Zwei Mal auf dem Wengen-Podest - Feuz bringt sich vor dem nächsten Klassiker in Stellung

15.01.2022 17:18:00

Nach «schwierigen Wochen» hat der Routinier mit den Plätzen 2 und 3 bewiesen, dass weiter stets mit ihm zu rechnen ist.

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Mit den Plätzen 2 und 3 bei den beiden Wengen-Abfahrten beweist Beat Feuz, dass mit ihm für die kommenden Rennen stets zu rechnen ist. srfsport srfski

Nach «schwierigen Wochen» hat der Routinier mit den Plätzen 2 und 3 bewiesen, dass weiter stets mit ihm zu rechnen ist.

Feuz mit Ausrufezeichen vor KitzbühelZum Schluss sollte ausgerechnet Vincent Kriechmayr dem Schweizer Routinier diesen 4. Triumph verwehren. Doch der Schangnauer dürfte auch mit dem 2. Platz zufrieden sein. Nach Rang 3 vom Freitag egalisierte er damit nämlich den 2. Podestplatz innert Tagesfrist und unterstrich, dass mit ihm auch in einer Saison, in der Feuz den Abfahrts-Weltcup bisher nicht nach Belieben zu dominieren vermag, in den grossen Rennen stets zu rechnen ist.

In Gröden war seine Podest-Serie gerissen, in Bormio schied Feuz gar aus – ein Gefühl, das der Abfahrts-Crack in der Vergangenheit kaum kannte. Auch an diesem Samstag schien Feuz nach seinem Auftritt zu wissen, dass seine Fahrt nicht ganz nach vorne reichen würde. Noch in der Leaderbox schüttelte der 34-Jährige den Kopf. Tatsächlich war Feuz für einmal der Start sehr gut gelungen, ehe sich in der Folge kleine Fehler in die Fahrt des Emmentalers schlichen, die zum Schluss den Unterschied zugunsten Kriechmayrs ausmachen sollten.

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Vor den Rennen in Wengen – Darum ist Beat Feuz doppelt nervösKeiner hat die Lauberhornabfahrt so im Griff wie der Emmentaler. In diesem Jahr kann er sich in Wengen zweimal beweisen – vorausgesetzt, er erhält keinen Anruf von seiner Partnerin.

Kilde in Wengen schneller - «Es passt einfach alles» – Odermatt und Feuz fahren aufs AbfahrtspodestDie Schweizer Wengen-Party geht weiter: Odermatt und Feuz fahren bei der ersten Abfahrt aufs Podest – nur Kilde schneller.

Abfahrt in Wengen – Kilde triumphiert vor zwei SchweizernAleksander Aamodt Kilde gewinnt die erste von zwei Abfahrten am Lauberhorn. Zusammen mit Bruno Kernen tickerten wir das Rennen live.

Super-G in Wengen – Marco Odermatt – oder warum auf einmal alle rätselnDer Dominator dieses Winters triumphiert auch am Lauberhorn. Nach seinem sechsten Saisonsieg ist die Konkurrenz beeindruckt und findet auf gewisse Fragen keine Antworten.

Gibt es in Wengen erneut Festspiele bei der Original-Lauberhornabfahrt?Die Original-Lauberhornabfahrt steht traditionell am Samstag an. Was zeigen die Schweizer heute? Das Rennen ab 12.30 Uhr live.

Lauberhorn-Ticker mit Bruno Kernen – Spielverderber Kriechmayr knapp vor Feuz – Schweizer mit starker TeamleistungDer Österreicher stiehlt den Schweizern in Wengen die Show. Zusammen mit Bruno Kernen, Lauberhorn-Sieger von 2003, tickern wir das Rennen live.

Nach den furiosen Podestplätzen von Überflieger Marco Odermatt in Adelboden und den ersten zwei Rennen am Lauberhorn war Beat Feuz vor der klassischen Abfahrt hinsichtlich der Favoriten-Frage beinahe ein wenig in den Hintergrund gerückt.ichts und niemand aus der Fassung bringen zu können.Freitag, 14.0 Kommentare Startnummer 33, Gilles Roulin Kernen und Roulin kennen sich schon lange.

