Zoo-Zürich-Direktor Severin Dressen über auswandernde Schildkröten - Blick

Severin Dressen ist Direktor des Zoo Zürich: Zürcher Schildkrötenbabys erobern die Welt

03.08.2021 13:41:00

Severin Dressen ist Direktor des Zoo Zürich: Zürcher Schildkrötenbabys erobern die Welt

Severin Dressen (32) ist Direktor des Zoos Zürich und kennt die wilden Geheimnisse seiner Bewohner.

Kommentare1/2«Im Moment sind Jumbo und Nigrita das einzige Galapagos-Schildkröten-Paar in einem Zoo in ganz Europa, das Babys hat», sagt Zoo-Zürich-Direktor Severin Dressen. Die Töchter und Söhne werden zu tierischen «Auslandschweizern», wenn sie in den Zoos verschiedener Länder ein neues Zuhause finden.

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2/2Mutter Nigrita mit einem ihrer Jungtiere.von Severin DressenDirektor des Zoo Zürich«Wir machen zum 1. August ein Themenheft zur «fünften Schweiz». Haben Sie vielleicht ein Thema, dass da auf irgendeine Art und Weise reinpasst?», fragt mich unser Kontakt bei Blick. Das habe ich tatsächlich, wenn man denn die bei uns im Zoo Zürich geborenen und geschlüpften Tiere als Schweizer und Schweizerinnen betrachten will. Denn Zoos tauschen fleissig Tiere untereinander aus. Das heisst auch: Viele «Zürcher» Zootiere leben heute als «Auslandschweizer» fast auf der ganzen Welt.

Nehmen wir als Beispiel die Galapagos-Riesenschildkröte. Das ist die grösste Landschildkröte der Erde. Unser Jumbo etwa wiegt über 200 Kilogramm. Wenn er in seiner Aussenanlage bei uns im Zoo unbeweglich im Gras an der Sonne liegt, dann sieht das ein bisschen aus wie ein mächtiger rund geschliffener Felsbrocken. headtopics.com

Galapagos-Riesenschildkröten kommen in der Natur auf den Galapagos-Inseln im Pazifischen Ozean vor. Wie viele andere Tiere sind leider auch sie gefährdet. Das hat vor allem zwei Gründe. Zum einen nahmen Seefahrer die Schildkröten auf ihre Schiffe mit, als lebende Essensvorräte. Zum anderen liessen sie gleichzeitig fremde Tiere auf den Inseln zurück, zum Beispiel Ziegen, Schweine oder Katzen. Diese Tiere frassen den Schildkröten dann das Futter weg. Oder machten ihre Eier kaputt. Oder jagten sogar die Jungen. Zum Glück sind die Galapagos-Inseln heute nun fast überall ein Nationalpark und die Pflanzen und Tiere damit geschützt. Die Inseln gehören heute auch zum Weltnaturerbe der Unesco.

Früher kamen die Galapagos-Riesenschildkröten in den Zoos auch noch von den Inseln selber. Auch unsere Nigrita – seit 1946 (!) bei uns – und unser Jumbo – seit 1962 bei uns – sind solche Tiere.Heute macht man das zum Glück nicht mehr. Denn heute ist der grösste Teil der Tiere im Zoo bereits in einem Zoo zur Welt gekommen. Als Zoo wollen wir die Anzahl einer bedrohten Tierart in der Natur ja nicht noch kleiner machen, sondern wenn schon, dann grösser.

Bei den Galapagos-Riesenschildkröten ist es nun allerdings so, dass die Sache mit dem Kinderkriegen gar nicht so einfach ist. Wir haben das grosse Glück, dass wir bei uns in Zürich mit Jumbo und Nigrita sozusagen ein Traumpaar haben. Oder etwas weniger romantisch gesagt: Bei den beiden klappt es seit vielen Jahren sehr gut mit dem Nachwuchs. Das ist ein wirklich grosses Glück, denn im Moment sind Jumbo und Nigrita das einzige Galapagos-Schildkröten-Paar in einem Zoo in ganz Europa, das Babys hat!

Umso wertvoller sind natürlich ihre Kinder. Und diese Töchter und Söhne sind nun eben tierische «Auslandschweizer», die heute in ganz vielen Ländern verteilt leben. So hat es inzwischen «Zürcher» Galapagos-Riesenschildkröten in Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Grossbritannien, Polen und sogar in Australien. Und wir hoffen natürlich, dass sie dort irgendwann einen passenden Partner oder eine passende Partnerin finden und selber auch Junge haben. Vielleicht kehrt dann einst sogar einmal ein Auslandschweizer-Kind wieder nach Zürich zurück. headtopics.com

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