien und Kroatien.Helfer werden kriminalisiertDie Regierung Orban hat mit den international umstrittenen"Stopp Soros"-Gesetzen zudem Helfende kriminalisiert. Gegen die Gesetze läuft ein Verfahren vor dem EuGH in Luxemburg. Unterschiedliche Kampagnen der ungarischen Regierung und regierungsfreundliche Medien hämmern den Bürgern unterdessen Vorurteile gegenüber Flüchtenden ein.

Die rigide Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik zeigt durchaus Wirkung. Doch aus der EU austreten, das möchte die Mehrheit der Ungarn nicht. Weiterlesen: tagesschau »

JustusErb3 Das waren und sind unsere Landsleute aber das begreifen die zwangsfinanzierten Neo Marxisten bei der ARD anscheinend nicht ? Nur mal so ganz vorsichtig: die 'DDR'-Bürger waren zugleich und automatisch Bundesbürger. Glauben Sie nicht? Informieren Sie sich mal! Meyer »DIESE GRENZE WURDE AUFGEHOBEN, DAMIT WIR GEMEINSAM WIEDER IN DEN KRIEG ZIEHEN«

Die BRD ist nicht mein Staat - Alle Macht dem Proletariat. MEINE Nationalhymne hat DREI Strophen!! ✊ ☭ LtwSachsen KPD (Liste15) Das Schlimme ist, das diese Flucht heute von 'guten' Politikern missbraucht wird um die Invasion der Horden aus Afrika zu rechtfertigen. Tagesschau = linksideologischer Propaganda Sender

Das komische daran ist, dass viele 89 zurück wollen oder kommen. Vorallem aus NRW. Aber wir können nicht alle aufnehmen! Ja deutsche die in den anderen Teil Deutschlands wollten. Sie ignorant!! Was für ein GEZ Brainwash wieder veranstaltet wird . Ostdeutsche flüchteten nach Westdeutschland. Deutschland geteilt später Mauerfall. Nun reisen Somalier durch 15 Länder von einem Kontinent Afrika in die EU überwiegend BRD, UK, Schweden etc..... da wo es eben genehm ist.

Was will der ÖR hier wieder suggerieren? Ihr habt vergessen, über die massenhaften Machetenangriffe, Vergewaltigungen und Morde unserer ostdeutschen Brüder gegenüber ungarischer Frauen zu berichten.… Ach, stimmt, sowas gab es nicht! Ist das nicht Frau Weidel auf dem Foto?😂Ach ne, die ist ja in die Schweiz geflüchtet...

Die linksradikalen Sozis und Grünen waren schon immer antideutsche Deutschlandhasser! „Westdeutsche Linke, von grünen Alternativen bis hin zu sozialdemokratischen Ideologen, haben ein neues Feindbild - DDR-Flüchtlinge“ Ekelhaftes Framing der ÖRR. DAS waren Flüchtlinge. Die linksradikalen Gesinnungsjournalisten des Staatsfernsehens können oder wollen illegale Einwanderer und Wirtschaftsmigranten nicht von wirklichen Flüchtlingen unterscheiden!

Unvergessen! „Grüne 1989: Feindbild Flüchtlinge!“ Und jetzt wollen Grün RotRot die DDR durch die Kalte Kueche zurück holen! Ungarns Politik heute steht dazu im krassen Gegensatz? Schon doof, wenn man einsperren nicht von aussperren unterscheiden kann. Aber für die Geschichtsexperten der Öffentlich-Rechtlichen hat ja auch die Linke nix mit der SED zu tun. Insofern...

Hey Leute, als Wessi wundert es mich dass hier die Deutschen aus der DDR mit Flüchtlingen aus Afrika gleichgesetzt werden.die DDR war immer deutsches Staatsgebiet und jeder Deutsche hat das Recht hier zu leben. In USA hätten ca. 60Mio.Menschen per Abstammung dieses Recht. 'Wolle mer se reinlasse' Ein nein wäre wohl doch besser gewesen.

Es gibt bis heute noch hirnlose Zeitgenossen, die nicht kapieren das die Amerikaner, weitere Teile Deutschlands davor bewahrt haben DDR zu werden und das nur die Grenze unseres geteilten Landes wieder entfernt worden ist. Zuviel Input oder Output für einige hier? Das waren damals diese berüchtigten Wirtschaftsflüchtlinge.

Linkspopulistische Fehlinterpretation. Damals war klar dass die nicht in Ungarn bleiben werden. Warum wird denn in Ungarn keine Minderjährige von einem Asylanten vergewaltigt? Je mehr unterschiedliche Rassen in einem Staat leben um so gewalttätiger wird die Gesellschaft z.B.USA Als sie noch offen waren... Das waren noch Zeiten! Ob Herr orban dieser Tage das geschichtliche Ereignis freudig feiert? refugeeswelcome gesundesmaß verteilung eu solidargemeinschaft zusammenhalt asyl fluchtursachen flucht Fluechtling DDR sarkasmus_DeLuchs

Was hat es den damaligen Flüchtlingen gebracht? Heute beschweren sie sich über ihr Dasein. Vielleicht hätten wir uns damals besser dagegen wehren sollen!? Flüchtlinge waren damals noch Familien- heute sind es fast nur junge Männer, die ihre Familien daheim zu lassen. Leider kann man heute nicht mehr über Ungarn zurück in die DDR fahren

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Coutinho: Auf solche Tore können sich die Bayern-Fans freuen*BUNDESLIGA* Coutinho in die Bundesliga! Auf solche Tore können sich Fans freuen ➡️ SkyBuli Wahnsinn. Das leere Tor zu treffen, klappt schon ganz gut. Immerhin musste er nicht streiken damit die Bayern ihn nehmen Nur das dritte Tor ist das clickbait wert

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