Zürcher «Fall Carlos» - «Das Gefängnis macht keinen Menschen besser»

23.11.2022 19:16:00

Zu Besuch bei Brian im Gefängnis: Ein Gespräch um den Horror der Einzelhaft und die Parallelwelt hinter Gittern.

Brian, Gefängnis

Zu Besuch bei Brian im Gefängnis : Ein Gespräch um den Horror der Einzelhaft und die Parallelwelt hinter Gittern.

Zu Besuch bei Brian im Gefängnis : Ein Gespräch um den Horror der Einzelhaft und die Parallelwelt hinter Gittern.

Das sagte Brian alias «Carlos» kürzlich im Interview mit der SRF-Sendung Club. Brian hat seine Haftstrafe abgesessen. Doch die Staatsanwaltschaft reichte wegen 33 Delikten einen Antrag ein, damit Brian in Untersuchungshaft bleibt. Brians Anwalt Bernhard Rambert sagt: «Es waren Haftbedingungen, die einen Menschen in den Wahnsinn treiben.»

02:17 Video Brian zur Einzelhaft: «Man muss sich beschäftigen – egal, wie» Aus News-Clip vom 23.11.2022. abspielen. Laufzeit 2 Minuten 17 Sekunden. Hier werde er mit Respekt behandelt, sagt Brian. Das sei ein ganz anderes Gefühl, als wenn acht Leute in Schutzmontur hinter einem stehen: «Da hatte ich das Gefühl, der Böse sein zu müssen, weil sie es von mir erwarten. Ich war vorher in einer pinken Zelle, 24 Stunden lang allein. Wahnsinn war mein Zustand», sagt Brian über seine drei Jahre in Einzelhaft.

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Bild vom Unschuldslamm Bald kommen ein paar Wokies daher und verlangen die Schliessung aller Gefängnisse, weil die „keinen Menschen besser machen“…. Kenne Brian nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Staatsanwaltschaft jemand unbegründet hinter Gittern lässt. Ob man sowas bejubeln soll? Ich denke nein; selbst wenn Beispiele von erfolgreicher Integration und Eritreagate's in unserer Landwirtschaft gerade fehlen. 🥱

Mich interessieren die Probleme eines notorischen und gemeingefährlichen Gewalttäters nicht! Berichtet besser über seine Opfer: Wie geht es den Opfern? Wie haben seine Opfer die Gewalt ihres Peinigers überwunden? Sind Brian's Opfer immer noch traumatisiert? Kuscheljustiz Ein wahrer Unschuldsengel. Lasst diesen Vollidiot da drin und hört auf ihm nachzurennen

Ohne ihn zu Richten kein halbes Jahr und hat wieder Probleme mit Justiz. Kommt davon das immer die anderen schuld sind Ist das Absicht, dass im Artikel nicht darauf eingegangen wird, dass es sich bei den 33 Delikten, wegen derer die Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft beantragte, um in Haft begangene Gewalttaten gegen Gefängnispersonal und Gefängnisinsassen handelt? Ihre Darstellung ist seltsam.

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Die Linksgrünen haben wieder einen gefunden mit dem sie ihr Gutmenschentum ausleben können. Dass er nicht grundlos im Gefängnis ist, interessiert sie nicht. Dabei hat der linksgrüne Gürber dazu beigetragen, dass es eskaliert ist! Warum bekommen die traumatisierten Opfer dieses Mannes keine Plattform? Er ist nicht das Opfer! Er ist der Gewalttäter!

Bringt noch mehr solche Fakegeschichten. Die Fachkräfte müssen die Verantwortung tragen und nicht die Schreiberlinge. Nur faule Ausreden. Sein ganzes Leben lang? Brian hat sicherlich seinen Mist gemacht aber auch die Behörden haben in diesem hoch politischen und viralen Fall sicherlich nicht immer richtig gehandelt. Es wäre an der Zeit, Brian eine neue Chance zu geben.

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Alle haben sich gefreut. Jetzt bin ich wieder am Warten. Die Flughelfer werden in diversen Themen rund um die Sicherheit im Arbeitsalltag gebrieft und geschult. Das Schlimmste in U-Haft: Man weiss nie, wie lange man wartet. Doch aus diesem Tief ist er gestärkt herausgekommen.» Das sagte Brian alias «Carlos» kürzlich im Interview mit der SRF-Sendung Club. Brian hat seine Haftstrafe abgesessen. Verletzte gab es beim Unfall gemäss BVB-Sprecher Benjamin Schmid keine.

Doch die Staatsanwaltschaft reichte wegen 33 Delikten einen Antrag ein, damit Brian in Untersuchungshaft bleibt. «Das letzte Jahr habe ich mit einer Rückenverletzung beendet, was sehr frustrierend war. Brians Anwalt Bernhard Rambert sagt: «Es waren Haftbedingungen, die einen Menschen in den Wahnsinn treiben.» 02:17 Video Brian zur Einzelhaft: «Man muss sich beschäftigen – egal, wie» Aus News-Clip vom 23.11. Doch drei Wochen vor dem Wettbewerb streikte der Rücken.2022. Entsprechend kommt es auch an diesem Dienstag wieder zu Umleitungen und Verspätungen.

abspielen. Laufzeit 2 Minuten 17 Sekunden.» Als Folge verlor Desplanches fünf Kilo an Muskelmasse. Hier werde er mit Respekt behandelt, sagt Brian. Das sei ein ganz anderes Gefühl, als wenn acht Leute in Schutzmontur hinter einem stehen: «Da hatte ich das Gefühl, der Böse sein zu müssen, weil sie es von mir erwarten. Ich war vorher in einer pinken Zelle, 24 Stunden lang allein. «Von einem Moment auf den anderen hätte es meine Gesundheit und die Zukunft gefährden können. Ab 2025 dürften die BVB 23 neue Flexity-Trams erhalten, die dann die Anhänger sowie die altgedienten Triebwagendes des Typs «Cornichon» ersetzen.

