Zweifel am Therapieansatz – Djokovics Biotech-Beteiligung? «Das ist Voodoo»

«Ich würde diese Publikation im Reich der Fantasie besser verankert sehen.»

21.01.2022 18:00:00

«Ich würde diese Publikation im Reich der Fantasie besser verankert sehen.»

Die serbische Tennis-Weltnummer 1 ist an einer Firma beteiligt, die an einer Therapie gegen das Coronavirus arbeitet. Doch Fachleute sind ziemlich skeptisch.

, in der er auf kuriose Sicherheitsmassnahmen beim Turnier bezüglich des Coronavirus verwies. Die sind offenbar nicht so sicher wie gedacht. Beim Australian Open – diese Politik verfolgen sie wirklich inmitten einer Pandemie – obliegt beispielweise das Testen den Profis selbst. Die einen machen es täglich, andere alle zwei Tage und wieder andere wohl nie, zu viel steht sportlich und finanziell auf dem Spiel.

Turnierdirektor weicht aus und dementiertUnd dann ist da eben auch noch das Thema Djokovic – seit Mittwoch um ein paar Facetten reicher. Craig Tiley, Turnierdirektor und Chef des Verbandes Tennis Australia, der dem Fall Djokovic erst durch die Ausstellung der Medical Exemption an den 34-Jährigen den Weg bereitet hatte, sah sich nun genötigt, doch aus der Deckung zu kommen. Gekonnt wie immer wich er im Fernsehen bei Channel 9 den heiklen Fragen des Reporters aus. Kurz versicherte er, Berichte, wonach Tennis Australia Djokovics Anwaltskosten und Teile der Anreise bezahlt habe, seien «nicht wahr». Er trete nicht zurück. Zum Testprozedere, das auf Freiwilligkeit basiert? «Es funktionierte bisher hervorragend.» Die Profis könnten jeden Tag Testkits erhalten. Das wars.

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Von was schwaetz er? Voodoo Wissenschaft und Voodoo Journalismus prallen aufeinander und durch die Energie entstehen Schwarze Löcher in Köpfen von Leser. Das sollen wir Subventionieren?! Also, beleidigen Sie uns nicht mit dem Scharlatanismus-Journalismus. Entweder berichten Sie über etwas, was lesenswertes ist, oder lassen Sie die Finger davon.

'Namentlich will sich der Wissenschaftler nicht zitieren lassen.' Dann kommt zweite Zitat... Das soll Journalismus sein Ihr Text wirkt genauso dubios, wie die Namnlose Wissenschaftler, die sie zitieren. Über die Firma, die Therapie... verstehe ich wie über Quantenphysik wenig.

«Voodoo»-Studie - Novak Djokovics Firma für Virus-Forschung: Prädikat unseriösDer serbische Tennisstar Novak Djokovic hält Anteile an einer Firma, die eine Therapie gegen das Coronavirus entwickeln will. Doch es gibt Zweifel an der Seriosität des Unternehmens. hm lol - 20min kann nicht ohne Hate gegen Nole. Was für Schwachsinn erzählt ihr wenn Australien Open vorbei ist? Lässt ihr wieder eure topausgebildeten Newsscouts auf die Strassen? Dafür trauen die 'Fachleute' der Pharma-Industrie.

Tennisstar ist Biotech-Investor – Novak Djokovic will mit neuer Technologie Covid-19 bekämpfenDer impfskeptische Tennisstar Novak Djokovic will im Kampf gegen das Coronavirus helfen – indem er in eine Biotech-Firma investiert. Mafia DjokovicClan den Riegel schieben.

Gute Chancen für Referendum - Komitee reicht Unterschriften gegen Frontex-Finanzierung einDas Referendum «Gegen die Finanzierung der Grenzschutzagentur Frontex» hat gute Chancen, zustande zu kommen: Über 62'000 Unterschriften sind nach Angaben des Komitees gesammelt und bei der Bundeskanzlei eingereicht worden.

Angriff auf Rotes Kreuz - Hacker klauen Daten einer halben Million SchutzbedürftigerMehr als 515'000 besonders gefährdete und schutzbedürftige Menschen sind betroffen. Das IKRK appelliert an die Hacker.

«Apropos» – der tägliche Podcast – Wird Katar bald zum Zentrum des Weltfussballs?Fifa-Präsident Gianni Infantino ist nach Doha, in die Hauptstadt Katars, gezogen. Was das für den Weltfussball bedeutet, wie lange die Fifa ihren Hauptsitz noch in Zürich behält und warum sich bei den Fifa-Funktionären ein Skandal an den nächsten reiht. Kommt nicht jeden Tag vor, dass ein kriminelles Syndikat seinen Sitz bekannt gibt. Chapeau! Ein Rätsel gibt v.a. die Frage auf, welches Bier Gianni Infantino in Doha mit lokalen Grössen einerseits und mit Fifa-Funktionären anderseits trinkt. Nun ja, aus solchen Gründen schaue ich keinen Fussball mehr. Es wird immer schamloser und diese Herrschaften versuchen es nicht mal mehr zu verschleiern. Gianni Infantino und seine Kumpane sind nur weitere Sargnägel für den Weltfussball!

