Zürcher Studie – Wie man den Hass im Netz am wirksamsten bekämpfen kann

Hasstiraden in sozialen Netzwerken: Eine Studie der ETH und der Uni Zürich zeigt auf, wie man diesen entgegentreten kann.

07.12.2021 13:30:00

Hasstiraden in sozialen Netzwerken: Eine Studie der ETH und der Uni Zürich zeigt auf, wie man diesen entgegentreten kann.

ETH und Uni Zürich haben eine Studie gegen Feindseligkeiten in den Sozialen Medien verfasst. Diese kommt zu erstaunlichen Resultaten.

Es zeigte sich, dass einzig eine auf Empathie beruhende Konfrontation die Hassreden zu reduzieren vermochte, wenn auch in relativ geringem Ausmass, wie die Forschenden im Fachmagazin «PNAS» berichten. Diese Gruppe verschickte in den folgenden vier Wochen im Durchschnitt 1,3 weniger fremdenfeindliche Tweets als die Kontrollgruppe (minus 33 Prozent) und wies eine um 8,4 Prozentpunkte höhere Wahrscheinlichkeit auf (plus 40 Prozent), den ursprünglichen fremdenfeindlichen Tweet zu löschen.

Antworten zumeist freundlichDas Team erfasste auch, ob und wie die konfrontierten Nutzerinnen und Nutzer reagierten. Demnach antworteten rund 15 Prozent von ihnen auf die Bots der Forschenden, «die meisten anständig, manche sogar entschuldigend», erläuterte Studienleiter Hangartner auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Nur ein winziger Bruchteil verwendete eine hasserfüllte Sprache in der Antwort.

Die Ergebnisse der Studien sprächen eine deutliche Sprache, welche Gegenrede am wirksamsten sei. Und, wie Hangartner hinzufügte, wäre die Wirkung mehrmaliger Konfrontation wohl noch grösser. Insbesondere, wenn diese Interventionen von verschiedenen Twitter-Konten stammen würden. headtopics.com

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Indem die Informationsmedien eine neutrale, rationale Haltung einnehmen ? ...man nimmt denjenigen weg, der den hass auslöst❓❓❓

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