Dabei war der dreifache Sieger in Wengen einem Rekord auf den Fersen. Feuz mit Ausrufezeichen vor KitzbühelZum Schluss sollte ausgerechnet Vincent Kriechmayr dem Schweizer Routinier diesen 4. In diesen Tagen aber ist Feuz angespannt. Triumph verwehren. Dort, wo ich schnell sein musste und wollte, dort hat es gepasst. Doch der Schangnauer dürfte auch mit dem 2. Dreimal hat er die Lauberhornabfahrt schon gewonnen, das gelang einzig Franz Klammer. Platz zufrieden sein. Er ist ein sicherer Wert für die Schweizer.

Nach Rang 3 vom Freitag egalisierte er damit nämlich den 2. Es hat das herausgeschaut, was machbar war. Podestplatz innert Tagesfrist und unterstrich, dass mit ihm auch in einer Saison, in der Feuz den Abfahrts-Weltcup bisher nicht nach Belieben zu dominieren vermag, in den grossen Rennen stets zu rechnen ist. In Gröden war seine Podest-Serie gerissen, in Bormio schied Feuz gar aus – ein Gefühl, das der Abfahrts-Crack in der Vergangenheit kaum kannte. Auch an diesem Samstag schien Feuz nach seinem Auftritt zu wissen, dass seine Fahrt nicht ganz nach vorne reichen würde.» «Das Rennen zu geniessen, ist schon schwierig. Noch in der Leaderbox schüttelte der 34-Jährige den Kopf. Aber morgen, wenn von ganz oben gestartet wird, werden die Karten neu gemischt.

Tatsächlich war Feuz für einmal der Start sehr gut gelungen, ehe sich in der Folge kleine Fehler in die Fahrt des Emmentalers schlichen, die zum Schluss den Unterschied zugunsten Kriechmayrs ausmachen sollten. 02:04 Video Die Fahrt von Beat Feuz am Lauberhorn Aus Sport-Clip vom 15. Aber das braucht es auch.01.2022. abspielen «Mini-Baisse» in der Heimat ausgemerztWer mit solcher Konstanz auf das Disziplinen-Podest fährt, von dem wird beinahe in jeder Abfahrt der Sprung auf das Treppchen erwartet. Morgen wird das Rennen sicherlich nochmals etwas anders sein. Startnummer 27, Urs Kryenbühl Und nun kommt der zweitletzte Schweizer – und fährt auf Zwischenrang 22.

Das weiss auch Beat Feuz selbst, der nach seinem 5. Platz auf der Saslong und dem Ausfall auf der Pista Stelvio gehadert habe. Die gerissene Serie und der erste Ausfall seit 2017 waren unbestritten nicht die ideale Vorbereitung – auch für einen Lauberhorn-Profi wie Feuz, der auf «keine einfachen Wochen» zurückblickt. Marco Odermatt und Beat Feuz werden nur vom starken Norweger Aleksander Kilde, der seinen bereits fünften Saisonsieg feiert, geschlagen. Nach dem Beinahe-Sturz und Rang 24 im Super-G zum Auftakt der Wengen-Rennen hatte sich Feuz kontinuierlich gesteigert. In der verkürzten Abfahrt fuhr er auf Rang 3 und im «Abfahrtsklassiker» gar auf den 2. Startnummer 25, Daniel Danklmaier Rang 22 für den Österreicher Startnummer 24, Martin Cater Der Slowene offenbarte jüngst, dass er vor einigen Fahrten Angst hat.

Platz. Carlo Janka fährt bei seinem zweitletzten Weltcuprennen auf den beachtlichen 11. Besonders das letzte Rennen sei «ein einziger Kraftakt gewesen» auf einer Piste, die «keinem Fahrer eine perfekte Fahrt gegönnt hat», so Feuz. Doch auch wenn dem Schweizer der Rekord verwehrt blieb, hat Feuz im richtigen Moment die Muskeln spielen lassen. Nächstes Wochenende wartet Kitzbühel, und auch Olympia in Peking ist nicht mehr weit entfernt. Rogentin (15. Ski alpin . Und deshalb vielleicht danach Mühe hatte.