Luzerner will früher in Rente – und ändert das Geschlecht | zentralplusIn der Schweiz ist es seit rund einem Monat ohne grossen Aufwand möglich, im Personenregister das Geschlecht zu wechseln. Ein Luzerner hat das ausgenutzt – aus trivialen Gründen. Luzern AHV

Alexander Zverev eine bemerkenswerte Pressekonferenz , in der er auf kuriose Sicherheitsmassnahmen beim Turnier bezüglich des Coronavirus verwies. Die sind offenbar nicht so sicher wie gedacht. Beim Australian Open – diese Politik verfolgen sie wirklich inmitten einer Pandemie – obliegt beispielweise das Testen den Profis selbst. Die einen machen es täglich, andere alle zwei Tage und wieder andere wohl nie, zu viel steht sportlich und finanziell auf dem Spiel. Turnierdirektor weicht aus und dementiert Und dann ist da eben auch noch das Thema Djokovic – seit Mittwoch um ein paar Facetten reicher. Craig Tiley, Turnierdirektor und Chef des Verbandes Tennis Australia, der dem Fall Djokovic erst durch die Ausstellung der Medical Exemption an den 34-Jährigen den Weg bereitet hatte, sah sich nun genötigt, doch aus der Deckung zu kommen. Gekonnt wie immer wich er im Fernsehen bei Channel 9 den heiklen Fragen des Reporters aus. Kurz versicherte er, Berichte, wonach Tennis Australia Djokovics Anwaltskosten und Teile der Anreise bezahlt habe, seien «nicht wahr». Er trete nicht zurück. Zum Testprozedere, das auf Freiwilligkeit basiert? «Es funktionierte bisher hervorragend.» Die Profis könnten jeden Tag Testkits erhalten. Das wars. Ein Bild aus einfacheren Zeiten: Turnier Direktor Craig Tiley und Novak Djokovic bei der Pokalübergabe 2019. Foto: Aaron Favila (Keystone) Unterdessen veröffentlichte das Bundesgericht die ausführliche Urteilsbegründung zum Visumentzug Djokovics. Im Kern führte es die Entscheidung, wie im Verfahren, auf sein Verhalten zurück, die Impfung zu verweigern. Als weltbekannter Sportler stelle er daher ein Risiko für die öffentliche Ordnung dar. Man fürchtete ein Aufflammen der «Anti-Vaxx-Bewegung». Und just in dieser Nachrichtenlage tauchte auch noch eine ungewöhnliche Information auf: Djokovic ist mit seiner Frau Jelena mehrheitlich an einer Biotech-Firma in Dänemark beteiligt, die Behandlungsformen gegen das Coronavirus entwickeln will. In dieser Geschichte ist nichts unkompliziert. Djokovics haben vier Fünftel der Firmenanteile Viele Details gibt es nicht über die Firma Quantbiores. Gegründet wurde sie im Sommer 2020 in Dänemark. Als Eigentümer werden Anthony Charles Slingsby mit 20 Prozent genannt und das Ehepaar Djokovic; er hält seit Sommer 2020 den Angaben zufolge 40,8 Prozent der Firmenanteile, seine Frau 39,2 Prozent. Novak Djokovic sitzt demnach auch im Vorstand der Firma. Auf der Homepage von Quantbiores ist darüber nichts zu erfahren. Eine Anfrage an die offizielle E-Mail-Adresse kommt als nicht-zustellbar zurück. «Ich würde diese Publikation im Reich der Fantasie besser verankert sehen» Ein anonymer Experte Das Unternehmen arbeite an einer Therapie gegen das Coronavirus, sagte Vorstandschef Ivan Loncarevic der Nachrichtenagentur Reuters. Klinische Studien sollen ihm zufolge im Sommer in Grossbritannien beginnen. Loncarevic ist auch Co-Autor eines auf der Website veröffentlichten Aufsatzes, in dem die Technologie der Firma erklärt wird. Quantbiores habe ein biophysikalisches Modell entwickelt. Es geht nicht um einen Impfstoff. Mit Hilfe dieses Resonant Recognition Model (RRM) habe man nachgewiesen, dass das Coronavirus über ein bestimmtes Protein auf deren Oberfläche in rote Blutkörperchen gelangt, wo es dann die Sauerstoffversorgung beeinträchtige. Das Protein wird dabei anhand von elektromagnetischen Schwingungen identifiziert. Diesen Mechanismus wolle Quantbiores mit einem Peptid, das sind Verbindungen aus Aminosäuren, lahmlegen. Ein Forschungsansatz aus dem «Reich der Fantasie» Experten halten diesen Ansatz der Medikamentenentwicklung zumindest für ungewöhnlich. «Ich würde diese Publikation im Reich der Fantasie besser verankert sehen», sagt einer und wird noch deutlicher: «Das ist Voodoo.» Namentlich will sich der Wissenschaftler nicht zitieren lassen. Ein anderer hat sich für diese Zeitung auch die Internetseite von Quantbiores angesehen: «Zur Frage, um welches Peptid es sich handelt, und zur Machbarkeit gibt es keine Angaben», sagte er. Auch er wollte anonym bleiben. Warum jetzt Djokovics Geschäftsengagement in diesem Bereich publik wurde? Darüber lässt sich nur spekulieren. Klar ist, dass er um sein Image kämpfen dürfte. Viele Fragen bleiben weiter offen in seinem Fall. Etwa auch dazu, ob Djokovic wirklich, wie berichtet wurde, die australische Regierung auf eine Millionensumme wegen «schlechter Behandlung» verklagen wolle. Da passt es ins Bild, dass auch einer der wichtigsten Sponsoren von Djokovic um ein Gespräch bat. Lacoste würde sich gerne mit dem Tennisprofi über alles mal austauschen. Publiziert: 20.01.2022, 21:31