Wahnsinn war mein Zustand», sagt Brian über seine drei Jahre in Einzelhaft. Wann wird Einzelhaft zur Folter?Er habe den Kopf an die Wand geschlagen und geschrien, «um alles rauszulassen». Zuletzt sass Brian von August 2018 bis Januar 2022 in Einzelhaft.» Es war ein Abschluss eines harten Jahres. Ein Umstand, der vom UNO-Sonderberichterstatter Nils Melzer als Folter – und nicht nur als leichte Folter – bezeichnet wurde. Unser Recht lässt zu, dass man gefährliche Menschen [. Spezialisten der BVB und der Feuerwehr sind derzeit daran, den verunfallten BVB-Anhänger wieder auf die Schienen zu setzen.

..] isolieren darf. Autor: Benjamin Brägger Strafvollzugsexperte «Der Foltervorwurf wurde nie vom Bundesgericht bestätigt», entgegnet der Strafvollzugsexperte Benjamin Brägger. Im Gegenteil: «Unser Recht lässt zu, dass man gefährliche Menschen, die Personal angreifen, isolieren darf..

» Gesetzlich ist es möglich, Personen als letztmöglichen Weg in Einzelhaft zu nehmen. Laut Nelson-Mandela-Regeln der UNO gelten jedoch mehr als 15 Tage Einzelhaft als Folter. Zu diesen Regeln hat sich die Schweiz bekannt. Auch medizinisch würden sie Sinn machen, so Strafrechtlerin Anna Coninx. «Relativ schnell tragen Menschen körperliche und psychische Schäden davon, wenn sie in dieser Art isoliert sind.

01:14 Video Anna Coninx: «Da wurde klar eine rote Linie überschritten» Aus Club vom 22.11.2022. abspielen. Laufzeit 1 Minute 14 Sekunden.

Auch Brian hat Einzelhaft als psychische Folter erlebt: «Man überdenkt sein gesamtes Leben. Man redet mit sich selbst, als würde ich mit jemand anderem reden.» Man spüre, wie man langsam den Verstand verliere – bis hin zu Selbstmordgedanken: «Ich habe mir schon gedacht, dass das eventuell besser sei. Ab und zu wünschte ich mir auch, dass ich verletzt werde, damit ich spüre, dass ich noch lebe.» Der ehemalige Chef des Justizvollzugs Zürich, Thomas Manhart, bekennt selbstkritisch: «Es ist eine Art von Folter.

» Es sei jedoch immer eine Frage der Verhältnismässigkeit. «Was wir jetzt ziemlich gut wissen, ist, dass eine Obergrenze für Einzelhaft nach zwei bis drei Jahren erreicht sein dürfte.» Für Brians Anwalt Bernard Rambert ist klar: Länger als 15 Tage darf Einzelhaft nicht dauern: «Es ist lächerlich, zu sagen, dass das keine Folter sei.» Das Gefängnis macht keinen Menschen besser. Autor: Brian Gefängnisinsasse Ist Freiheitsentzug ab einer gewissen Länge kontraproduktiv? «Eine Freiheitsstrafe besteht im Kern aus der Vernichtung von Lebenszeit.

Die Gesellschaft möchte eine gewisse Dauer, weil es um Vergeltung geht, um Schuldenausgleich.» Der Justizvollzug müsse sich aber bemühen, die schädlichen Folgen zu minimieren und aus der Zeit etwas Gutes zu machen, sagt Manhart. 00:48 Video Manhart: «Freiheitsstrafe ist Vernichtung von Lebenszeit» Aus Club vom 22.11.2022.

abspielen. Laufzeit 48 Sekunden. Für Brian aber ist das Gefängnis eine Parallelwelt mit eigenen Regeln. Der Staat als Feind, Probleme löst man mit Gewalt unter sich: «Gefängnis ist wie ein Klassentreffen. Man sieht drinnen und draussen dieselben Leute.

Das ist das Traurige. Niemand schafft es wegen des Gefängnisses. Wenn man es draussen schafft, dann trotz Gefängnis. Gefängnis macht niemanden besser. Ihr müsst entscheiden, was ihr wollt: Bestrafung oder Integration?» 00:27 Video Brian: «Was wollt ihr: Bestrafung oder Integration?» Aus Club vom 22.

11.2022. abspielen. Laufzeit 27 Sekunden. Als ehemaliger Leiter des Justizvollzugs Zürich sagt Manhart zu den neuesten Wendungen im Fall Brian: «Man hat in gewissem Sinne auch eine Chance verpasst.

Brian kann nur in Freiheit beweisen, dass er nichts mehr tut.» .